Junginvestoer_Juergen

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  1. Junginvestoer_Juergen

    Höhe der Notarkosten

    Wie würdest du dich jetzt verhalten, genau so wie ich es oben in Posting geschrieben habe? Arnd, da hast du absolut Recht! Das wird sich aber ändern ;-) Ich bin ja noch ne Immojungfer. Habe erst 2 Objekte. 1 gekauft und dann wieder verkaufen wollen und 1 Objekt reserviert. Mit dieser gleichen Masche werde ich nicht mehr "angelockt" jetzt bin ich vorsichtiger und weniger naiv. Auch mit Ü50 lernt man nie aus ;-) Wenn es ums Geld geht sollte man die Emotionen total ausschalten und rational ohne Baugefühl denken. Einen freundlichen Käufer werde ich nicht mehr nur auf Grund der Freundlichkeit bevorzugt behandeln und sogar noch entgegenkommen. Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis. Basta. Wenn ich zu "streng" mit den Konditionen bin oder der Preis zu hoch, dann verrät es mir der Markt automatisch. Ein potentieller Käufer soll einen Notar seiner Wahl beauftragen. Ich lasse in den 14 Tagen dann den Vertrag von einem Rechtsanwalt nochmals prüfen und mein RA soll dann die Formulierungen abändern. Auch der Notar hat mir hier nichts zu sagen, der soll dann eben den Käufer aufklären, wie nachteilig der Vertrag ist. Der, der am ersten den Vertrag zu meinen Konditionen unterschreibt und davor bewiesen hat, dass er ausreichend solvent ist, der kommt zum Zug auch wenn er mich A Loch nennen würde. Wenn nicht innerhalb einer gewissen Zeit das Geld überwiesen ist, dann werde ich im Kaufvertrag auch reinschreiben, dass ich ihn automatisch aus der Vormerkung rauswerfen lassen kann. Somit schütze ich mich dann wohl von entstandenen Kosten und "Spassbietern" die sich als Zeitdiebe entpuppen und das Notariat mit dem Basar verwechseln. Wenn der potentielle Käufer auch solvent genug ist, dann kostet mich der Kaufvertrag auch nichts, wenn er abspringt. Er ist ja ausreichend solvent und er kann die Nebenkosten dann locker Tragen und die gesamtschuldnerische Haftung ist dann nur theoretische Makulatur Soll ja weder ein Verlust, noch ein Geldwechselgeschäft sondern einen Gewinn aus der Aktivität entstehen :-)
  2. Junginvestoer_Juergen

    Höhe der Notarkosten

    Danke Peter ich sehe schon, der Käufer war geschickt. Wir haben kurz ein paar Punkte für einen Vorvertrag schriftlich auf Papier ausgemacht im Restaurant. Dann hat der Käufer den Notar beauftragt, dass dieser den einen Vertrag aufsetzen sollte gemäß unserer Wünsche. Der Käufer meinte sehr freundlich, dass wir uns doch die Kosten dafür teilen könnten. Ich dachte bei dem Verkaufspreis auch ok. Warum nicht. Hauptsache es geht schnell über die Bühne und der Preis war ok mit Gewinn seinerseits. Dann saßen wir so 4h beim Notar und er hat einen Vertrag mit uns ausgearbeitet. Da kamen dann auch verständlicherweise Dinge vom Notar hinzu, bei denen er den Käufer schützen wollte. Hätte ich das im Voraus gewusst, hätte ich auch an jemand anders verkauft. Das waren alles nicht verpflichtende Punkte. Nach dem ich diese Punkte nun kennte habe ich auch einen anderen Käufer darauf angesprochen. Dem ist da nicht wichtig und er lehnt diese Punkte freiwillig ab. Der Hauptgrund, wieso jedoch man nicht zum Zug kam, war wie gesagt der Käufer. Der wollte dann noch Rücktrittsrecht und noch weiter Konditionen, die wir davor nicht besprochen haben. Der Notar hatte dann auch keine Zeit und war auch genervt. Auch war der Käufer relativ komisch, auch der Notar hatte sich gewundert und schon etwas ketzerische Bemerkungen geäußert. Der Käufer will jetzt auch sich um die Kosten zu drücken und den Notar "belabern" Ich habe die 1/2 der prozentualen Vertragshöhe als Rechnung erhalten. Ich werden den Notar diesbezüglich nicht kontaktieren. Der Käufer soll den belabern. Wenn ich nicht schriftliches vom Notar höre, dann werde diese auch 2 Tage vor Fälligkeit der Rechnung den Betrag überweisen. Ich würde dann halt eben gerne noch ausführlich mit dem Notar telefonieren oder mich treffen, damit er was er berechnet hat mir auch erklärt, so dass ich es als Nichtjurist verstehe. Bezahlt habe ich dann ja schon so ca. 3000 Euro. Das ziel wäre es etwas zu lernen. Und wie oben geschrieben kam ich bei dem Vertragsentwurf ca. 4h Dauer Treffen vor Ort, bei dem er die Word Datei erstellt hat, eigentlich gar nicht wirklich zu Wort. Der Käufer hatte permanent gelabert und noch Extrawürste mit in den Vertrag aufnehmen wollen. Der Fall ist soweit auch eindeutig. Der Käufer hatte sich von sehr überfreundlichen zuvorkommenden Interessenten während des Notartermines in einen Kapitalisten verwandelt, welcher sich die Rosinen an allen Positionen "rauspicken" wollte. Im Angebotsmarkt picke ich mir diese lieber selbst raus ;-) Da es übrigens ein PRIVATVERKAUF war, gelten die 2 Wochen vorher nicht! 2 Wochen vorher ist nur bei B2C bzw. C2B. Das weiss ich sicher, das hat der Notar gesagt. Dennoch ist es sicherlich sinnvoll, hier sich freiwillig ausreichend Bedenkzeit einzuräumen, damit man nicht unter Zugzwang kommt. Natürlich wollte der Verkäufer, dann man den Vertrag am besten sofort unterschreibt :-)
  3. Junginvestoer_Juergen

    Höhe der Notarkosten

    Danke für deine Rückmeldung. Ja, kann ich gut verstehen. Der Notar kann ja nichts dafür, dass der Käufer so zickt und hat für den Entwurf 4 Stunden an Zeit gebraucht. Wenn er wirklich keinen Handlungsspielraum hat, dann will ich ihn auch gar nicht erst nerven. Dem Notar kann man auch nichts vorwerfen, abgesehen von Zeitmangel bei dem Termin und miserablem Zeitmanagement - 1 h musste man auf ihn warten.Dass er den Käufer zu Recht vor Nachteilen schützen wollte, das gehört ja zu seinem Job. Das "faule" Ei war der potentielle Käufer, welcher ein Zeitdieb auf dem Notariat war und mit zig "Extrawürsten" kam.
  4. Junginvestoer_Juergen

    Höhe der Notarkosten

    Danke für die Rückmeldung. Das bedeutet, der Notar verhält sich auch absolut korrekt, dass er für den nicht unterschriebenen Vertragsentwurf §119 Abs 1 Satz 2 anwendet und somit von der im Kaufvertrag erwähnte Summe % abrechnet? Dass dem Notar etwas zusteht, das versteht sich von selbst. Er kann ja nichts dafür, dass der Käufer und Verkäufer sich nicht einigen. Ich dachte, dass es dann aber ehr "fairerweise" nach Stundenbasis geht. Nicht dass ich es selbst machen würde, da ich für Fairness bin. Aber im Grunde könnten der Käufer und Verkäufer sonst ja nochmals zum Notar, die Summe runtersetzen und sich dann wegen einem anderen Punkt nicht einigen. Dann hätte der Notar noch mehr Arbeit und nicht weniger Geld. Danke auch für deine Erläuterung, dass für den Entwurf die gesamtschudnerische Haftung entsteht. Das hat der Notar auch gesagt. Ich dachte, dass es sich darauf bezieht, wenn der Käufer nach der Protekollierung den Vertrag unterschreibt und dann den Notar nicht bezahlt. Denn laut Gesetz bezahlt ja standardmäßig der Käufer die Notarkosten. Ich hatte da 1/2 freiwillig zugesagt, damit es schnell zum Verkauf kam und es mit dem Verkäufer anfänglich einfach war. Beim Notar kamen dann noch zig Sonderregelung von dem Käufer hinzu. Ich hatte mit dem Käufer ein Vorgespräch und wir haben wichtige Punkte auf einem Blatt festgehalten und der Notar sollte dann den Vertrag machen. Dann hat der Notar noch ein paar Punkte hinzugefügt, die ich so mit dem Käufer nicht besprochen habe und danach hatte der Käufer noch seine Meinung geändert und wollte ebenfalls noch ein paar andere Punkte abgeändert haben. Der eigentliche "Störfaktor" war ja auch nicht der Notar, das was der Notar hinzugefügt hatte, konnte ich eigentlich auch nachvollziehen. Dem Notar kann ich nur vorwerfen, dass er super schnell war und keine Zeit für uns hatte und auch nichts vom Juristendeutsch erklären wollte. Es scheitert also in erster Linie, dass der Käufer rumzickt. Ein anderer Käufer möchte die Punkte vom Notar auch nicht im Vertrag haben - da habe ich explizit nachgefragt - und bezahlt sogar noch mehr. Es scheint also zum Glück einfach zu gehen ... Ich finde halt für 3-4 Stunden Zeit, welche mir der Notar uns gewidmet hat zu wenig um 2% von einer Summe abzurechnen - bzw. mir nun die 1/2 davon, da ich freiwillig das zugesagt habe. Es ist ja immerhin nur ein Entwurf und die Konditionen sind auch nicht klar. Unter anderem auch nicht der Kaufpreis. Der könnte ja viel niedriger oder höher sein. Der Notar müsste deshalb fairerweise auf Stundenbasis abrechnen. Meinetwegen 300 Euro pro Stunde * 4h = 1200 € dann 1/2 somit wären es dann 600 Euro pro Nase... Diese Stundenweise Abrechnung darf er nicht anwenden? Da er sich ja auf die Summe bezieht, dachte ich halt dass ich ihn jetzt dann wenigstens noch als Lehrmeister benutze und da dann eh schon bezahlt ist, ich auch noch seine Zeit nutze um das Juristische im Vertrag wörtlich zu verstehen und dessen Tragweite einschätzen zu können. Es wird ja nicht mein letzter Notartermin gewesen sein. Da hätte ich dann aber Pech, so dass ich eventull noch nachbezahlen müsste? Ich hatte es eigentlich so verstanden, dass wenn man dann den Entwurf bezahlt und er eh prozentual abrechnet, dass ich dann dem Notar auch noch mehr Zeit in Anspruch nehmen kann. Ich kam bei der Sitzung beim Notar gar nicht zum Wort und nur der Käufer wollte permanent seine Bedingungen in Vertrag mit reingeschrieben bekommen. Das bedeutet im Grunde, dass man sich als schlauer Verkäufer ganz bedenkt hält und den potentiellen Käufer beauftragt, dass dieser den Notar seiner Wahl zwecks Vertragsentwurf beauftragen sollte. Dann ist man fein raus, wenn es Probleme gibt und der Käufer "nachkobert" Sollte er dann nicht zu einer Unterschrift des Notarvertrages kommen, dann haftet man aber dennoch gesamtschuldnerisch solle der Käufer nicht bezahlen wollen. Habe ich das so richtig verstanden?
  5. Junginvestoer_Juergen

    Höhe der Notarkosten

    Liebe Immoprenuere. Es wurde ein Entwurf beim Notar ausgemacht. Ich wollte eine Immo verkaufen, die ich kürzlich günstig erworben habe. Nun gab es Probleme mit dem anderen Vertragspartner. Auch war ich mit dem Notar nicht zufrieden, da er viel zu schnell durch den Vertragsentwurf durchgegangen ist. Auch hat er uns beiden das Geschäft eigentlich zusätzlich erschwert und ist nicht auf unsere Wünsche eingegangen. Wir beide sind nicht zufrieden. Ich habe freiwillig 1/2 der Kosten übernommen, da ich die Immo für einen super Preis hätte verkaufen können. Eigentlich ist der Käufer dafür zuständig. Jetzt habe ich eine hohe Rechnung vom ursprünglichen Wert erhalten gemäß §19GnotKG. Ich stehe zu meinen Wort und werde diese bezahlen. Jetzt will ich gerne aus meiner Dummheit lernen. Erstens hätte ich nicht die Hälfte der Kosten freiwillig übernehmen müssen. Ich habe es aber dennoch gemacht und das ist mein Lehrgeld. Der Notar war auch ganz schnell angebunden und ging durch den Vertragsentwurf ganz schnell durch und musste dann zu einem anderen Termin und hatte uns regelrecht aus dem Notariat "rausgeworfen". Dadurch hatten wir beide noch mehr Bedenkzeit und sind auch zum Entschluss gekommen, dass wir den Deal so nicht abwickeln werden. Der Käufer "zickt" und möchte noch einige Sache in den Vertrag mit eingebracht habe, die ich nicht möchte. Es gibt einen, der noch mehr bezahlt ;-) Gerne würde ich den Notar nun als mein "Lehrmeister" nutzen und ihm sämtliche Fragen zu dem Vertragsentwurf stellen. So werde ich für die Zukunft lernen den Sprachduktus der Notare besser zu verstehen und nicht mehr den gleichen Fehler machen. Der Vertrag ist tendenziell gut, aber der aktuelle Käufer passt mir auch nicht. Der nächste Käufer muss dann die gesamten Kosten übernehmen und ich sage freiwillig nicht mehr zu, dass ich die Hälfte der Kosten übernehme. Da der Notar mir nun meinen 1/2 Anteil 3000 Euro nun als Rechnung stellt und ich mit ihm maximal 3 Stunden gesprochen habe, würde ich ihn nun gerne so viel ausfragen wie es nur geht und den Vertrag exakt genau Wort für Wort erklären bekomme. Das wird sicherlich noch so 5 bis 10 Stunden dauern. Davor hat er immer mich nur ganz schnell abgewimmelt und meinte, das sind alles "übliche" Floskeln ohne genauer darauf einzugehen und auf andere § verwiesen. Für mich ist das nicht üblich. Ich würde mir dann auch die anderen § wörtlich erklären lassen wollen. Mein Ziel: Es gibt 72000 Notare. Warum sollte ich mir so etwas bieten lassen. Ein Notar der ganz schnell ist, der soll auch mal was für sein Geld arbeiten. Ich will nun den Notar "nerven" und ihn als Lehrmeister benutzen um mir den Vertragsentwurf für mehrere Stunden zu erklären. Für mich sind diese üblichen Flosklen nicht üblich und ich will es gerne exakt erklärt haben und zwar so lange, bis ich es verstehe. Egal was er über mich denkt. Hauptsache ich habe es verstanden. Bezahlt habe ich jetzt es schon die Hälfte der Verkaufspreissumme auch ohne Verkauf. Kann mir der Notar dann noch zusätzlich für die Beratung und seine Zeit mehr Kosten in Rechnung stellen? Oder ist das dann schon alles pauschal damit abgegolten? Ich habe ja schon 1/2 Anteil von der eigentlichen Verkaufssumme gemacht. Fair wäre es vom Notar gewesen, wenn er nicht die Kaufsumme, die jetzt eh nicht mehr stimmt genommen hätte, sondern nur so 4 Stunden seiner Zeit berechnet hätte. Darf das der Notar gar nicht, oder will er es einfach nur nicht? Ist das ganz normal, dass Notare schnell schnell machen oder hatte ich nur Pech? Was ich allen anderen Immopreneurren raten kann wenn ihr etwas verkaufen möchtet, dann lässt den Käufer den Notar beauftragen und haltet euch "bedeckt" und seit nicht kulant und trägt freiwillig 1/2 der Kosten nur weil euch der Verkäufer "Honig ums Maul schmiert". Mein Käufer hatte mich dazu gebracht, dass ich Kosten verursacht habe und jetzt will er dann plötzlich auch nicht mehr kaufen zu den vorher zugesagten Konditionen. Zum Glück habe ich noch 2 weitere Käufer, die daran interessiert sind. Hätte ich totales Pech gehabt, dann wären mir diese auch weggesprungen, da sie schon etwas gekauft hätten und außer Kosten und Zeit hätte ich nichts erreicht. Danke für die Rückmeldung
  6. Junginvestoer_Juergen

    Lehrplan notwendiges Wissen bezüglich MFH Projektierung und Management

    Schade, dass immer noch keine hilfreiche Antwort kam :-(
  7. Junginvestoer_Juergen

    Zwangshypotheken für Hausbesitzer ab 2019-01

    Was du schreibst sehe ich auch so ähnlich. Ich kenne mich mit dem Thema Lastenausgleich ganz gut aus. Ich würde halt niemals 110% finanzieren und auch nicht 100%. Scheiß auf maximale EK Rentabilität und max Hebel. Ich weiss, da bin ich hier ehr ein Exot im Forum. Wichtig ist etwas günstig einzukaufen, dann steht deinen Schulden ein solider Wert gegenüber und wenn etwas passiet (Crash, Strafe seitens der Politik etc.) dann hast du noch eine finanzielle "Knautschzone". Wenn du etwas maximal 80% finanzierst, dann brauchst du auch vom Lastenausgleich absolut keine Angst haben. Dann haben andere vor dir ein Problem und alle sind in der "Kacke". Wenn so etwas kommt, dann ist es für alle Wohlhabenden kacke. Aber die, die dann gar nichts haben, denen geht es immer noch schlechter. In Relation gesehen geht es dir also besser und somit relativ gut. Die Zeitzeugen von damals aus dem 1 und 2 WK kann man nicht mehr fragen. Die sind tot und die Zeiten habe sich geändert. Ob ein Lastenausgleich / Zwangshypothek etc. kommt das kann dir keine wirklich sagen. Dem Kind kann man auch einen anderen Namen geben. Wenn eine ganz harte Energieeinsparungsverordnung, eine Änderung der maximalen Miethöhe, eine Aufnahmepflicht für Migranten etc. dann kostet dich das auch Geld. Kommen kann vieles, muss es aber nicht. Dass eines Tages mal wieder etwas in der Art kommen müsste, das ist wahrscheinlich. Das giralgedeckte Schuldgeldsystem und die aktuelle Geldpolitik kann nicht ewig durchgezogen werden. Aber dennoch länger als man glaubt. "Politische Manipulationen" können lange durchgezogen werden, länger als man es sich vorstellen kann. Das ist der Vor/Nachteil bei der Finanzpolitik. Leider ist das eine Geistes und keine Naturwissenschaft. Da kann man keine genauen Erwartungswerte prognostizieren. Alle 80-100 Jahre muss es richtig crashen. Aber wie weiss keiner so richtig. Möglich sind Krieg, Krise, Währungsreform, Schuldenschnitt etc. Deswegen Land in Paraguay kaufen? -> Sicherlich nicht !!! Gibt da einige Nepper, die sich mit deiner Angst eine goldene Nase verdienen wollen. Kein wirtschaftliches Geldsystem ist perfekt und kann auf Dauer funktionieren und die "Finanzdynastie" plant dann gezielt den Reset. Die richtig Reichen können ihr Kapital immer retten und bereichern sich an dem kleinen Mann. Auch in einer Krise. Kapital geht nie verloren, es wechselt nur den Eigentümer :-) Geld ist auch nicht neutral. Der der mehr hat, der hat mehr Macht. Viele Reiche haben viele Immobilien. Deshalb müssten die eigentlich den Lastenausgleich nicht für gut erachten. Denn dann schneiden sie sich in eigene Fleisch. Eines ist sicher, wir hier im Forum wissen es zwar vor der großen Masse, die den ganzen Tag Assi TV auf RTL, Sat1 und Co anschaut, aber dennoch viel zu spät. Wir können dann auch nichts Großes verändern, aber immerhin etwas mehr als die Assi TV Zuschauer oder die Enkel, die von Immos etc. keine Ahnung haben und nur geerbt haben. Auf den Punkt gebracht. Mach dir auch keine Sorgen bezüglich Lastenausgleich. Denn ob du dann noch lebst, das steht in den Sternen. :-)
  8. Junginvestoer_Juergen

    Lehrplan notwendiges Wissen bezüglich MFH Projektierung und Management

    Ich habe die letzen 4 Woche intensiv Wissen bezüglich Immobilienwirtschaft aufgebaut. Täglich habe ich 3-4 Stunden Fachbücher, Webblogs, Podcasts, Youtube, etc konsumiert. Ich fühle mich jetzt halbwegs fit und habe theoretisch ein breites Grundwissen bezüglich Immobilienwirtschaft. Mein Ziel für die nächsten 3 - 6 Monate ist es täglich so 6 Stunden mit gezielt Immobilienwissen anzueignen. Aber nicht irgendwie, sondern effektiv. Mittels Zeitmanagement / Pomodore etc. bin ich es auch gewohnt mir in kurzer Zeit viel Wissen anzueignen. Ich suche hier mehr oder weniger welches Wissen ich unbedingt benötige, damit ich mittels (80/20) den besten Erfolg für das Projekt MFH erhalte. Das Buch Erfolg mit Wohnimmobilien habe ich auch durchgearbeitet. Aber nicht nur dieses. Sondern auch einige andere :-) Ich habe bereits einen Architekten beauftragt, der die maximale Bebauung bei der Stadt abklärt. Das Ergebnis ist noch offen. So 1500m2 Wohnfläche des MFH ist immer noch eine Meinung. Ich will eine solide Entscheidung treffen, wie ich das reservierte Grundstück optimal verwerten kann und sämtliche Chancen und Risiken abschätzen können. Sollte ich zum Entschluss kommen, dass ich das Projekt durchziehe würde ich mir gerne das notwendige Wissen aneignen, damit ich von den potentiellen "Partnern" nicht über den Tisch gezogen werde, da sie mich für naiv und unerfahren halten. Ich möchte theoretisch alles für mein Projekt relevante Wissen aneignen. Wenn ich zu dem Entschluss komme, dass ich das Grundstück doch besser verkaufe weiss ich nun exakt wie ich es machen werde. Ich weiss vielleicht sogar schon mehr als so mancher Makler ;-) Ich bin aktuell auch super motiviert durchzustarten und mit was notwendige Wissen anzueignen. Wäre schön. Wenn ihr mir mal bitte stichwortmäßig einen Lernplan für mich aufstellen könnt, was für mich relevant ist. (Bitte sieht meine obigen Beiträge) So schwer kann es ja nicht sein. Andere haben es ja auch geschafft sich das notwendige Wissen anzueignen :-) Danke für deine Hilfe meinen Lernpfad zu finden. Mein breites Grundwissen muss nun zu einem roten Faden gespannt werden :-)
  9. Junginvestoer_Juergen

    Cashflow nach Steuern berechnen

    Ja das ist mir bewusst. Ich brauche aber vorher mal am besten eine Richtwert um dann mit dem Steuerberater zu besprechen ob es auch so richtig ist. Alles den Steuerberater zu Fragen ist zu ineffektiv. Irgendwie muss es ja berechnet werden :-) Müsste doch eine Excel Datei geben die man dann halt individuell auf die eigene Situation anpasst und dann mit dem Steuerberater darüber spricht ob das so ungefähr hinkommt. Ich bin mir z.B. nicht sicher was ich die nächsten 15-20 Jahre machen werden. Lebe ich weiter von Dividenden, werde ich angestellt arbeiten oder selbständig. Ist es besser eine GmbH zu gründen etc. Das hängt letztendlich davon ab was steuerlich günstiger ist und wie das Leben so spielt. Ich kann nicht vorhersagen wie viel ich die nächsten 15 Jahre arbeiten werde / muss und wie und wo ich es tue. Das geht einfach nicht. Der Steuerberater den ich bisher habe sagt man kann schon alles machen man muss es mal berechnen. Wie man es berechnet will er nicht direkt verraten oder kann es nicht. Der will vermutlich halt Kohle dass er erklärt wie man es berechnet :-) Besser wäre es wenn ich es selbst verstehe, selbst berechne und dann dem Steuerberater vorlege und frage ob das so richtig ist oder ob es noch was zu optimieren gibt und falls ja was genau. Dann habe ich steuerlich alles optimiert und hatte einen Lehreffekt. Dann weiss ich auch genau ob es sich lohnt wo und wie zu arbeiten oder ob. Wenn man zu viel Arbeitet und dann die Mieteinnahmen mit 42 Cent pro Euro versteuern muss macht es keinen Sinn so viel zu arbeiten... Dann besser weniger arbeiten und weniger Steuern bezahlen... Mein Leben ist nicht konstant und ich will das theoretisch mal verstehen wie es funktioniert. Das wäre am besten :-)
  10. Junginvestoer_Juergen

    Indexmiete wurde jahrelang nicht angepasst. Welche Anpassung ist erlaubt?

    Habe ich das richtig verstanden? Nehmen wir mal an die Miete wäre 400 Euro warm die letzen Jahre gewesen. Dann darf man direkt auf 480 Euro erhöhen muss dann aber 3 Jahre es so belassen bis man wieder die Miete erhöhen darf...
  11. Junginvestoer_Juergen

    Cashflow nach Steuern berechnen

    Interessanter Thread. Ich blicke hier auch noch nicht so ganz durch... Ich stelle mir aktuell z.B. die konkrete Frage wenn ich ca. 1400 m2 Wohnfläche im Neubau hätte und die ortsübliche Miete so 10 Euro/m2 kalt ist wie viel Einnahmen nach Steuern ich habe und wie lang es ca. dauert bis der Kredit getilgt ist. Es sind ja so 168 000 Euro Mieteinnahmen die man mit dieser Wohnfläche im MFH jährlich generieren kann. Ich bin konservativ und rechne nicht mit 4% Mietausfallwaagnis sonderen besser mit 10%. Man könnte also so grob überschlagen 150 000 Euro Mieteinnahmen pro Jahr kreieren. Aber auch bei einfacheren Immos wie eine ETW stelle ich mit die Frage was denn unterm Strich nach Steuern so ca. jährlich an Einnahmen rauspringt. Ob es da Sinn macht dafür eine Vermögensverwaltende GmbH zu gründen oder ob man das privat macht und dann nach dem individuellen Steuersatz besser versteuert. Könnte vielleicht mal jemand bitte eine Excel Tabelle hochladen mit der man Steuern bezüglich Immobilien allgemein grob für die individuelle Situation überschlagen kann. Am besten eine Tabelle die sich in der Praxis schon seit Jahren bewährt hat :-) Es geht mir auch nicht um eine exakte Berechnung. Sondern mehr oder weniger um eine zuverlässige Abschätzung wie viel Ertrag unter dem Strich wirklich wann rausspringt. Tendenziell sollten im Zweifelsfall ehr mehr als weniger an Steuerlast berechnet werden. Dann ist man im Nachhinein positiv überrascht. :-)
  12. Junginvestoer_Juergen

    "Die Preiskorrektur wird kommen"

    Dennoch zu oberflächlich was auf der Webseite steht. Nur weil das eine oder das andere jetzt günstiger ist vergleicht man hier auch Äpfel mit Birnen. Oh du spart im Monat x Euro bist dafür aber weniger flexibel weil eine Immobilie das Gegenteil von flexibel also regide ist. Wenn du umziehen musst oder willst und eine Verfälligkeitsentschädigung bezahlen musst da du die Immo verkaufst etc. kann dich ein aktuell billigeres Eigenheim teurer kommen. Wenn alles nach Plan läuft kann es billiger sein. Ob es teurer oder billiger war wirst du eh erst über einen Zeitraum von 20 oder 30 Jahren wissen. Eigentlich ist es Lifestyle. Egal ob teuerer oder billiger. Hauptsache du kannst oder konntest es dir leisten :-) Und was hilft dir wenn Mietern viel billiger ist du aber innerhalb von kurzer Zeit wegen Eigenbedarf deine günstige Wohnung räumen musst und nun Zeit, Geld und Nerven verbringt um etwas neues zu Suchen was dann vielleicht sogar noch billiger als das andere gemietete Wohnung war. Dafür aber die Lage dir nicht so gefällt und der Markt aber aktuell nicht anderes hergibt und du eine Entscheidung machen musst.... Keine Internetseite wird das Thema Kaufen oder Mieten detailliert kostenlos für dich fundiert erörtern. Wer es mal total tiefgründig betrachtet haben möchte. Es gibt ein meiner Meinung nach gutes Buch namens "Kaufen oder Mieten" von Gerd Kommer. Das Buch würde ich auch nicht kaufen. Kein Buch würde ich kaufen auch wenn ich es mir leisten könnte. Denn Fernleihe , Onlineleihe ist günstiger als es selbst zu kaufen :-) Da wird vieles detailliert geschrieben. Kann ich nur jedem empfehlen.
  13. Junginvestoer_Juergen

    Wohnfläche im Kaufvertrag - üblich oder nicht?

    Wenn ich mir das so durchlese was in DIN 277 steht ist die richtige Berechnung nicht trivial. Ich habe für mich mal das durchgelesen und für mich diese Zusammenfassung erstellt. Vielleicht hilft es euch auch. Keller, Waschküchen, Heizungsräume; Garagen sind keine Wohnfläche. Das ist logisch :-) Fensterrahmen, Einbaumöbel, Öfen und Badewannen werden dagegen mit eingerechnet ausgehend von der Vorderkante. Die Raumhöhe ist auch entscheidend. (gemessen vom Fussboden bis zur Decke) Bis unter 1 Meter Wohnhöhe werden 0% angerechnet. Bis 2 Meter Höhe 50% Über 2 Meter 100% Terrassen, Loggien, Balkone werden nur zu 25% angerechnet oder dürfen bis zu 50% angerechnet werden wenn sein eine erhöhten Wohnwert bieten. Beizte Wintergärten 100% Anrechnung unbeheizte Wintergeren nur 50% DIN 277 rechnet Balkon zu 100% an und die Wohnflächenverordnung nur zu 25% DIN283 veraltet berücksichtigt alle Flächen unter einem Meter Höhe gar nicht und Flächen von 1-2 Meter Höhe mit 50%. Alles über 2 Meter zu 100% berücksichtigt. Wenn ich das so alles lese dann wird mir schlecht. Man braucht ja im Grunde ein Fachmann der die Wohnfläche berechnet und der dann wenn er korrekt ist noch einen Sicherheitsabschlag macht. Dann wird sich sicherlich keiner beschweren wenn man in der realen Nachmessung mehr rausbekommt. Sonst geht die Diskussion los wie gemessen wurde. Darauf hätte ich weder als Vermieter noch als Verkäufer Bock. Wenn mir da jemand zu genau käme würde ich wenn es der Markt hergibt nicht an die Person verkaufen bzw. vermieten die zu sehr Erbsen zählt. Deshalb denke ich ist es eigentlich logisch dass sich jemand auf die Teilungserklärung beruft und nichts angeben will. Dann kann man den Messfehler einer anderen Person in die Schuhe schieben. Ich würde es auch nie selbst messen sondern jemanden beauftragen. Dann kann ich auch bei Problemen das Papierchen vom Fachmann rausholen und dem den Messfehler in die Schuhe schieben.... Weiss jemand was ein Fachmann so Pi mal Daumen für die Berechnung verlangt? Wenn man in A oder B Lagen etwas kauft/ verkauft , kann 1 m2 ja über 5000m2 Wert sein. Bei 5m2 sind es dann schon mindestens 25 000 Euro. Nicht dass dann im Nachhinein nach dem Protekollieren beim Notar jemand nach dem Kauf den Preis indirekt drücken will in dem er eine kleinere m2 Größe nachweisen kann...
  14. Junginvestoer_Juergen

    Wohnfläche im Kaufvertrag - üblich oder nicht?

    Danke für die Aufklärung. Ist die Wohnflächenverordnung die https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_277 ? Das heißt bei 50m2 Wohnfläche wären 45m2 ok und auch 55m2 ok. Wobei in der Realität würde wohl kaum jemand mehr an Wohnfläche liefern als auf dem Papier steht. Wenn ich eine Wohnung von 45m2 real hätte dürfte ich im Grund auch 49,5m2 auf dem Papier angeben ohne dass ich Probleme bekommen würde?