HenKo

30-fache Grundsteuer-Erhöhung?

12 Beiträge in diesem Thema

 

Heute im Focus-Online:

Neue Formel: Immobilieneigentümern droht 30-fache Grundsteuer-Erhöhung

https://www.focus.de/immobilien/mieten/mieten-explosion-wegen-grundsteuerreform-laut-berechnungen-droht-vielen-immobilieneigentuemern-30-fache-belastung_id_8228390.html

Hmmm... das kann doch so nicht stimmen, oder? Da haben die Schreiberlinge vom Focus im Panik-Modus ganze Arbeit geleistet....

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Ich glaube nicht, dass das kommt. Weil dann würden die Vermieter die Preise noch schneller erhöhen als es jetzt schon der Fall ist. Und dann dreht sich die Spirale weiter.  Also erstmal abwarten und Tee trinken.

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vor 3 Stunden schrieb Alexander Raue:

. Weil dann würden die Vermieter die Preise noch schneller erhöhen als es jetzt schon der Fall ist. 

Grundsteuer bezahlt der Mieter. 

Grunderwerbssteuer bezahlt der Vermieter - (aber letztendlich auch der Mieter) 

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vor 1 Stunde schrieb freeone:

@Fröhn

Im Artikel steht, dass gefordert wird, dass die Grundsteuer nicht mehr auf den Mieter umlegbar ist.

Wird am 16.01.2018 vom Bundesverfassungsgericht entschieden 

Ich hoffe nur nicht, das die Mieter einen Rückzahlungsanspruch haben am besten noch für die letzten 3 Jahre 

bearbeitet von Jb007
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vor 2 Stunden schrieb freeone:

@Fröhn

Im Artikel steht, dass gefordert wird, dass die Grundsteuer nicht mehr auf den Mieter umlegbar ist.

Erwischt - ich hatte den Artikel nicht gelesen. 

 

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@Arnd Uftring Danke für diesen sehr guten und fundierten Artikel. Auf lange Sicht ein Thema mit großer Bedeutung für die gesamte Branche. Auch der Politik ist natürlich nicht entgangen dass "Immobilien boomen", auch wenn das mitnichten den garantierten Reichtum aller Akteure bedeutet.

Fakt ist aber, dass die Mieten und Verkaufserlöse flächendeckend gestiegen sind und unser Gemeinwesen seinen Anteil daran haben möchte, zumal Gruppen wie Vermieter, "Immobilien-Haie" und Makler nicht als sympathische Berufsgruppen eingestuft werden. Da klatscht die breite Masse Beifall wenn hier abkassiert wird.

Eine Neubewertung der Grundsteuer ist sicherlich notwendig, auch wenn ein laufend gepflegter Einheitswert dem Konsensmodell im Ergebnis sicherlich nahekommt - das Problem ist nur dass keine durchgängige Pflege der Einheitswerte erfolgt ist, obwhl das eigentlich hätte passieren sollen.

Aber, wer glaubt denn dass bei einer erhöhten Bemessungsgrundlage die Steuermesszahl wirklich 1 : 1 abgesenkt wird ?

Besonders praktisch für die Finanzminister ist dann noch der laufende Anstieg der Bemessungsgrundlage durch steigende Bodenpreise und Baukosten, wer denkt da nicht an die kalte Progression, an die auch niemand herangeht, obwohl es allenthalben gefordert wird.

Und echter Sprengstoff liegt in der Forderung der Mieterverbände, die Grundsteuer nicht mehr als Betriebskosten ansetzen zu können. Im Moment noch nicht durchsetzbar, aber wenn das kommt dann wird es teuer für uns alle.

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Das Beste in dieser Situation ist abwarten.

Die Forderung der Mieterverbände sehe ich als persönlich als unsinnig an.
Viele Vermieter werden dies einfach dann bei der nächsten Mieterhöhung für den Mieter einpreisen und sich so die Grundsteuer wieder zurück holen.

Auch die ständige Aktualisierung der Bemessungsgrundlage wird die Kosten für Mieter nicht verringern, sondern dauerhaft erhöhen.

Alles in allem wird wohnen noch teurer werden in den nächsten Jahren.

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Ich würde Mich von solchen Artikeln nicht verrückt machen lassen - das30 fache wird nicht kommen - es würde die Investitionen im Markt von heute auf morgen auf 0 drücken,

in Zahlen ausgedrückt würde die Grundsteuer so ca 2000-10000 monatlich betragen , natürlich wird das nicht kommen - 95% aller Eigentümer wären damit sofort zahlungsunfähig und Deutschland wäre Schlusslicht in der EU, Handwerk platt, Bauwirtschaft platt, Banken platt da hohe Verluste 

das würden die Politiker nicht verantworten wollen.also Keep cool Leute 

bearbeitet von Jb007
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vor 8 Stunden schrieb Jb007:

also Keep cool Leute 

Zumal der genannte Realisierungszeitraum noch deutlich in der Zukunft liegt - das ist noch nicht ausdiskutiert .....

Grundsätzlich einstellen sollten sich Eigentümer aber auf tendenziell steigende Belastungen, die CO2 Abgabe zum Beispiel dürfte noch nicht vom Tisch sein. 

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