Arnd Uftring

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  1. Bei der Abrechnung der Heizkosten ist die tatsächliche Wohnfläche maßgeblich. Eine Toleranzschwelle von 10% gibt es nicht mehr. Der Bundesgerichtshof hat sie abgeschafft. IZ online vom 19.06.2018 http://www.immobilien-zeitung.de/1000053621/bgh-tatsaechliche-wohnflaeche-zaehlt-bei-heizkosten
  2. "Auf zwei Seiten erhalten Sie komprimiert und tagesaktuell wichtige Kennzahlen, die den Verkaufs- bzw. Vermietungspreis für Ihr Objekt beeinflussen. Sichern Sie sich jetzt Informationen zur Wohnlagequalität, zu Angebotspreisen in der Umgebung sowie zur Preisentwicklung in der jeweiligen Stadt." http://www.immobilien-zeitung.de/wma
  3. Urteil vom 8. Mai 2018 – VIII ZR 200/17 Der VIII Zivilsenat lässt einen dauerhaften Ausschluss des Rechts zur ordentlichen Kündigung eines Wohnungsmietvertrags grundsätzlich zu. https://blog.otto-schmidt.de/mdr/2018/06/10/montagsblog-090/
  4. Keller belegt durch Unbekannt

    Du solltest Dir schon die Zeit nehmen, die Nutzungsverhältnisse zu klären - nicht dass Du am Ende ordentlich draufzahlen musst! Es könnte sich halt auch um eine rechtmäßige Nutzung handeln ….. PS.: Vergleichbares "Spiel" bei DG-Ausbauten - man kauft einen DG-Rohling, entwickelt zur Baureife und plötzlich meldet sich ein Mieter des Hauses, dem mal gestattet wurde das DG zu nutzen. Und schon muss man ungeplant in die Kasse greifen ….
  5. Hausverwaltung - Instandhaltungsrücklage / Hausgeldzahlungen

    Die IHR (die kaufmännisch betrachtet eigentlich eine Rückstellung ist) unterliegt einer Zweckbindung. Jede andere Art der Verwendung ist dem Wesen nach nicht zulässig!
  6. Zwangshypotheken für Hausbesitzer ab 2019-01

    Wenn Du von der Festanstellung in die Selbständigkeit gehst ist das immer eine Verschlechterung der Bonität - zunächst mal (in den ersten drei Jahren) unabhängig davon, was Du in der Selbständigkeit verdienst. Welche Auswirkungen das in Deinem Einzelfall hat kann nicht beurteilt werden, jedoch solltest Du das Risiko auf dem Schirm haben, dass die Bank jederzeit mit einer Kreditwürdigkeitsprüfung um die Ecke kommen kann.
  7. Zwangshypotheken für Hausbesitzer ab 2019-01

    Beschäftige Dich mal hiermit https://de.wikipedia.org/wiki/Kreditwürdigkeitsprüfung
  8. Zwangshypotheken für Hausbesitzer ab 2019-01

    Du wirfst hier zwei Dinge durcheinander Das Thema “Zwangshypothek“ geistert durch facebook & Co, darf aber bis zum Beleg durch eine seriöse Quelle bezweifelt werden. Die anderen Punkte sind heute schön möglich - wenn sich Deine Bonität verschlechtert kann die Bank Sanktionen verhängen - Bonität rauf, nachbesichern, verkaufen oder abwickeln. Und zwar unabhängig von der laufenden Ratenzahlung ......
  9. Mehrfamilienhaus kaufen/Weg gründen

    Kann man so machen - zum Zeitpunkt des gemeinschaftlichen Erwerbs kann das aber nur informellen Charakter haben, da die Merkmale der späteren WEG-Teilung noch nicht vorliegen und somit noch gar nicht klar sein kann, ob das in der gewünschten Form überhaupt umsetzbar ist. An der Stelle sollte man dann aber auch darüber nachdenken im Kaufvertrag zu verankern, dass die Erwerber verpflichtet sind die WEG-Teilung dann auch tatsächlich vorzunehmen - nicht dass es sich einer der Beteiligten nach dem Kauf noch mal anders überlegt!
  10. Mehrfamilienhaus kaufen/Weg gründen

    Und hierzu Dann bildest Du mit Deinem Bruder erst eine GbR, die dann an Dich ein Teileigentum verkauft => zum Teil doppelte Grunderwerbsteuer! Aber - dann muss die GbR ja auch noch aufgelöst werden, weil der verbleibende Hausteil Euch beiden gemeinsam gehört => Dir gehört über die GbR dann mehr als Deinem Bruder. Die GbR müsste dann also den verbleibenden Rest an Deinen Bruder verkaufen (noch mal Grunderwerbsteuer) und danach löst Ihr die GbR auf …. An der Stelle dürfte klar sein, dass das eine Schnapsidee ist!
  11. Mehrfamilienhaus kaufen/Weg gründen

    "Einen Tod stirbt man immer" - blöder Spruch, er bewahrheitet sich aber immer wieder. In Variante 1 könnte der Verkäufer Gefahr laufen, in die Gewerblichkeit zu rutschen. Darüber hinaus hat er zusätzlichen Aufwand, Rennerei und das Risiko, dass die Mühe am Ende des Tages umsonst war weil die Käufer es sich anders überlegt haben. Nicht zu vergessen die zusätzlichen (aus meiner Sicht unnötigen) Kosten, die ihr natürlich tragen müsst! In Variante 2 fällt zum Teil doppelte Grunderwerbsteuer an und Du bist auf die Abwicklung durch den Bruder angewiesen! In Variante 3 haftet ihr gemeinsam! Die einfachste und kostengünstigste Abwicklung und langfristig einfachste Lösung ist Variante 3! Insgesamt glaube ich in Deinen Zeilen ein gewisses Misstrauen dem Bruder gegenüber heraus zu lesen - ob das dann eine sinnvolle Basis dafür ist, sich langfristig über eine Immobilie zu verbinden musst Du für Dich entscheiden. Denn am Ende ist auch eine WEG nichts anderes als eine GbR-Variante, in der man füreinander haftet (Haftung von Gesamthand)!
  12. Mehrfamilienhaus kaufen/Weg gründen

    Vor dem Kauf kannst Du gar nichts machen, denn schließlich gehört Dir das Haus noch nicht! Du hast drei Möglichkeiten: Du bewegst den Verkäufer dazu, sein Objekt vor dem Verkauf nach WEG zu teilen, um dann in zwei separaten Kaufverträgen an Euch zu verkaufen. Einer von Euch kauft, teilt nach WEG und verkauft einen Teil gleich weiter an den Bruder. Ihr vergesst die WEG-Teilung und kauft gemeinsam zu gleichen oder unterschiedlichen Anteilen (50/50, 60/40. etc.)
  13. GbR: Darstellung als Privatperson?

    Nein!
  14. Kauf von 2 Wohnungen als Kapitalanlage

    Da wirst Du ganz unterschiedliche Antworten bekommen, alle liegen aber sicher deutlich über den hier genannten Zahlen. Wichtig wäre aber von Dir zu erfahren, was DEIN Ziel ist!? Bei diesen Zahlen kumulierst Du in 10 Jahren nur aus dem regulären Vermietungsgeschäft einen Verlust von fast € 50.000,-- (Liquidität, die Du mitbringen musst) - und da sind Sonderumlagen, außerplanmäßige Reparaturen, Mietausfälle, Räumungsklagen, Mietkürzungen, häufige Mieterwechsel (Mieterwechsel kostet - Bestellerprinzip) und andere Unwägbarkeiten noch gar nicht inkludiert! Von welchem Geld willst Du hier die Rechnungen bezahlen? Zu welchem Preis müssten diese Wohnungen irgendwann mal verkauft werden, um die langjährigen Verluste wieder einzufahren?
  15. Kauf von 2 Wohnungen als Kapitalanlage

    Das klingt doch sehr nach einer Vertriebsimmobilie, bei der sich alle eine goldene Nase verdienen - nur der, der das langfristige Risiko trägt, also der Käufer, halt leider nicht! Diese Immobilie verdient nicht einmal den Kapitaldienst (selbst eine Mieterhöhung würde es nicht rausreißen!) - Du wirst hier langfristig jeden Monat Geld drauflegen müssen (ca. in Höhe der Kaltmiete)! Wenn das Dein Ziel ist solltest Du zuschlagen! Der einzig sinnvolle Rat kann nur lauten - ab in den Müll damit und weiter suchen (aber bitte nicht über Vertriebe, etc.)!! Das sollte nie die Motivation für einen Kauf sein! Die Spekulation auf steigende Preise ist eine Wette auf die Zukunft von der wir alle nicht wissen, wie sie ausgeht!