§23Estg

Member
  • Gesamte Inhalte

    66
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

16 Neutral

1 User folgt diesem Benutzer

Über §23Estg

  • Rang
    Starter
  1. Komplexe Steuerfrage

    Ich gehe mal davon aus, dass keine Miete fließt. Wieso sollte sich dann der Staat an den Kosten für die Badsanierung für die Eltern beteiligen? Das wäre das Steuersparmodel schlecht hin.
  2. Mehrwertsteuer bei verschiedenen Objekten und Freiberuf

    Google mal Geschäftsveräußerung im Ganzen mit Vorsteuerberichtigung. Bei Dir sollte es aber zu keinen Problemen führen, da Du weiterhin ust-pflichtig vermietest.
  3. Mehrwertsteuer bei verschiedenen Objekten und Freiberuf

    Kaufpreis ist Netto, da Veräußerungen steuerfrei sind (Vermeidung der Doppelbesteuerung mit GrESt). Gefahren gibt es, wenn das Gebäude jünger als 10 Jahre ist bzw. Im gleichen Zeitraum größere Sanierungsarbeiten waren. Beim Finanzamt melden, wäre eine Möglichkeit. Es sollte aber auch reichen, wenn Du einfach Ust-Voranmeldungen abgibst
  4. Mehrwertsteuer bei verschiedenen Objekten und Freiberuf

    A) langfristige Vermietungen sind immer steuerfrei. Allerdings kannst für einzelne gewerbliche Vermietungen zu USt - optieren. Voraussetzung, der Mieter ist Vorsteuerabzugsberechtigt. B) Ja, macht aber nie Sinn. C) Nein.
  5. Ich würde mich der Frage anschließen, da ich auch gerne beim nächsten Stammtisch teilnehmen würde.
  6. 30-fache Grundsteuer-Erhöhung?

    Eine Grundsteuerreform sehe ich als essentiell notwendig an und kann dem BVerfG nur zustimmen, dass die Berechnung der Einheitswerte zu enormen Verwerfungen führt. Als Beispiel kann ich hier 2 Immobilien aus unserem Familienbesitz anführen. Zwei Nachbargrundstücke, wo das eine etwa das 3-fache an Grundstücksfläche aufweist und das doppelte an Wohnfläche besitzt, bei einem Baujahr von 1988. Das Gebäude auf dem kleineren Grundstück ist von 1912, aber hochwertig kernsaniert in den 0er Jahren. Die Grundsteuer stellt sich nun so dar, dass auf das kleinere Grundstück ein jährlicher Betrag von unter 100€ entfällt, wohingegen für das größere Grundstück etwas über 1.300 € zu zahlen ist. Anderes Beispiel ohne direkte Vergleichbarkeit, aber deutliche Unterschiede. Für ETW zahlen wir hier in Baden-Württemberg bei 50qm etwa 200€ (richtet sich sicher nach der Gemeinde). Für die einzige Ost-Immobilie (Wiedervereinigung sei Dank ) in Dresden (zum Glück gute Lage) zahlen wir jährlich unter 10€ für etwas über 50qm. Ich möchte damit nur sagen, dass ich mir deutliche Erhöhungen der Grundsteuern mit zum Teil hohen Faktoren in einzelnen Fällen gut vorstellen kann (Faktor 30 ist aber deutlich zu hoch). Das liegt aber einzig an der jetzigen positiven (falsche) Einheitswertberechnung für dieses Grundvermögen.
  7. Hallo Roman, Du hast recht, bei Erbpacht berechnet sich die Grunderwerbsteuer auf einer anderen Weise. Allerdings berücksichtigst Du in Deiner Berechnung nur den Grund und Boden. Das Gebäude wird mit den 6,5% berechnet. Der Unterschiedsbetrag ist dann deutlich marginaler.
  8. Positiver Cashflow - 42% Steuern

    Den Grenzsteuersatz
  9. EKR vs. Zinsbindungsfrist

    Bei den gegebenen Zahlen würde ich nicht sondertilgen, sondern das Geld in die Kriegskasse stecken. Sollte ich das Geld tatsächlich nicht brauchen, dann kann ich am Ende des Tilgungszeitraums immer noch alles bezahlen. Nach Steuern zahlst Du einen Zinssatz von etwa 0,75%. Da wäre mir die Liquidität weit aus mehr wert.
  10. 3-Gewerke Regel

    Bei uns steht in 2018/2019 eigentlich eine Vollsanierung eines alten Mehrfamilienhauses an, das nun 3 Jahre im Bestand ist. Wenn man ehrlich ist, sollte es sich um AK handeln. Ich selber bin aber guten Mutes es dem Finanzamt als Erhaltungsaufwand verkaufen zu können. Da aber dennoch ein nicht unwesentliches Risiko besteht, machen wir das nicht ohne verbindliche Auskunft des Finanzamts. Schriftsatz ist angefertigt. In 2 Monaten, dem Anstandszeitraum, geht es raus.
  11. Aufwände für möglichen Erwerb neuer Immobilien absetzen

    Einfach eine Anlage V öffnen und die vorweggenommenen Werbungskosten unter sonstiges eintragen und die erstellte Anlage dem Finanzbeamten übermitteln.
  12. 3-Gewerke Regel

    @Bluedream Les mal das BMF - Schreiben genau. Meiner Erinnerung nach steht da was von Standardhebung in den Gewerken. Eine einfache Badsaniering aufgrund einer „Aufhübschung“ stellt m. E. Keine Standardhebung im Gewerk „Sanitär“ dar.
  13. Arbeitszimmer im Dachboden des Anlageobjektes

    Sicher, was dem Finanzamt nicht bekannt ist, kann es nicht abschließend beurteilen. Dennoch wäre eine Aufteilung der Werbungskosten das richtige Vorgehen! Das selbstgenutzte Arbeitszimmer würde die Aufteilung in diesem Fall verhindern.
  14. Arbeitszimmer im Dachboden des Anlageobjektes

    DEr Sinn dahinter ist, dass er die DG-„Wohnung“ abschreiben kann. Entfällt eine Nutzung (keine Vermietungsabsicht) entfällt auch die anteilige AfA und sonstigen anteiligen WK.
  15. Arbeitszimmer im Dachboden des Anlageobjektes

    M.E. kommt es auf den Umfang Deiner Vermietungstätigkeit an. Auf jeden Fall solltest Du mit dem außerhäuslichen Arbeitszimmer eine Menge Munition für die Diskussion mit dem Finanzamt haben.