DiBe

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  1. Dem ist nichts hinzuzufügen. Was spricht eigentlich dagegen - außer der Maklerlobby ?
  2. @Kalle naja, aber es wäre doch ein leichtes für die Politik das Bestellerprinzip beim Verkauf einzuführen. Fazit: Entlastung der Käufer um ca. 5-6 % je nach Region. An die Theorie dass dann die Preise um genau den Prozentsatz steigen glaube ich nicht, ebenso wenig wie das bei den Mieten der Fall war. Und ich gebe dir Recht dass im gleichen Zuge auch eine Senkung der GrErwSt kommen sollte. 2% hatten wir früher....
  3. Auch ich finde den Vorschlag der Grünen gut. Ich denke es ist einmalig in der Wirtschaft, dass hier der Käufer den Interessenwalter des Verkäufers bezahlt. Schließlich bekommt der Makler seine Courtage dafür dass er den Preis möglichst in die Höhe treibt, arbeitet also genau gegen meine Interessen. Völlig widersinnig dass ich ihn dann auch noch mit einer höheren Provision dafür belohne ! Auch politisch besteht hier Handlungsbedarf. Es ist doch erklärtes Ziel, die Eigentumsquote zu erhöhen. Je mehr Bürger sich ein EFH oder eine ETW leisten können desto entspannter wird der Mietmarkt. Stattdessen werden die Verkäufer gefördert, die ohnehin jetzt zu Höchstpreisen ihr Eigentum versilbern, und dann auch noch die Provision an den Käufer durchreichen können.
  4. Hallo, hier ein lesenswerter Artikel zum Thema Immobilienpreise. https://www.immobilien-zeitung.de/1000054666/eigentuemer-von-zinshaeusern-wollen-peak-nicht-verpassen
  5. DiBe

    Aufteilung der Gebühren und Abgaben nach Kauf

    Jb007 ja klar, schon verstanden. Es geht aber bei Sebastian um die Zahlung an die Stadt/Gemeinde (oder Wasserverband oder was auch immer), nicht um die Abrechnung mit dem Mieter. Und da zahlt idR immer der, der auch am 1.1. Eigentümer war, und dann müssen Verkäufer und Käufer intern darüber abrechnen. Die Umlage auf die Mieter ist dann ja erst der 2. Schritt.
  6. DiBe

    Aufteilung der Gebühren und Abgaben nach Kauf

    Jb007, du meinst etwas anderes, nämlich die Betriebskostenabrechnung. Und hier ist es so wie Du schreibst, der Neueigentümer muss für die ganze Periode abrechnen. Im Fall von Sebastian geht es aber um die öffentlichen Lasten wie Grundsteuer, Wasseracht/Deichverband u.ä., die alle jeweils dem Eigentümer belastet werden der am 1.1. im Grundbuch steht. Hier haben aber alle Kaufverträge i.d.R. eine Klausel dass diese zeitanteilig abgerechnet werden - der berühmte Übergang von Nutzen und Lasten. Übrigens muss das nicht zwansgsläufig der Tag der Kaufpreiszahlung sein, auch andere Termine sind möglich, daher in den Vertrag schauen. Erfahrungsgemäß ist nach einem Jahr immer eine Abrechnung mit dem Alteigentümer notwendig: Öffentliche Lasten wie hier diskutiert, aber auch Mieten die noch auf das alte Konto geflossen sind sowie die Nebenkosten müssen abgegrenzt werden. Es erspart viel Frust bis dahin auf ein ordentliches Verhältnis zu achten.
  7. DiBe

    Alter Eigentümer verstorben - Hausgeldnachzahlung

    Ich habe bei offenen Forderungen bisher sehr gute Erfahrungen mit Inkassobüros gemacht (und damit meine ich seriöse Firmen, nichts mit schwarzen Ledermänteln). Recherche nach verzogenen Schuldnern usw. sind deren Tagesgeschäft. Häufig gibt es Preismodelle die für dich nur ein geringes Kostenrisiko bergen (i.d.R. Erstattung der Barauslagen) und dir trotzdem die volle Forderung nebst Zinsen belassen. Ansonsten gebe ich Ekki recht, manche Beträge sind einfach nicht mehr einbringbar. Denkbar wäre z.B. auch dass der Sohn das Erbe ausgeschlagen hat, dann greifst du ins Leere. Du hast hier einfach Lehrgeld bezahlt und man kann nur hoffen dass viele andere User hier etwas daraus lernen.
  8. Das ist ein ganz wichtiger Gesichtspunkt der meines Erachtens bei vielen Teilnehmern hier völlig ausgeblendet wird. Pro Jahr werden ca. 320.000 Wohneinheiten erstellt, gefordert von Politk und Verbänden werden 400.000. Bei statistisch 2,03 Einwohnern pro WE entspricht das einem Einwohnerzuwachs von 650.000 Menschen pro Jahr !!! Tatsächlich betrug der Einwohnerzuwachs in 2016 "nur" ca. 350.000, in 2017 ca. 300.000. Ich denke einen so starken Anstieg wie 2015 werden wir, schon aus politischen Gründen, nicht mehr sehen. Wo sollen auf die Dauer die ganzen Menschen herkommen - oder leben Millionen von Deutschen auf der Straße ? Natürlich gibt es einen riesigen Zuzugsdruck in die Metropolen, aber die Neubürger von München, Hamburg, Berlin (In-Viertel) u.s.w. machen ja dann auch anderswo wieder Wohnungen frei. Leute, ich sehe absolut mittelfristig auch Leerstandsrisiken. Wie seht Ihr das ?
  9. Hallo Stoiber85, 12,4 ist ja auch schon ein deutlich besserer Faktor als 15. Die Lage in Duisburg wirst Du selber einschätzen müssen, achte auch auf das Mieterklientel und das in den Nachbarhäusern. Zu den Sanierungsmaßnahmen: Von den Vorgaben der ENEV würde ich mich nicht treiben lassen. Es gibt auf jeden Fall keine "Dämmpolizei" die herumfährt und kontrolliert wer etwas macht und wer nicht. Wie bereits geschrieben, eine Heizung von 20 J. Alter ist nicht unbedingt abgängig. Schau Dir mal den Energieausweis an, wo steht dein Haus im Vergleich ? Endenergieverbräuche von 100/150 bis zu 200 finde ich erträglich. Wenn Du im Bereich 3-400 liegst (auch schon gesehen) ist allerdings Handlungsbedarf. Und zum Dach, alle wollen immer das Dach sanieren, das verstehe ich nicht. Wenn das Dach dicht ist ist doch alles bestens. Prüfe ob das Holz frei von Schädlingsbefall ist (Bohrmehl auf dem Boden und den Querbalken), mit etwas gesundem Menschenverstand wirst Du das erkennen. Das Dach ist die teuerste Sanierungsmaßnahme und bringt dem Mieter gar nichts. Dämmung der obersten Geschossdecke = Mineralwolle auf dem Spitzboden ausrollen, fertig. Kleines Geld. Dach, Fenster, Heizung, Fassadendämmung kosten alle Unsummen, das rechnet sich in den meisten Fällen nicht. Kann man später mal machen. Viel wichtigere Sanierungsmaßnahmen: - Bäder in den Wohnungen - Elektrische Anlage (Schraubsicherungen oder Automaten, FI, wie sieht es damit aus?) - Eingangsbereich und Treppenhaus (Haustüranlage, Briefkästen, Klingelschild, schickes Treppenhaus) sind die Visitenkarte deines Objekts. Das erste was ein potentieller Mieter zu sehen bekommt ! - Wenn dann noch Geld da ist : Ein Topf Farbe um die Fassade wieder hübsch zu machen.
  10. (Sorry, Ansprache klappt nicht) Ich glaube der erste Schritt für Dich sollte darin bestehen dass Du dir mehr Wissen aneignest. Lies doch mal 1-2 Bücher zum Thema, nutze die kostenlos angebotenen Podcast- und Youtube-Folgen. Vielleicht auch mal ein Grundlagenseminar. Und dann würde ich eher ein kleineres, händelbares Objekt in Deiner Nähe durchziehen, eine ETW o.ä. Wenn Du sofort ein MFH kaufst und das Ding läuft nicht hast Du u.U. ein existentielles Problem.
  11. Auf jeden Fall ein spannender Ansatz. Ich stimme zu, viele kleine private Vermieter haben keine Lust oder keine Möglichkeit ihre Objekte selber zu verwalten. Durch Vererbung an Kinder die vielleicht in einer ganz anderen Stadt wohnen wird das Problem noch wachsen. Dann kommen die vielen Besserverdienenden die sich jetzt im Boom "Betongold" gekauft haben - die wollen ihr Geld anlegen aber sich bestimmt nicht in die Niederungen des Vermieterdaseins begeben. Und von unfreundlichen Standardhausverwaltungen haben die Leute auch die Nase voll - Eigentümer ebenso wie Mieter. Eine gute Dienstleistung wird in Zukunft auf jeden Fall ihren Markt finden.
  12. Ich mache jetzt mal den Versuch einer konstruktiven Kritik: Zunächst finde ich den Namen etwas sperrig. Die Mehrzahl unter uns hat vielleicht keine Lateinkenntnisse - dann ist das verschenktes Potential. Entweder man macht's auf Englisch - oder warum nicht einfach "Der Hausdiener"....??? Wie wollt ihr/sie die Verknüpfung herstellen zu einer flächendeckenden Betreuung mit Hausmeister- und Handwerkerdienstleistungen ? Das stelle ich mir schwierig vor. Hier kann m.E. viel schief gehen. Wenn vor Ort der Hausmeister nicht topp ist geht das zu Lasten von domus servant. Was ist mit Mietern die nicht so technikaffin sind - wie werden die betreut ? Eine gute Hausverwaltung (muss man erst mal finden!) kostet - hier - etwa 25-30 €/Monat. So viel billiger ist domus servat dann auch nicht mehr. Die Hausverwaltung hat aber gute Ortskenntnisse und kann mal "nach dem Rechten schauen", kennt die Ansprechpartner vor Ort. Das sind spontan so einige Gedanken die mir gekommen sind. Wenn es gewünscht ist freue ich mich über eine lebhafte Diskussion.
  13. Wahnsinn seid ihr alle fortschrittlich. Respekt. Also ich habe alles in Ordnern (Leitz-Ordner !!): 1 Ordner = laufende Belegführung, d.h. Kontoauszüge (1 Konto pro Haus), Rechnungen sortiere ich immer chronologisch mit ein. Nur bei größeren Sanierungen kopiere ich die Rechnungen und mache einen separaten Einhefter mit Summenaufstellung. 1 Ordner = Mietverträge, NK-Abrechnungen, HK-Abrechnung der Dienstleister (ista usw) 1 Ordner = Schriftverkehr Ist der Ordner voll wandert er ins Archiv (= Dachboden). I.d.R. habe ich alles der letzten 2-4 Jahre im Büro direkt griffbereit, weiter zurück muss ich nur in den seltensten Fällen. Alles was ich selber am PC erstelle oder online bekomme (Schriftverkehr, Excel, Word, Mietverträge, Exposés der Makler) speichere ich natürlich auch im PC. Ich habe aber keine elektronische Ablage in dem Sinne dass ich alle Belege einscanne und abspeichere. Für meine 40 WE reicht das völlig aus.
  14. DiBe

    Haus und Grund - welcher Ortsverein ist sinnvoll?

    Ich habe dieselbe Ausgangslage, meine Objekte habe ich überwiegend nicht in meinem Wohnort sondern in der nächstliegenden Großstadt. Daher bin ich auch dort Mitglied bei H&G und nicht in meinem Wohn-Landkreis. Ich finde es schon wichtig dass die Gegebenheiten des Investitions-Standorts geläufig sind. I.d.R. kennt man sein "Gegenüber" beim Mieterbund und auch die wichtigsten Player wie Hausverwaltungen, Anwaltskanzleien usw. Ebenso würde ich eher in einem etwas größeren Ortsverein Mitglied werden, da dann einfach mehr Angebot vorgehalten wird.