Arnd Uftring

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  1. Gemeint ist das hier https://de.wikipedia.org/wiki/Wärme-Contracting Die Abwägung muss jeder für sich im konkreten Fall treffen - Fakt ist aber, dass mit dem Contractor ein Esser mehr am Tisch sitzt, die Töpfe sind aber nicht voller! Der Mieterschutzbund Berlin hat sich mit diesem Thema mal aus Mietersicht beschäftigt Mieterschutz 1_2014.pdf
  2. Eine sorgfältige Objektprüfung vor einem Ankauf sollte obligatorisch sein - seit Inkrafttreten der Mietpreisbremse ist dieser Checkliste ein wichtiger Punkt hinzugefügt worden: Die Prüfung der Rechtswirksamkeit der noch vom Voreigentümer vorgenommenen Mieterhöhungen in Bezug auf die Mietpreisbremse - denn der jeweils aktuelle Eigentümer ist haftbar zu machen! Ein neues Geschäftsmodell unterstützt Mieter bei der Überprüfung eventueller Ansprüche https://www.wenigermiete.de/ Hierzu schreibt Andreas Sell ("Der reichste Hausmeister Deutschlands") auf seiner Facebook Seite: "Das ist genau das, was ich in meinem Buch beschrieben habe: Wer bisher geglaubt hat, die Mietpreisbremse nicht oder nicht vollständig umzusetzen zu müssen, der wird sich zukünftig mit Forderungen konfrontiert sehen. Es war völlig klar, dass sich daraus ein Geschäftsmodell entwickeln würde. Auch darauf habe ich vor einem Jahr hingewiesen. Zumal mit der Erkenntnis, dass etwa 50% der Neumietverträge laut Studie fehlerhaft sind. Achtung auch für Immobilienkäufer, die haften natürlich für zu hohe Mietforderungen, die der Voreigentümer vereinbart hat. Das Angebot von wenigermiete.de gilt natürlich für alle 330 Städte, nicht nur für Frankfurt:"
  3. @John_Wissensdurst Noch ein Nachtrag: Im Rahmen von Projektentwicklungen ist es durchaus üblich, die Höhe des abschließenden Kaufpreises an die Baugenehmigung (Ausnutzung) zu koppeln. Und damit man als Grundstücksverkäufer nicht im Nachgang übers Ohr gehauen wird (es könnte ja sein, dass der Entwickler nach dem Notartermin oder während der Bauphase mit dem Bauamt nachverhandelt) gibt es die Möglichkeit, mit einem sog. "Besserungsschein" zu arbeiten - man vereinbart also im Kaufvertrag entsprechende Nachschläge für zusätzlich genehmigte Flächen.
  4. "der Murfeld" als fachliche Grundlage http://www.beck-shop.de/Murfeld-Hrsg-Spezielle-Betriebswirtschaftslehre-Immobilienwirtschaft/productview.aspx?product=13094015 Projektentwicklungen http://www.beck-shop.de/Schaefer-Conzen-Praxishandbuch-Immobilien-Projektentwicklung/productview.aspx?product=10271070 Investitionen http://www.beck-shop.de/Schaefer-Conzen-Praxishandbuch-Immobilien-Investitionen/productview.aspx?product=14913519
  5. In der Regel werden 25% gefordert - die werden aber auch gebraucht, um nicht nach dem dritten oder vierten Projekt vom Markt zu verschwinden. Dieser Gedanke scheitert an der Realität, da Dein (Bauträger-) Käufer nicht bottom-up sondern top-down rechnet. Am Montag bin ich in Sachen Grundstücksakquise zum Bau von Großgaragen unterwegs - dabei habe ich immer eine klare Vorstellung davon, zu welchem Kurs das Endprodukt am Markt platzierbar ist. Unter Berücksichtigung der Kosten für Bauwerk, Planung, Vertrieb, Unwägbarkeiten, etc. ergibt sich dann beim zurück-rechnen der maximale Preis für ein Grundstück. Aber eben nicht absolut sondern je Mieteinheit oder je qm Nutzfläche. Privatleute würden Dir bei weitem nicht den Preis zahlen können, den ein Bauträger bezahlt. Privatleute denken in absoluten Zahlen - für den Bauträger ist aber nicht der Preis des Grundstücks wichtig, sondern der Grundstücksanteil je qm Wohnfläche. Das Problem vieler Privatleute, die Grundstücke in begehrten Lagen suchen sind die Bauträger - die können immer mehr zahlen, weil sie anders kalkulieren!
  6. Ich greife mal einige Passagen raus: Das nennt sich Mehrerlösvereinbarung - wird sehr häufig eingesetzt. Ein normaler Vorgang und eine typische aufschiebende Bedingung im Kaufvertrag eines Baugrundstücks! Kein Bauträger bindet sich ein Grundstück ans Bein, welches er dann nicht optimal bebauen kann! Hier ist eine Menge stille Post und Bluff im Spiel! Es trifft der Laie auf die professionelle Immobilienwirtschaft - das ist zum Beispiel beim Autohandel auch nicht anders. Stadträte können das nicht aber das Bauamt. Eine Bauvoranfrage hätte es so oder so gegeben, kein Bauträger kauft ein Baugrundstück ohne sich der Bebaubarkeit vorher gewiss zu sein. Nicht selten wird die Erfüllung des Kaufvertrages (Kaufpreiszahlung) an die Baugenehmigung geknüpft. Im übrigen auch eine typische aufschiebende Bedingung im Kaufvertrag über Baugrundstücke. Insgesamt das Ergebnis einer (sorry) laienhaften Vorgehensweise. Makler und Bauträger entwerten keine Grundstücke, sie handeln im eigenen Interesse - was aber nichts mit einer Entwertung zu tun hat.
  7. Das komplette Interview als Podcast gibt es hier http://immopreneur.de/sven-erik-dethlefs/
  8. Genau zu diesem Thema hat @Sven Erik dethlefs, Architekt aus Hamburg, auf dem Immopreneur Kongress 2016 einen spannenden Vortrag gehalten. Thema: "Bedienungsanleitung für eine Immobilie (über die Dekaden 1900 bis heute)" Kurzzusammenfassung: Gebäude sind immer vor dem Hintergrund der ursprünglichen Nutzung (Jahr der Errichtung) zu betrachten Auch die bauphysikalischen Eigenschaften sind im Kontext des Jahrgangs der Erbauung zu betrachten. Probleme entstehen immer dann, wenn man sich mit der Denke und den Techniken von heute einem Bauwerk von 19xx nähert. Der Architekt (der ich nicht bin) würde hier sicher dazu raten, den Keller vor dem bauphysikalischen Hintergrund des Baujahres zu betrachten ....
  9. Die Wertsteigerung des Verkäufers ist gewiss, Deine wäre rein spekulativ. Wenn Du nicht weißt wohin mit Deinem Geld solltest Du kaufen - ansonsten hast Du Dir die Antwort eigentlich schon selber gegeben.
  10. Ein Fall für @immobesucher https://www.immobilienbesucher.de/ Die machen das bundesweit und kostengünstig, einfach anfragen!
  11. Da hast du recht! Es ist aber primär eine strafrechtliche Auseinandersetzung der Kontrahenten und hat für sich betrachtet mietrechtlich zunächst keine Relevanz - und auch wenn nach 3 oder 4 Jahren dann ein rechtskräftiges Urteil vorliegt kannst Du daraus immer noch keine Kündigung des Mietverhältnisses ableiten. Mietrechtlich relevant wird es erst dann, wenn eine Vielzahl von Vorfällen dokumentiert wurde, auf die Du alle als Vermieter, zum Beispiel in Form von Abmahnungen, reagiert hast. Aber auch dann bist Du, da bin ich bei @Jb007, vor Gericht in Gottes Hand - denn Gerichte urteilen in der Regel mieterfreundlich.
  12. Das lässt sich pauschal nicht beziffern. Es hängt ab von örtlichen Gepflogenheiten, dem "Standing" des Architekten (Berufsanfänger, alteingesessen, etc.), Deinem Verhandlungsgeschick, etc. Kontaktiere 3 Büros und Du merkst schnell, wo die Reise hingeht.
  13. Mit "in Aussicht gestellten Aufträgen" können Architekten u.a. die Wände tapezieren. Dienstleister wissen, dass solch großen Ankündigungen in der Regel nur ganz selten Taten folgen - das würde ich an Deiner Stelle bleiben lassen. Trenne die Begehung und Kostenschätzung von einer möglichen späteren Beauftragung - dann bist Du auch nicht in der Defensive, wenn aus diesem Ankauf nichts wird und Du den Architekten für einen weiteren Vorgang wieder ansprichst. Für die Begehung und grobe Kostenschätzung vereinbarst Du einen Stundensatz und bei einer möglichen späteren Beauftragung hängt es dann von der tatsächlich zu erbringenden Leistung ab. Architekten rechnen in der Regel nach der HOAI ab http://www.gesetze-im-internet.de/hoai_2013/ Bedenken solltest Du, dass Architekten (aber auch Anwälte, Steuerberater, etc.) immer dann, wenn es verbindlich wird mit ihrer Berufshaftpflichtversicherung für die Aussagen und Leistungen haften - das macht niemand für € 20,--
  14. Was haben Nachbarschaftsstreitigkeiten zwischen B und C mit dem Mietvertrag zwischen A und B zu tun? Du kannst das Mietverhältnis nicht kündigen, nur weil Dein Mieter sich mit einem Nachbarn zofft. Hier hilft nur
  15. Nicht selten stellt sich bei der Objektakquise die Frage "Wem gehört das überhaupt?" - und oftmals endet hier auch schon jede Akquisebemühung! An der Stelle unterstützen wir Kaufinteressenten durch eine professionelle Eigentümerrrecherche und bei Bedarf bei der Kontaktaufnahme und weiteren Kommunikation mit dem Eigentümer. Alles weitere unter http://www.eigentümerrecherche.de