RP_VIE

Member
  • Gesamte Inhalte

    48
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

15 Neutral

Über RP_VIE

  • Rang
    Starter
  • Geburtstag 25.08.1981
  1. Ich habe eine möblierte Wohnung gekauft, im Kaufvertrag wurde das Inventar nicht vollständig zusammengefasst, mir schien das auch nicht notwendig, da ich den Verkäufer kenne und mir bekannt war, dass es auswandert. Im Kaufvertrag wurde nur festgehalten, dass eine Essgruppe entfernt wird. Bei der Übergabe war dann die Wohnung fast komplett geräumt... Die paar Möbel die etwas wert waren, waren natürlich nicht mehr drinnen. Im Endeffekt hätte ich den Makler belangen können und sollen - insbesondere weil er mich mit dieser einen Essgruppe im Kaufvertrag dermaßen genervt hat. Schlussendlich war mir dann aber der Streitwert zu gering und der Aufwand zu hoch.
  2. Ganz pauschal: Es kommt auf Baujahr und Ausstattung des Hauses an. Ich verwalte Liegenschaften von 3 bis 250 Wohneinheiten und könnte diese Frage pauschal nicht beantworten. Je technisch komplexer die Häuser sind, desto weniger spannend, generell kommt es stark auf den Verwalter an, wie gut ein Haus bewirtschaftet wird/werden kann.
  3. Zum dem Thema kann man sehr lange debattieren, für die Objekte die ich verwalte kann ich zumindest folgendes sagen: In den letzten Jahrzehnten hat man in den Verwaltungen nicht verstanden, dass die Instandhaltungskosten sich nicht linear, sondern exponentiell entwickeln. Das führt dann bei kleinen Objekten zu der misslichen Lage, dass nach 30-40 Jahren, wenn mal große Ausgaben anstehen (Dach, Fassade, Fenster), ein riesiges Loch in der Kasse vorhanden ist. Objekte die unter € 20.000,-- in der Kasse haben, führe ich unabhängig von der Größe als kritisch, so eine Summe ist schnell mal ausgegeben. Selbst in einem Objekt mit weniger als 10 Einheiten. Aus Verwaltersicht sind die schlechtesten Häuser diejenigen, die mit der Ansparung auf Sparflamme laufen, weil die Investoren ihre Rendite hoch halten müssen. Der Schuss wird irgendwann nach hinten losgehen, das gezielte Abwirtschaften einer Liegenschaft ist aus meiner Sicht zu vermeiden, insbesondere, wenn die Kaufpreise durch die Decke gehen. Zur Instandhaltung bei selbstgenutzten vs. "Investorenhäusern". Das kann ich so nicht ganz unterschreiben, es kommt einfach auf die Hausbewohner und die Lage an. Selbst in Neubauten, die zu 100% durch Eigennutzer bewohnt werden, haben wir immer wieder Vandalismus und Beschädigungen in den unzugänglichsten Bereichen. Die Leute sind einfach oft genug Schweine und saudämlich.
  4. Ist der Sanierungsaufwand so hoch und komplex, dass du einen Architekten brauchst? Was ist denn genau zu machen? Einen Architekten würde ich nur einbeziehen, wenn Umbauarbeiten geplant sind und selbst dann, ist das meistens übers Ziel hinausgeschossen. Im Endeffekt würde ich mal einen Baumeister kontaktieren und ein Pauschalhonorar vereinbaren, welches dann bei tatsächlicher Beauftragung von der Endsumme zum Abzug gebracht wird.
  5. Im Endeffekt sind die Eigentümer in Vorleistung getreten und somit hast du dir Geld gespart. Meiner Meinung nach habt ihr die Möglichkeit: 1. Einstimmig die Instandhaltung der Fenster in die Verantwortung der Eigentümer zu übertragen, sämtliche Ansprüche gegenüber die WEG erlöschen 2. die bisher getauschten Fenster, bzw. die dafür geleisteten Kosten in irgendeiner Form abgelten. Da 20 Jahre alte Fenster natürlich nicht mit dem Neuwert bemessen werden können, muss ein sinnvoller Abschlag herangezogen werden, wobei, bei 20 Jahre alten Fenstern eigentlich das Ende der Lebensdauer naht. Für 2. gibt es in Österreich einschlägige Judikatur, wenn ihr euch schon anwaltlich beraten habt lassen, dann sollte man euch eigentlich auch die Lösung für das Problem aufzeigen.
  6. Wenn du die Vermietung mit AirBNB meinst: solange die Wohnung nicht als Ferienwohnung gewidmet ist, ist es nicht zulässig. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es nicht doch gemacht wird. Schön langsam kommt die Finanz allerdings dahinter und die Vermieter sind gefährdet Strafen zu zahlen. Wenn du in Schweden lebst, ist der Aufwand mit einer Ferienwohnung ohnedies absurd.
  7. Hallo Leute! Ich wohne in Wien und habe ein Haus, sowie eine Wohnung in Baden. Im Herbst ist Baubeginn für ein Zweifamilienhaus und aktuell bin ich noch dabei eine weitere Wohnung in Baden zu kaufen. Wien halte ich für absurd überteuert, wobei ich nicht glaube, dass es nach unten gehen wird. Im Neubaubereich knacken wir demnächst die €10.000/m2, Altbau in brauchbarer Lage ist bald nicht mehr unter €4.000/m2 zu haben.