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Bluedream

Gewerbe in Wohnraum umnutzen

12 Beiträge in diesem Thema

Guten Tag liebe Community,

ich habe momentan ein interessantes MFH auf dem Radar. 30.000 Einwohner Stadt, genau im Zentrum, mit 3 Wohnungen und einem Gewerbe im EG (Gerwerbe ist leerstehend). Das MFH liegt im Zentrum der Stadt, und die Wohnungen sind nicht nach WEG geteilt. 

Die Gerwerbefläche beträgt 78m².
1. Ist es möglich das Gewerbe in Wohnraum umzunutzen, bzw. welchen Aufwand muss man dafür betreiben?
2. Welche behördlichen Abläufe muss man durchlaufen? Bauamt etc.? und müssen Stellplätze vor dem MFH für eine Umwandlung in Wohnraum vorhanden sein?

Unten seht Ihr einen Grundriss des Gewerbes. Über Ideen zur umwandlung in Wohnraum würde ich mich freuen.
Mit welchen Kosten ist bei einer Umnutzung zu rechnen?

 

Vielen Dank.

Grüße Blue

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bearbeitet von Bluedream

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So ich habe nun eine E-Mail an den Zuständigen der Gemeinde geschickt. Ich bin gespannt welche Antwort kommt und werde berichten. Der Antrag auf Umnutzung soll angeblich ca. 2000 € kosten.

 

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Der Grundriss ist für eine Umwandlung in Wohnraum doch sehr dankbar. Die Trennwand zur Teeküche rausreißen und einzelne Verbindungstüren zumauern. Dann hast Du - im Uhrzeigersinn, beginnend neben der Treppe - Flur und WC, große Küche, Schlafzimmer, Wohnzimmer und noch ein Schlaf-/Arbeits-/Gäste-/Kinderzimmer.

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Sehe ich ähnlich. 
Der Grundriss ist wirklich gut. Mit ein wenig Aufwand sollte es machbar sein. 
Und da es sich nicht um eine WEG handelt und du das gesamte Objekt kaufen willst wie es sich liest brauchst du auch keine Zustimmung von anderen Eigentümern. ;)

 

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Ich habe mit der Stadt gesprochen. Es ist ein besonderes Wohngebiet und daher kein Problem in Wohnraum umwandeln zu lassen! Ich soll nur Grundrisspläne vorlegen. Ich hab mir mal ein paar Gedanken gemacht. Meint ihr die Grundrisse wären so wie auf den Bildern möglich und welche ist die bessere Lösung? Oder habt ihr noch andere Ideen?

Lösung 1:

IMG_3985.JPG

Lösung 2:

IMG_3985.JPG

bearbeitet von Bluedream

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In dem Zusammenhang würde mich mal folgendes interessieren:

Bei der Umwandlung von Gewerbe in Wohnraum sind doch zwei Hürden zu nehmen:
- Zum einen die baurechtliche Zulässigkeit
- Zum anderen die Zustimmung der WEG

Also wenn man eine Gewerbeeinheit (z.B. im EG) in einem nach WEG-Recht augeteilten MFH in Wohnraum umwandeln möchte, so kann dies wohl trotz Genehmigung seitens der Baubehörde daran scheitern, dass die anderen Eigentümer sich querstellen. Mir wurde mehrfach gesagt, dass ALLE Eigentümer zustimmen müssen. Soll heißen, dass wenn von 20 Eigentümern 19 einvestanden sind und nur einer gegen die Nutzungsänderung ist, dass dann keine Nutzungsänderung vorgenommen werden darf.

Weiß jemand, ob das so stimmt? Sind die Regelungen hier evtl. von Bundesland zu Bundeland verschieden?

 

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vor einer Stunde schrieb enterpreneur:

Weiß jemand, ob das so stimmt? Sind die Regelungen hier evtl. von Bundesland zu Bundeland verschieden?

Genau genommen muss die Eigentümergemeinschaft nicht der Nutzungsänderung sondern der Änderung der Teilungserklärung zustimmen.

Und dafür braucht es den eistimmigen Beschluss aller Eigentümer und aller in allen Grundbüchern eingetragenen Grundpfandrechtsgläubigern - da das WEG ein Bundesgesetz ist, gilt das selbstverständlich bundesweit.

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vor 12 Minuten schrieb Arnd Uftring:

Genau genommen muss die Eigentümergemeinschaft nicht der Nutzungsänderung sondern der Änderung der Teilungserklärung zustimmen.

Und dafür braucht es den eistimmigen Beschluss aller Eigentümer und aller in allen Grundbüchern eingetragenen Grundpfandrechtsgläubigern - da das WEG ein Bundesgesetz ist, gilt das selbstverständlich bundesweit.

Stimmt, es geht genau genommen um die Zustimmung zur Änderung der Teilungserklärung.
"Einstimmiger Beschluss aller Eigentümer" bedeutet wohl das, was ich gesagt hatte: Ein einziger Eigentümer, der dagegen ist, reicht aus, damit die Teilungserklärung nicht geändert werden darf.

Mit anderen Worten: Bei einem z.B. 18-Parteien-Haus dürfte so ein Versuch der Nutzungsänderung reine Zeitverschwendung sein, da die Wahrscheinlichkeit , dass ein Nein-Sager dabei, ist relativ hoch ist.

Bei einem 3 oder 4 Parteien-Haus kann man es ja mal versuchen.

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vor 19 Minuten schrieb Arnd Uftring:

Genau genommen muss die Eigentümergemeinschaft nicht der Nutzungsänderung sondern der Änderung der Teilungserklärung zustimmen.

Und dafür braucht es den eistimmigen Beschluss aller Eigentümer und aller in allen Grundbüchern eingetragenen Grundpfandrechtsgläubigern - da das WEG ein Bundesgesetz ist, gilt das selbstverständlich bundesweit.

Es reicht dabei nicht einmal die Zustimmung aller Eigentümer, z.B. in der WEG-Versammlung. Die Teilungserklärung kann nur notariell geändert werden. D.h. es müssen in so einem Fall alle Eigentümer zum Notar und der Änderung zustimmen. Dieses dürfte in einer mittleren bis größeren WEG ausgeschlossen sein.........

Es kann in einer kleinen WEG funktionieren. Ich habe es einmal hinbekommen, in dem ich (hatte 85% der Anteile) den anderen drei Eigentümern Zugeständnisse in für sie sehr wichtigen Punkten gemacht habe. Allerdings dürfte dieses eine absolute Ausnahme sein. Nach dieser Erfahrung würde ich den Kauf eines Wohnungspakets mit dem Ziel der teilweisen Umnutzung nicht wieder machen.

bearbeitet von Andreas
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vor 13 Minuten schrieb Andreas:

Die Teilungserklärung kann nur notariell geändert

Davon bin ich jetzt mal ausgegangen - es kann natürlich nicht schaden, gelegentlich darauf hinzuweisen.

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