Wladimir Simonov

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Über Wladimir Simonov

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  1. Gratulation :-) Bzgl Versicherungen: Ich würde Dir aus Erfahrung DRINGEND davon abraten die bestehenden Gebäudeversicherung ungeprüft zu übernehmen. Bei 9/10 Häusern stimmt die Versicherungssumme nicht und Du als neuer Eigentümer hättest Riesenprobleme im Schadenfall. Vermieter-Rechtsschutz ist Geschmackssache. Üblich sind rund 3% der Warmmiete, wir haben einen Rahmenvertrag iHv 99e p.a. pro Einheit - damit müsstest also mindestens rechnen. Es macht uU Sinn anfangs eine RS abzuschließen für "übernommene" Mieter und die dann sukzessive abzustoßen wenn man sich die neuen Mieter selbst ausgesucht hat.
  2. Inhaltsversicherung? Bei gewerblicher Vermietung evtl...
  3. Du solltest vom Mieter immer eine Hausratversicherung verlangen, denn viele Gebäudeversicherungen über WEG haben zB die Schäden durch (vergeblichen) Einbruch an Haustür/Fenster nicht versichert. Hausrat in möblierten Wohnungen macht natürlich Sinn, allerdings ist es für die meisten Versicherer ein unerwünschtes Risiko und die meisten Tarife sichern Schäden durch Mieter am gemieteten Hausrat nicht ab. Bei einer möblierten Vermietung ist die eigene Privathaftpflicht inkl sehr guter Ausfalldeckung (auch bei vorsätzlicher Schäden durch Dritte) am sinnvollsten!
  4. In den meisten guten Privathaftpflichten sind 3 bis zu 5 vermietete ETWs mitversichert. Gibt auch welche mit kostenlosem Einschluss von MFHs! Bei ETWs geht's in erster Linie um Verkehrssicherungpflichten. Eine sehr gute Privathaftpflicht schützt auch vor Mietnomaden bzw. Schäden an der Mietsache durch die sog. "Ausfalldeckung", die natürlich auch bei Vorsatz greifen sollte. Wobei der Mieter eine Haftpflicht und eine Hausrat vorhalten und nachweisen sollte. Vermieter-RS ist in der Tat recht teuer, beläuft sich idR auf netto 3-5% der Jahresmiete (brutto, warm). Wir haben einen Rahmenvertrag für Vermieter zum Stückpreis von 99e brutto jährlich pro WE. Das kann man gut kalkulieren. Mietnomadenversicherungen bieten mittlerweile mehrere Versicherer an, u.a. R+V, ARAG (nur in Kombi mit deren recht teuerem ImmoRS) und Rhion. Besonders die letztgenannte der Rhion ist spannend, denn da kann man recht günstig Mietausfall rückversichern. So kosten zB 6 Monate Mietausfall (maximal 10.000e) lediglich knapp 57e brutto jährlich. 12 Monate (maximal 20.000e Miete) kosten etwa 88e brutto jährlich. @Kalle: HuG-Haftpflicht bekommst schon ab 50e jährlich und kannst diese voll auf Deine Mieter umlegen! Ich empfehle diese Gönnung unbedingt, sonst schaust zB bei einem Umweltschaden durch Leck im Öltank ziemlich blöd und bist schneller insolvent als Du bis 50 zählen kannst :-)
  5. Glückwunsch! :-) 1. Das kannnst nicht beeinflussen, da gibt's eine offizielle Excel-Vorlage bzw Beratung vom StB. 2. Kannst machen, achte aber auf realistische Preise + Verschiebung der Beleihungsgrenze und damit uU höhere Zinsen bei der Bank. 3. Nein. 4. Solltest Du schon längst vorliegen haben! 5. Nein, Du bekommst entsprechende Rechnungen mit Zahlungsfristen.
  6. Wir hier in Landshut profitieren vom München-Hype, als ich in meiner Ausbildung nach Schwabing gependelt bin war ich genauso schnell von Haustür bis Büro wie viele meiner Münchner Kollegen. Das hat sich mittlerweile rumgesprochen, ich schätze dass in Landshut aktuell 2/3 Immobilien (besonders Neubau) von Münchnern gekauft werden. Das führte dazu, dass aktuell im Neubau bei Toplagen die Preise pro qm durchaus die Preise in München (Luxusviertel mal außen vor) in mittleren Lagen eingeholt haben. Mit bisschen Suche findet man aber durchaus noch gute Objekte zu 1.500e bis 2.500e pro qm, die Mietrendite ist dann zwar nicht so hoch (Faktor 25-30) aber dafür das Wertsteigerungspotenzial. Ich habe Kunden, die haben in 2-4 Jahren den Wert ihres Objekts verdoppelt. Meine ETW hat sich in knapp 7 Jahren verdreifacht. Solche "Hidden Champions" gibt's einige rund um München. Und wenn die neuen Verbindungen wie zB B15n nur schneller kämen... ;-)
  7. Gar keinen Handel betreiben.
  8. Ich würde einen Fachanwalt für Mietrecht für 1-3 Stunden bezahlen und Chancen + Risiken erklären lassen. Wäre eine gute Investition ;-)
  9. Ich bin gerade beim StB mit einer Kundin, die in letzten 5 Jahren 4 Objekte verkauft hat - 2 davon waren länger als 10 Jahre in ihrem Besitz. Aussage vom StB: Kann sein, dass aus Sicht des Finanzamtes bereits gewerblicher Handel vorliegt. Die 3-in-5-Regel ist kein Gesetz.