HenKo

30-fache Grundsteuer-Erhöhung?

15 Beiträge in diesem Thema

 

Heute im Focus-Online:

Neue Formel: Immobilieneigentümern droht 30-fache Grundsteuer-Erhöhung

https://www.focus.de/immobilien/mieten/mieten-explosion-wegen-grundsteuerreform-laut-berechnungen-droht-vielen-immobilieneigentuemern-30-fache-belastung_id_8228390.html

Hmmm... das kann doch so nicht stimmen, oder? Da haben die Schreiberlinge vom Focus im Panik-Modus ganze Arbeit geleistet....

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Ich glaube nicht, dass das kommt. Weil dann würden die Vermieter die Preise noch schneller erhöhen als es jetzt schon der Fall ist. Und dann dreht sich die Spirale weiter.  Also erstmal abwarten und Tee trinken.

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vor 3 Stunden schrieb Alexander Raue:

. Weil dann würden die Vermieter die Preise noch schneller erhöhen als es jetzt schon der Fall ist. 

Grundsteuer bezahlt der Mieter. 

Grunderwerbssteuer bezahlt der Vermieter - (aber letztendlich auch der Mieter) 

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vor 1 Stunde schrieb freeone:

@Fröhn

Im Artikel steht, dass gefordert wird, dass die Grundsteuer nicht mehr auf den Mieter umlegbar ist.

Wird am 16.01.2018 vom Bundesverfassungsgericht entschieden 

Ich hoffe nur nicht, das die Mieter einen Rückzahlungsanspruch haben am besten noch für die letzten 3 Jahre 

bearbeitet von Jb007
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vor 2 Stunden schrieb freeone:

@Fröhn

Im Artikel steht, dass gefordert wird, dass die Grundsteuer nicht mehr auf den Mieter umlegbar ist.

Erwischt - ich hatte den Artikel nicht gelesen. 

 

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@Arnd Uftring Danke für diesen sehr guten und fundierten Artikel. Auf lange Sicht ein Thema mit großer Bedeutung für die gesamte Branche. Auch der Politik ist natürlich nicht entgangen dass "Immobilien boomen", auch wenn das mitnichten den garantierten Reichtum aller Akteure bedeutet.

Fakt ist aber, dass die Mieten und Verkaufserlöse flächendeckend gestiegen sind und unser Gemeinwesen seinen Anteil daran haben möchte, zumal Gruppen wie Vermieter, "Immobilien-Haie" und Makler nicht als sympathische Berufsgruppen eingestuft werden. Da klatscht die breite Masse Beifall wenn hier abkassiert wird.

Eine Neubewertung der Grundsteuer ist sicherlich notwendig, auch wenn ein laufend gepflegter Einheitswert dem Konsensmodell im Ergebnis sicherlich nahekommt - das Problem ist nur dass keine durchgängige Pflege der Einheitswerte erfolgt ist, obwhl das eigentlich hätte passieren sollen.

Aber, wer glaubt denn dass bei einer erhöhten Bemessungsgrundlage die Steuermesszahl wirklich 1 : 1 abgesenkt wird ?

Besonders praktisch für die Finanzminister ist dann noch der laufende Anstieg der Bemessungsgrundlage durch steigende Bodenpreise und Baukosten, wer denkt da nicht an die kalte Progression, an die auch niemand herangeht, obwohl es allenthalben gefordert wird.

Und echter Sprengstoff liegt in der Forderung der Mieterverbände, die Grundsteuer nicht mehr als Betriebskosten ansetzen zu können. Im Moment noch nicht durchsetzbar, aber wenn das kommt dann wird es teuer für uns alle.

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Das Beste in dieser Situation ist abwarten.

Die Forderung der Mieterverbände sehe ich als persönlich als unsinnig an.
Viele Vermieter werden dies einfach dann bei der nächsten Mieterhöhung für den Mieter einpreisen und sich so die Grundsteuer wieder zurück holen.

Auch die ständige Aktualisierung der Bemessungsgrundlage wird die Kosten für Mieter nicht verringern, sondern dauerhaft erhöhen.

Alles in allem wird wohnen noch teurer werden in den nächsten Jahren.

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Ich würde Mich von solchen Artikeln nicht verrückt machen lassen - das30 fache wird nicht kommen - es würde die Investitionen im Markt von heute auf morgen auf 0 drücken,

in Zahlen ausgedrückt würde die Grundsteuer so ca 2000-10000 monatlich betragen , natürlich wird das nicht kommen - 95% aller Eigentümer wären damit sofort zahlungsunfähig und Deutschland wäre Schlusslicht in der EU, Handwerk platt, Bauwirtschaft platt, Banken platt da hohe Verluste 

das würden die Politiker nicht verantworten wollen.also Keep cool Leute 

bearbeitet von Jb007
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vor 8 Stunden schrieb Jb007:

also Keep cool Leute 

Zumal der genannte Realisierungszeitraum noch deutlich in der Zukunft liegt - das ist noch nicht ausdiskutiert .....

Grundsätzlich einstellen sollten sich Eigentümer aber auf tendenziell steigende Belastungen, die CO2 Abgabe zum Beispiel dürfte noch nicht vom Tisch sein. 

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Alles Panikmache - das wäre politisches Harakiri , es sagt mit der gesunde Menschenverstand, dass dieses nicht so kommen wird. Die Medien schüren nur noch Ängste

- wir hätten sofort eine Massenzwangsversteigerung, erhebliche Buchverluste bei Banken bis Hin zu Bankenpleiten

- massenabwanderungen in Ballungszentren 

- Massenarbeitslosigkeit und Anstieg an Sozialleistungen 

- unter Umständen Stimmungswechsel in Richtung AFD wenn Leute im Monat 500 eur zusätzlich für die Grundsteuer aufbringen müssten 

Im WDR5 wurde das Thema die Tage diskutiert und ein Spitzenpolitiker erwähnte, wenn die Gemeinden die Hebesätze nicht senken würde, würde Berlin die Gemeinden per Gesetz dazu zwingen , es wird sicherlich minimal teurer für einige aber vom 50 fachen wäre nicht die Rede, das würde keiner in der Politik Wolken, das wäre politisches Harakiri 

 

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Eine Grundsteuerreform sehe ich als essentiell notwendig an und kann dem BVerfG nur zustimmen, dass die Berechnung der Einheitswerte zu enormen Verwerfungen führt.

Als Beispiel kann ich hier 2 Immobilien aus unserem Familienbesitz anführen. Zwei Nachbargrundstücke, wo das eine etwa das 3-fache an Grundstücksfläche aufweist und das doppelte an Wohnfläche besitzt, bei einem Baujahr von 1988. Das Gebäude auf dem kleineren Grundstück ist von 1912, aber hochwertig kernsaniert in den 0er Jahren.

Die Grundsteuer stellt sich nun so dar, dass auf das kleinere Grundstück ein jährlicher Betrag von unter 100€ entfällt, wohingegen für das größere Grundstück etwas über 1.300 € zu zahlen ist.

Anderes Beispiel ohne direkte Vergleichbarkeit, aber deutliche Unterschiede. Für ETW zahlen wir hier in Baden-Württemberg bei 50qm etwa 200€ (richtet sich sicher nach der Gemeinde). Für die einzige Ost-Immobilie (Wiedervereinigung sei Dank :)) in Dresden (zum Glück gute Lage) zahlen wir jährlich unter 10€ für etwas über 50qm.

 

Ich möchte damit nur sagen, dass ich mir deutliche Erhöhungen der Grundsteuern mit zum Teil hohen Faktoren in einzelnen Fällen gut vorstellen kann (Faktor 30 ist aber deutlich zu hoch). Das liegt aber einzig an der jetzigen positiven (falsche) Einheitswertberechnung für dieses Grundvermögen.

 

 

 

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