Stefan-RheinMain

13,5% Rendite mit Airbnb in Frankfurt

21 Beiträge in diesem Thema

ich habe mal bei Airbnb nachgeschaut, sieht auf dem ersten Blick gut aus... Besonders in Messenähe... aber bekommt man auch außerhalb der Messezeiten die Wohnungen gut vermietet?

https://www.airbnb.de/s/Frankfurt-am-Main/homes?allow_override[]=&atlastest5=true&gclid=COL-laaOl9QCFSgz0wodTuwBKA&hosting_amenities[]=30&hosting_amenities[]=1&hosting_amenities[]=8&hosting_amenities[]=4&min_bathrooms=0.5&min_bedrooms=2&ne_lat=50.18783858864087&ne_lng=8.715249084445567&room_types[]=Entire home%2Fapt&s_tag=M180_0Rg&search_by_map=true&section_offset=2&sw_lat=50.116337120190394&sw_lng=8.654243272020686&zoom=13

Fragt sich nur wie das mit der "Fehlbelegung" durch die Bauaufsicht behandelt wird...

Ist das gewerblich? MwSt pflichtig?

I

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Am 30.5.2017 um 10:32 schrieb Matt:

Ist das gewerblich? MwSt pflichtig?

Das ist ein strittiges Thema. Teilweise Gewerbe, teilweise nicht. Bin auch an einer Wohnung dran, die ich gerne ausschließlich über Airbnb vermieten würde. 

bearbeitet von Stefan-RheinMain

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vor 6 Stunden schrieb Stefan-RheinMain:

 

Das ist ein strittiges Thema. Siehe mal hier. Teilweise Gewerbe, teilweise nicht. Bin auch an einer Wohnung dran, die ich gerne ausschließlich über Airbnb vermieten würde. 

Wer hat praktische Erfahrungen als Airbnb Vermieter?

 

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Frankfurt wird von der SPD regiert und die geben dir nicht so einfach eine Genehmigung um deine komplette Wohnung auf Airbnb anzubieten.

Ohne die Genehmigung würde ich es sicher nicht vermieten.

Von den 13,5% Rendite bleiben nach Gewerbesteuer und regelmäßigen Reparaturen sicher auch nur 7% übrig.

Dafür kann man auch einfach für 12 Monate möbliert vermieten.

 

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vor 11 Stunden schrieb haifisch030:

Von den 13,5% Rendite bleiben nach Gewerbesteuer und regelmäßigen Reparaturen sicher auch nur 7% übrig.

Kommt drauf an, Gewerbesteuer muss nicht anfallen.

Finanztip.de:

"Aber auch ohne unübliche Sonderleistungen kann Gewerbesteuer anfallen. Nämlich dann, wenn Sie für Ihre Untervermietungen eine unternehmerische Organisation benötigen, die beispielsweise mit Hotels vergleichbar ist. Bei der kurzfristigen Untervermietung Ihrer Privatwohnung sollte dies aber nicht der Fall sein.

Allerdings bedeutet auch eine Gewerbesteuerpflicht nicht, dass Sie zwangsläufig etwas an den Staat abführen müssen. Denn wie bei der Einkommensteuer gibt es einen Freibetrag pro Jahr, den Sie überschreiten müssen, damit Abgaben fällig sind. 2016 liegt diese Grenze bei 24.500 Euro pro Jahr (Stand 3. Mai 2016)."

vor 11 Stunden schrieb haifisch030:

Dafür kann man auch einfach für 12 Monate möbliert vermieten.

Damit kommt man in FFM nicht auf 7%. Die Rendite mit Airbnb ist um einiges höher. Der Aufwand allerdings auch.

bearbeitet von Stefan-RheinMain

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Kumpel macht das hier in Marburg. Hat 16 Häuser und eine Whg vermietet er über Airbnb zum Testen. Finanzamt hat gesagt, kein Problem, geht einfach über VuV. (Hat mich auch gewundert.)

Andererseits ist es auch klar.

Je mehr überflüssige Regeln es gibt, für irrelevante und belanglose Dinge wie das Vermieten einer Wohnung, desto mehr Regeln müssen auch im Kopf präsent sein. Da es auch Finanzbeamte gibt, die sich nicht für ihren Beruf interessieren, also wie bei allen anderen Menschen auch, kommt am Ende folgendes raus.

Der eine macht es so - der andere so. Also das genaue Gegenteil von dem, was angeblich angestrebt war.

Keine Steuerberatung :D

bearbeitet von Fröhn
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Ich vermiete meine Studentenbude in einer süddeutschen kleineren Universitätsstadt auch über Airbnb und das seit etwa 3 Jahren. Die Nachfrage ist nach wie vor sehr groß, obwohl es mittlerweile eine Menge alternativer Wohnungen gibt. 

 

Was für mich spricht ist die zentrale Lage (quasi auf dem Campus), die Bewertungen (5 Sterne seit Beginn) und die Wohnung an sich (hochwertig und voll ausgestattet).

 

Nachdem ich zu Beginn jährlich viele verschiedene Gäste für einige Tage oder Wochen beherbergen durfte, bin ich jetzt an einem Punkt in dem ich es in diesem Jahr schaffe, quasi Vollbelegung mit 8 Verschiedenen Gästen zu erreichen. Das kostet zwar etwas Rendite, aber macht das verwalten dich recht einfach.

 

Mein Finanzamt veranlagt auch als V+V, mit der Gewerblichkeit habe ich im Sinne der Spekulationsfrist wenig zu tun (Miete günstig von den Eltern) und für Umsatzsteuerzwecke war ich auch immer knapp unter der Kleinunternehmergrenze.

 

Die Gewerblichkeit könnte mir aber nun an anderer Stelle auf die Füße fallen. Sollte es Gewerblich sein (wofür zugegeben auch nicht wenige Gründe sprechen) könnten sich meine seit diesem Jahre erzielten freiberuflichen Einkünfte infizieren, sodass auch diese der Gewerbesteuer unterliegen. 

 

Wenn man den Plan hat über Airbnb zu vermieten (und dafür sprechen einige Gründe), sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, und sich über den Markt und die gesetzlichen Regelungen der Stadt bzw. des Landes genauestens informieren. Anschließend gilt es die möglichen steuerlichen Auswirkungen zu kennen und dann abzuwiegen, ob dies alles das Mehr an Rendite wert ist. Ich würde behaupten in vielen Lagen aufgrund von Auslastung, Konkurrenz und Verwaltung nicht zwingend.

Meine Wohnung hat beim Aktuellen Verkehrswert immer an der 10% Rendite gekratzt (steuerlich waren wir als Familie deutlich drüber). Im Vergleich zum Einkaufspreis war ich deutlich drüber. Aufgrund der Umsatzsteuerpflicht in diesem Jahr, wird es etwas weniger werden. Den großen Vorteil, den ich sehe ist, dass ich jederzeit (wenn es mal mit der Freundin nicht mehr klappt) in meine Wohnung zurück ziehen kann, ohne auf Eigenbedarf zu kündigen und das es keine Mietausfälle mehr gibt (Airbnb zieht das Geld sofort ein)

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10% Rendite halte ich in guten Lagen auch für realistisch. 

Allerdings muss man halt wirklich sehr aufmerksam darauf achten Umsatz und Gewerbesteuer zu vermeiden.

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vor einer Stunde schrieb §23Estg:

Ich vermiete meine Studentenbude in einer süddeutschen kleineren Universitätsstadt

Darmstadt? Falls ja, melde dich bitte mal über private Nachricht. 

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vor 10 Minuten schrieb Stefan-RheinMain:

Darmstadt? Falls ja, melde dich bitte mal über private Nachricht. 

Von meiner Region würde ich Darmstadt als Norddeutschland eingruppieren.

 

ich kann ohnehin nicht viel zu anderen Regionen als der meinen etwas sagen. Mit der Nachfrage war ich zu Beginn sehr überrascht, da meine Unistadt nicht zwingend eine Touristenstadt ist. Dennoch tummeln sich viele Besucher aufgrund der Lehre (Gastprofessoren, Research, Unikliniken, Eltern von ausländischen Studenten...), die aufgrund der Länge des Aufenhalts nicht einfach mal ein Hotel für 10 Tage beziehen können.

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Hallo,

arbeitet jemand in Stuttgart oder in Ludwigsbrug mit Airbnb zusammen?

Würde mich auf diese Kontakte sehr freuen.

 

Lg

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Ich habe meine möblierte Wohnung in Echterdingen jetzt mal testweise auf Airbnb inseriert weil der derzeitige Mieter schon vor Monatsende im Juli ausziehen wird. D.h. auch wenn die Agentur nahtlos weiter vermietet ab August kann ich zwei Wochenenden nutzen. Mal sehen ob ich eine Buchung bekomme.

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Zu dem Thema kann ich etwas mehr beitragen, da ich bereits seit Dezember 2015 meine Wohnung über Airbnb zwischenvermiete. Am Anfang nur mit dem Wohnzimmer und ganz klassisch, der Couch. Mich hat das Konzept fasziniert und als Wochenendpendler war meine Wohnung jeden Monat zu 80% der Zeit leer. Diese langen Leerzeiten bei den hohen Preisen in Nürnberg sind mir einfach ein Dorn im Auge. Also wollte ich das ganze ändern.

Zuerst habe ich einiges vorbereitet. Das empfinde ich ganz wichtig. Stellt euch einfach mal selbst die Fragen wie ihr euch als euer eigener Gast fühlen würdet:

- Wie soll die Wohnung bei meiner Ankunft am besten aussehen?
- Was brauche ich bei meinen Reisen am meisten?
- Wo habe ich als Feriengast / Urlauber in meinem Urlaub meistens ein Problem?
- Wie handle ich mehrere Gäste in aufeinanderfolgenden Tagen?

Also habe ich mir für die ganzen Probleme ein paar Lösungen einfallen lassen.
- Der Gast findet meine Wohnung nicht -> Downloadbares öffentliches PDF erstellt, mit einer bebilderten Anleitung wie man meine Wohnung findet.
- Ich bin am Wochenende 250 km weit weg und ein Gast möchte kurzfristig einchecken -> Digitale Schlösser mit Pin-Codes, somit kann ich per SMS die Wohnungstür öffnen.
- 5-6 Garnituren Bettwäsche gekauft und alle im Zimmer des Gastes verstaut.
usw...

Sobald die Vorbereitungen durch waren hab ich ein Inserat erstellt. Kostenpunkt waren so um die 800 €, davon allein 250 € für Schlüsselsafe und digitales Türschloss. Nach nicht mal 24 Stunden hatte ich bereits die ersten Buchungen. Das lief dann eine Weile.Nach ca einem Jahr (im Dezember 2016) lief die Vermietung schon so gut, dass ich regelmäßig ca 300 € Umsatz im Monat gemacht habe. Bei einem Aufwand von vielleicht mal 1-2 Stunden pro Woche. In Monaten mit viel Messe oder über Weihnachten (Nürnberger Christkindelsmarkt) waren es auch mal 400 €.

Hier mein Wohnzimmer, falls es jemanden interessiert: https://www.airbnb.de/rooms/9305926

Im Laufe dieses Frühlings musste ich einen großteil meiner Wohnung renovieren. Komplett neue Elektrik inklusive Verkabelung, neue Decken und Böden in der Küche, dazu eine neue Einbauküche. Gleichzeitig habe ich in meiner 3-Zimmer-Wohnung mein Büro aufgeben und es auch für die Vermietung über Airbnb vorbereitet. Hab dabei ca 2000 € investiert und ungefähr eine Woche Arbeit.

Das hier ist das Ergebnis: https://www.airbnb.de/rooms/19065029

Jetzt, nach ca 2 Monaten in denen beide Zimmer vermietet habe, muss ich sagen das war eine geile Entscheidung. Vor allem das neue Zimmer ist grundsätzlich ausgebucht. Ich habe derzeit mindestens einen Gast pro Tag in der Wohnung, oft sind es sogar drei gleichzeitig. Das bedeutet an einem solchen Tag, in denen beide Räume voll belegt sind, ca 65 € Einnahmen. Vor Steuern. Ja, es ist etwas mehr Arbeit geworden, vor allem was den Bereicht Wäsche waschen, Putzen und eine saubere Wohnung angeht. Aber gleichzeitig ist es auch das Geld wert. Diese Woche hatte ich einen Umsatz von ca 150 €, bei ungefähr drei Stunden Arbeitseinsatz. Ein Stundensatz von 50 € lässt sich sehen. ;-)

Insgesamt konnte ich im Juli und August meine komplette Warmmiete mit Airbnb finanzieren. Und bis Ende Februar bin ich, dank eines Langzeitgastes der gut bezahlt, auch komplett ausgebucht.

Bitte beachtet, dass meine Wohnung auch sehr zentral liegt und somit optimal für Reisende ist. 800m zum Hauptbahnhof, 800m zum Busbahnhof, ein Penny direkt vor der Tür.

Wenn jemand noch Fragen oder Anregungen hat, gerne her damit. Tausche gerne meine Erfahrungen von Airbnb gegen Erfahrungen als Immopreneur. :-)

LG

Stefan

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12 hours ago, Wladimir Simonov said:

Das klingt jetzt aber nicht nach Geschäft sondern eher nach Hobby, nicht böse gemeint. Den Riesenaufwand auf sich nehmen wegen maximal ortsüblicher Miete...

Für mich ist es eine Mischung draus. Vor allem senkt es meine laufenden Kosten pro Monat, was somit mein verfügbares Netto pro Monat steigert. Das habe ich dann frei um es an anderer Stelle zu investieren. Und 500 € pro Monat sind auch 500 €. ;-)
Da ich sowieso Vollzeit in Nürnberg arbeite und nach 8 Stunden Feierabend ist kann ich so noch etwas weiter Geld verdienen. Es macht auch Spaß ständig neue Menschen aus allen Teilen der Welt kennen zu lernen.

Aus meiner Sicht ist das ne Win-Win-Situation. Zumindest für den Moment. Wobei 500 € ohne die Arbeit natürlich noch besser wären. Aber da arbeite ich dran. Und Immobilien sind auch nicht "ohne" Arbeit. ;-)

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AirBnB bietet seit kurzer Zeit einen optionalen Vermieterservice an. Wenn man also keine Zeit für den Gästeempfang, Putzen, etc., hat, kann man andere Gastgeber in der Nachbarschaft für einzelne Services beauftragen. Man kann auch selbst für andere tätig werden. Das fiel mir nur gerade ein, weil von Aufwand gesprochen wurde, den man selbstverständlich hat.

Ich empfehle aber, dass man diesen Service mal einer steuerlichen Prüfung unterzieht, da das erstmal eine Dienstleistung darstellt. Man könnte sich evtl. auch mit GewSt. infizieren......

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