MrPeanut

Prüfung nach Reservierung?

5 Beiträge in diesem Thema

Allgemeine Fragen an die alten Hasen:

Wenn ich mich mit dem Makler einige, sprich, dass er für mich das Ding reserviert.

1.) Ist es üblich eine Anzahlung auf die Provision zu verlangen? Oder ist das unseriös und der Makler hat erst Anspruch nach der Unterschrift beim Notar? 

2.) Könnte ich das Objekt nochmal bei einem Termin mit einem Sachverständigen besichtigen und ggf. von der Reservierung zurücktreten? Wird dann die Maklerprovision fällig? Oder eine Entschädigung? 

bearbeitet von MrPeanut

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vor 20 Stunden schrieb MrPeanut:

1.) Ist es üblich eine Anzahlung auf die Provision zu verlangen?

nein.

vor 20 Stunden schrieb MrPeanut:

Oder ist das unseriös und der Makler hat erst Anspruch nach der Unterschrift beim Notar?

ja

vor 20 Stunden schrieb MrPeanut:

2.) Könnte ich das Objekt nochmal bei einem Termin mit einem Sachverständigen besichtigen und ggf. von der Reservierung zurücktreten?

mit dem Makler absprechen. Eine Reservierung ist ja noch kein Kauf. Du hast keinen Kaufvertrag unterschrieben. Für den Makler zwar ärgerlich aber er wird es überleben.

vor 20 Stunden schrieb MrPeanut:

Wird dann die Maklerprovision fällig? Oder eine Entschädigung?

Die wird erst bei Kauf fällig. Keine Entschädigung.

 

Sehe mich zwar noch nicht als alten Hasen aber das ist meine Antwort :-).

Grüße

bearbeitet von Stefan-RheinMain

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Grundsätzlich sind Immobilienverträge beim Notar zu beurkunden. Vorher haben sie keine Rechtskraft.

Insofern ist die Reservierung für beide Seiten nicht viel wert.

Genauso wie du von deiner Reservierung zurück treten möchtest, kann der Makler natürlich auch an einen anderen Interessenten  vermitteln, der schneller mit ihm zum Notar geht. Ob eventuell eine Anzahlung deinerseits Sinn macht, kannst nur du entscheiden.

Anspruch auf Provision entsteht erst, wenn der Kaufvertrag beim Notar beurkundet ist.

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Ist es denn üblich eine Reservierung schriftlich zu bestätigen?

Oder läuft es in der Praxis eher so, dass alle drei Partein (Makler, Käufer, Verkäufer) darauf vertrauen, dass man sich auf die andere Seite verlassen kann?

 

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Der unzuverlässigste in der Konstellation Makler, Verkäufer und Käufer ist häufig genug der Käufer, der schlussendlich die Finanzierung nicht zu Stande bringt, oder kalte Füße bekommt. Insofern wundert es mich nicht, dass der Makler einen (illegalen) Vorschuss haben will, damit der im Zweifelsfall aus dem Schneider ist...

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