§23Estg

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  1. 30-fache Grundsteuer-Erhöhung?

    Eine Grundsteuerreform sehe ich als essentiell notwendig an und kann dem BVerfG nur zustimmen, dass die Berechnung der Einheitswerte zu enormen Verwerfungen führt. Als Beispiel kann ich hier 2 Immobilien aus unserem Familienbesitz anführen. Zwei Nachbargrundstücke, wo das eine etwa das 3-fache an Grundstücksfläche aufweist und das doppelte an Wohnfläche besitzt, bei einem Baujahr von 1988. Das Gebäude auf dem kleineren Grundstück ist von 1912, aber hochwertig kernsaniert in den 0er Jahren. Die Grundsteuer stellt sich nun so dar, dass auf das kleinere Grundstück ein jährlicher Betrag von unter 100€ entfällt, wohingegen für das größere Grundstück etwas über 1.300 € zu zahlen ist. Anderes Beispiel ohne direkte Vergleichbarkeit, aber deutliche Unterschiede. Für ETW zahlen wir hier in Baden-Württemberg bei 50qm etwa 200€ (richtet sich sicher nach der Gemeinde). Für die einzige Ost-Immobilie (Wiedervereinigung sei Dank ) in Dresden (zum Glück gute Lage) zahlen wir jährlich unter 10€ für etwas über 50qm. Ich möchte damit nur sagen, dass ich mir deutliche Erhöhungen der Grundsteuern mit zum Teil hohen Faktoren in einzelnen Fällen gut vorstellen kann (Faktor 30 ist aber deutlich zu hoch). Das liegt aber einzig an der jetzigen positiven (falsche) Einheitswertberechnung für dieses Grundvermögen.
  2. Hallo Roman, Du hast recht, bei Erbpacht berechnet sich die Grunderwerbsteuer auf einer anderen Weise. Allerdings berücksichtigst Du in Deiner Berechnung nur den Grund und Boden. Das Gebäude wird mit den 6,5% berechnet. Der Unterschiedsbetrag ist dann deutlich marginaler.
  3. Positiver Cashflow - 42% Steuern

    Den Grenzsteuersatz
  4. EKR vs. Zinsbindungsfrist

    Bei den gegebenen Zahlen würde ich nicht sondertilgen, sondern das Geld in die Kriegskasse stecken. Sollte ich das Geld tatsächlich nicht brauchen, dann kann ich am Ende des Tilgungszeitraums immer noch alles bezahlen. Nach Steuern zahlst Du einen Zinssatz von etwa 0,75%. Da wäre mir die Liquidität weit aus mehr wert.
  5. 3-Gewerke Regel

    Bei uns steht in 2018/2019 eigentlich eine Vollsanierung eines alten Mehrfamilienhauses an, das nun 3 Jahre im Bestand ist. Wenn man ehrlich ist, sollte es sich um AK handeln. Ich selber bin aber guten Mutes es dem Finanzamt als Erhaltungsaufwand verkaufen zu können. Da aber dennoch ein nicht unwesentliches Risiko besteht, machen wir das nicht ohne verbindliche Auskunft des Finanzamts. Schriftsatz ist angefertigt. In 2 Monaten, dem Anstandszeitraum, geht es raus.
  6. Aufwände für möglichen Erwerb neuer Immobilien absetzen

    Einfach eine Anlage V öffnen und die vorweggenommenen Werbungskosten unter sonstiges eintragen und die erstellte Anlage dem Finanzbeamten übermitteln.
  7. 3-Gewerke Regel

    @Bluedream Les mal das BMF - Schreiben genau. Meiner Erinnerung nach steht da was von Standardhebung in den Gewerken. Eine einfache Badsaniering aufgrund einer „Aufhübschung“ stellt m. E. Keine Standardhebung im Gewerk „Sanitär“ dar.
  8. Arbeitszimmer im Dachboden des Anlageobjektes

    Sicher, was dem Finanzamt nicht bekannt ist, kann es nicht abschließend beurteilen. Dennoch wäre eine Aufteilung der Werbungskosten das richtige Vorgehen! Das selbstgenutzte Arbeitszimmer würde die Aufteilung in diesem Fall verhindern.
  9. Arbeitszimmer im Dachboden des Anlageobjektes

    DEr Sinn dahinter ist, dass er die DG-„Wohnung“ abschreiben kann. Entfällt eine Nutzung (keine Vermietungsabsicht) entfällt auch die anteilige AfA und sonstigen anteiligen WK.
  10. Arbeitszimmer im Dachboden des Anlageobjektes

    M.E. kommt es auf den Umfang Deiner Vermietungstätigkeit an. Auf jeden Fall solltest Du mit dem außerhäuslichen Arbeitszimmer eine Menge Munition für die Diskussion mit dem Finanzamt haben.
  11. Aber im Fall der GmbH & Co, ist die GmbH Komplementär und somit idR immer nur Vollhafter. Das Grundvermögen hält die KG und somit verliert man den Vorteil der Thesaurierung und des niedrigen Körperschaftsteuersatzes.
  12. Innerhalb der Spekulationsfrist aus dem Privatvermögen -> Nein.
  13. Verkauf MFH

    Dann wäre das Steuerrecht nicht mal halb so kompliziert. Ich kann Andreas Aussage bestätigen. Wenn im Ankauf alles "normal" abgelaufen ist, dann zählt der Tag des Notartermins als Beginn der 10 Jahresfrist. im Zweifel aber StB fragen...
  14. Fahrtkosten zu Besichtigungsobjekten

    Danke dem BFH, dass er in diesem Jahr die Rechtsprechung geändert hat. Deine Kosten für den PKW kannst Du gegen den Geldwerten Vorteil (1%) bis auf maximal 0€ rechnen. Zum Vorteil Wohnung - Arbeitsstätte (0,03% je km) hat der BFH meines Wissens keine Aussage getroffen. Das würde mich aber auch nicht abhalten, dieses Vorteil auf Null zu reduzieren.