Thorsten Beckers

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Über Thorsten Beckers

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  • Geburtstag 29.05.1973

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  1. Wie Nießbrauch-interessierten Eigentümer finden?

    Beispielsweise: https://deutsche-leibrenten.de/
  2. Eure Meinung zu Florian Roski?

    Ich sach ma so: Es kann eigentlich nicht genug Persönlichkeiten geben, die für uns ihr Wissen in allen möglichen Varianten zur Verfügung stellen. Ich wäre außerdem froh, wenn sich einige Forenteilnehmer mal die Mühe geben würden, überhaupt druckreif zu schreiben, damit ich nicht so viel Zeit verschwenden müsste, ihren schriftlichen Grundschul-Standard zu entziffern. Vielleicht wissen sie dann solche Publikationen von Florian Roski und anderen mehr zu schätzen… Es tut doch nicht weh, sich ein zusätzliches Buch ZUM THEMA durchzulesen…? Man kann von fast jedem Autor, Publizisten oder Gesprächspartner wenigstens noch eine zusätzliche Kleinigkeit hinzulernen. Wenn Bücher nämlich DAS kosten würden, was man aus ihnen lernen kann (und sei es nur eine Kleinigkeit zusätzlich), wären sie UNBEZAHLBAR… Ich nehme mal ein Beispiel: Neulich tauchte jemand beim Stammtisch auf mit dem Buch von Paul Mizar… Ich fragte ihn, das wievielte Immobilienbuch es denn sei, was er da lesen möchte und er sagte, das sei jetzt das fünfte Buch und warum ich das fragen würde… Ich habe ihm gesagt, dass er sich über den Inhalt wahrscheinlich freuen wird, weil es ERST das Fünfte sei. Wenn es das Buch Nr. 40 oder Nr. 50 wäre, würde er sich wahrscheinlich ärgern, weil man aus diesem Buch von Paul nicht viel Neues lernen kann (wenn man schon 50 verschiedene Immo-Bücher vorher gelesen hat). Ich habe bei mir irgendwann aufgehört zu zählen, weil ich selbstverständlich ALLES zum Thema lese und trotzdem habe ich mich über Pauls Buch sehr gefreut: Es ist zusätzlicher Content, von dem es niemals genug geben kann. Es ist motivierend und man sollte neben Fachbüchern auch reichlich „Motivationsliteratur“ mit ins persönliche Programm einpflegen. Es ist in Großdruck geschrieben, so dass man es prima zum Einschlafen lesen kann… Obwohl für mich nichts Neues in Pauls Buch stand, hatte ich Dinge, die ich dort gelesen hatte, bereits komplett aus dem Gedächtnis gelöscht, so dass ich dankbar war, sie nochmals aufzufrischen. Ich will damit sagen, dass ich SELBST für SOLCHE Bücher, wie das von Paul Misar dankbar bin. Das von Florian ist natürlich um Längen besser. Wer aber hier im Forum täglich Zeit hat, hilfreiche Gedanken, von „geschriebenem Müll“ zu filtern, der kann auch JEDES Buch lesen. Wer hingegen meint, für Informationen kein Geld ausgeben zu wollen und keine Zeit für Wissen investieren möchte, der soll sich bitte andere Aktivitäten suchen, als Investor zu spielen…
  3. Neue Dienstleistung / wirtschaftliche Wohnungsanalyse

    +++ Das konntest du nicht richtig verstehen, weil es sich auf einen gelöschten Text bezieht, Matthias: Nochmal: Die Steuernummer gehört auf Rechnungen, nicht in ein Impressum.In ein Impressum gehören hingegen die Umsatzsteuer-IDNr. und die Handelsregisterdaten, sofern vorhanden.
  4. Steigleitung bei Badezimmersanierung erneuern

    Frage nie einen Frisör, ob du eine neue Frisur brauchst… Daher frage auch nie einen Handwerker danach, was Standard ist, oder was gemacht werden „muss“…
  5. Probleme mit dem Hausverwalter

    Lies dich mal hier ein, wenn du magst: http://www.schiedsgericht-wohnungseigentum.eu/ Wenn die Verwaltung Mitglied in einem Verband ist (beispielsweise ivd etc.) werden oftmals vom Verband "Schlichtungsmöglichkeiten" angeboten. Aber: Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) setzt hohe formale Anforderungen an eine außergerichtliche Einigung. Um diese überhaupt in Erwägung ziehen zu können, ist eine Schlichtungsvereinbarung unabdingbar, die in der Teilungserklärung bzw. in der Gemeinschaftsordnung aber vorab vereinbart oder per einstimmigen Beschluss festgelegt werden muss. Dies ist in den meisten Gemeinschaftsordnungen nicht der Fall und soweit ersichtlich (durch Gesetz oder Rechtsprechung) noch nicht geändert... Da es sich bei einem Großteil der Rechtstreitigkeiten innerhalb des Wohnungseigentumsrechts um Beschlussanfechtungen handelt, kommt zur Klärung sowieso nur die ordentliche Gerichtsbarkeit in Frage. Gesetzlich gelten nämlich anfechtbare Beschlüsse so lange als gültig, bis sie durch ein rechtskräftiges Gerichtsurteil für ungültig erklärt werden. Alternative Schlichtungsstellen haben an dieser Stelle also keine richtige Handlungsmacht. Diese und andere Punkte werden regelmäßig zu einer anstehenden WEG-Reform angesprochen. Die klassischen „Verbraucherstreitigkeiten“ mit den bekannten Schlichtungsmöglichkeiten, entsprechen jedenfalls nicht der Rechtsnatur der Streitigkeiten im Verhältnis von Eigentümer/Wohnungseigentümergemeinschaft und Verwalter, bzw. Eigentümer-Vermieter/Mieter und Verwalter. +++ Ich habe schon mehrfach den Tipp kommuniziert, sich vorher persönlich vorzustellen, die Nachbarn (die sich gestört fühlen könnten) im Vorfeld mit ins Boot zu holen, eine erstklassige Kommunikation während der Maßnahmen zu leisten und einmal monatlich ein Grillfest zu veranstalten oder sie zum Essen einzuladen.
  6. Neue Dienstleistung / wirtschaftliche Wohnungsanalyse

    Arnd meint die Umsatzsteuer-IDNr. und die Handelsregisterdaten, sofern vorhanden. Die Steuernummer gehört auf Rechnungen, nicht ins Impressum.
  7. Koalitionsvertrag ab wann rechtskräftig ?

    An deiner Stelle würde ich mich (mit vertauschten Rollen) überhaupt noch nicht mit dem Thema beschäftigen! Wenn man zu viel Zeit bzw. Geduld übrig hat, kann man auch gleich eine Stecknadel auf eine Schiene legen und darauf warten, dass ein Zug einen Platten bekommt… :-) Zuletzt hatte die frühere Bundesregierung das Thema im Februar 2016 bearbeiten wollen. Schon zwei Monate später, wurde bereits die zugehörige Beratung im Bundestag wieder von der Tagesordnung genommen und danach wurde das Thema (soweit ersichtlich) nicht wieder aufgenommen. Es hatte im Vorfeld von vielen Seiten Kritik am Gesetzentwurf gegeben: Der Bundesrat lehnte bereits im Vorfeld die steuerliche Förderung des Mietwohnungsbaus durch eine Sonder-AfA ab. Die Ländervertretung wollte lieber eine „Investitionszulage“. Diese habe unter anderem den Vorteil, dass sie sich unmittelbar auswirke und sich besser steuern und kontrollieren lasse… Dann gab es die Frage, ob die Sonder-Afa überall gelten soll: Zu den Fördergebieten sollten eventuell nur Gemeinden, die laut der Wohngeldverordnung die Mietenstufen IV bis VI aufweisen, also in denen das Mietinveau um mindestens fünf Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt. Es sollten dann aber auch Gebiete einbezogen werden, in denen die Mietpreisbremse oder die abgesenkte Kappungsgrenze gilt. Dann sollten eigentlich nur günstige Wohnungen gefördert werden. Solche sollen pro Quadratmeter auf höchstens 2.000 Euro an Bau- oder Kaufkosten veranschlagt werden. Fallen aber beispielsweise Kosten in Höhe von 2.500 Euro an, sollte dann die AfA trotzdem nur auf Basis von 2.000 Euro berechnet werden? Gebäude, deren Kosten beispielsweise die Grenze von 3.000 Euro pro Quadratmeter übersteigen, sollten eventuell von der Möglichkeit der Sonder-Afa ausgeschlossen werden… etc. In einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses kritisierte auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) den Gesetzentwurf. Es mangele nicht an Investoren, sondern an Bauflächen, so der Vertreter des Instituts… Der Deutsche Mieterbund vertrat indes die Ansicht, das Ziel des Gesetzentwurfs, mehr preiswerten Wohnraum zu schaffen, würde mit diesem Instrument komplett verfehlt. Es gebe keine Regelung im Gesetzentwurf, die die Investoren davon abhalten würden, von Mietern eine hohe Marktmiete zu verlangen… Die Themen Sonder-AfA, Immobilienblase, Zinsentwicklung, Grundsteuer-Gerechtigkeit etc. eignen sich zum jetzigen Zeitpunkt meiner Meinung nach nur als gehobenes Party-Gelaber. Man kann doch nicht darauf spekulieren wann eventuell mal für wen auch immer, neue Spielregeln gelten könnten… Wer mitspielen möchte, muss die Spielregeln von heute akzeptieren. Oder eben nicht mitspielen und warten können… Ich warte übrigens seit 25 Jahren auf die Einführung zahlreicher wichtiger Schulfächer und Bildungsinhalte (zumindest in die gymnasiale Oberstufe). Nach vielen Jahren erfolgloser, aktiver Bildungspolitik, habe ich mir andere politische Betätigungsfeder gesucht und gemerkt, dass ALLE „vernünftigen Themenbereiche“ unglaubliche Zeiträume brauchen, um von MEHRHEITEN getragen zu werden… Wer keine Frustrationstoleranz mitbringt, kann sich politische Betätigung oder entsprechende Gedankenspiele auch gleich sparen.
  8. Wohnfläche im Kaufvertrag - üblich oder nicht?

    Die zuverlässige Berechnung einer Wohnfläche ist faktisch wie auch rechtlich schwieriges Terrain. Im Wesentlichen wird bei der Größenberechnung einer Wohnung die seit 2004 anwendbare Wohnflächenverordnung zugrunde gelegt. Diese gilt zwar eigentlich unmittelbar nur für den sozialen, preisgebundenen Wohnungsbau, wird aber analog auch bei der Berechnung des freifinanzierten, also nicht preisgebundenen Wohnraums hinzugezogen. Ansonsten kommt es bei der Berechnung der Wohnfläche von nicht preisgebundenem Wohnraum auf die örtliche Verkehrssitte an. ->Bei Streitigkeiten über die ortsübliche Verkehrssitte MUSS das Gericht kostenpflichtige Gutachten einholen. Jedoch eröffnet die Wohnflächenverordnung, die im Januar 2004 die frühere II. Berechnungsverordnung ablöste, Vermietern einen gewissen Spielraum bei der Berechnung von Terrassen, Balkonen und Wintergärten. In der Regel sind diese danach zwar mit einem Viertel zu berücksichtigen. Es kann aber auch eine Berücksichtigung zur Hälfte zulässig sein, wenn etwa der Balkon oder die Terrasse besonders schön oder hochwertig ist, eine gute Lage hat und dadurch die Wohnqualität entsprechend erhöht wird. ->Bei Streitigkeiten über diese Punkte MUSS das Gericht kostenpflichtige Gutachten einholen. Die Rechtsprechung lässt in der Regel insgesamt eine zehnprozentige Abweichung zu, auf deren Grundlage dann die Miete oder Betriebskosten festgesetzt werden können. ALLERDINGS – und jetzt kommt das große ABER: Bei einer ordentlichen (gesetzlich erlaubten) Mieterhöhung kommt es seit einer BGH-Entscheidung von 2015 nur noch auf die TATSÄCHLICHE Wohnfläche an, egal ob diese größer oder kleiner ist, als vereinbart. Der BGH ändert damit seine bisherige Rechtsprechung. ->Investoren sollten in ihrer Kalkulation jedenfalls bedenken, dass Rechtsstreitigkeiten und die zugehörigen Sachverständigengutachten die Rentabilitätsberechnungen erheblich beeinträchtigen können. Deshalb ist ein Nachgeben gegenüber dem Nachrechnenden Mieter unter Umständen günstiger, als eine rechtliche Auseinandersetzung. Bei Fachanwälten für Miet- und Wohnungseigentumsrecht mehrt sich zunehmend die Praxis, dass informierte Mieter erst am Ende des Mietverhältnisses „abrechnen“. Das Thema Flächenberechnung unterliegt jedenfalls seit 2015 anderen Grundlagen, als die herkömmlich verbreiteten „Informationen“. +++ Die Berechnungsregel für Balkone nach WoFlV ist also so zu lesen: Balkone in der Regel mit 1/4 der Grundfläche (Ausnahmen siehe oben - dann max. bis zur Hälfte). Das ist jedenfalls einer der Gründe dafür, warum man Gerichtsentscheidungen findet, bei denen die hälftige Balkonanrechnung gekippt wurde. Eine gute Tabellen-Übersicht zur Anrechnung sämtlicher "Raumteile" nach den verschiedenen Berechnungsregeln findet man beispielsweise in: Organisationshandbuch "Haufe Mietwohnungen verwalten"
  9. Mieter wollen Hausmeister zurück Lange wurden sie weggespart, nun holen Wohnungsunternehmen sie zurück: Hausmeister sehen nach dem Rechten – und sie sind Auge und Ohr für den Vermieter: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/haus/immer-was-zu-tun-die-rueckkehr-der-hausmeister-15528807.html
  10. Wie Nießbrauch-interessierten Eigentümer finden?

    Der Misstrauensproblematik kann man dadurch begegnen, indem man beispielsweise Fachbücher vorzeigt, mit denen man beweisen kann, dass die Verrentung von Immobilien innerhalb informierter Kreise, eine durchaus bekannte Methode ist. In Anzeigen solltest du nichts erklären. Das macht man auf der Webseite und mittels einer persönlichen Beratung. Über die von dir genannten Medien solltest du vielleicht noch etwas kreativer hinaus denken: Welche Zeitschriften und Magazine werden von deiner Zielgruppe gelesen? Es gibt bereits zahlreiche bestehende Leibrentenkonzepte, denen du als zusätzlicher Anbieter beitreten kannst – mit fertigen Verträgen, die quasi „nur noch“ unterschrieben werden müssen. Ich rate den von mir betreuten Maklerbetrieben, sie als ergänzendes Produkt in ihr Beratungsspektrum mit aufzunehmen: Die Makler können damit Sympathie- und Kompetenzpunkte sammeln und bekommen bei Abschluss eines Leibrentenvertrages eine vorher festgelegte Provision. Allerdings wird mir mitunter berichtet, dass gerade WEGEN des Leibrentenproduktes im Vergleich zum Verkauf, dann doch der Verkauf bevorzugt wird. Für den Makler eine in beiden Fällen glückliche Situation. Warum versuchst du nicht erst einmal diesen bestehenden Leibrenten-Konzepten beizutreten? Du bekommst dann ein Gespür für den Markt und die Betroffenen.
  11. Wie Nießbrauch-interessierten Eigentümer finden?

    Natürlich ist der Auftritt als Privatperson viel besser. Als Konzeptionstexter muss ich für meine Auftraggeber aus der Immobilienbranche sehr viel Anzeigengeschäft initiieren und betreuen. Was meinst du wohl, auf welche Anzeigen von Investoren, wir die höhere Resonanz bekommen: Suche Mehrfamilienhäuser <-> suche Mehrfamilienhaus Wenn ich erstere geschaltet sehe, lache ich mich schlapp über so viel Naivität und so ein geringes Einfühlungsvermögen in den Empfängerhorizont. Die Krönung ist natürlich noch, wenn diese Anzeigen auch noch in der Immobilienzeitung geschaltet sind (wo jeder Leser selbst Immobilienexperte ist). Aber es fällt mir nichts mehr dazu ein, wenn ich dort anrufe und erfahre, dass der suchende „Investor“ auch noch eine Person ist, die jeder in der Szene kennt. Aber das ist eigentlich in jedem Bereich so: Wer zu faul zum Nachdenken ist, zahlt immer drauf…
  12. Wie Nießbrauch-interessierten Eigentümer finden?

    Informiere dich bitte erst einmal über den Unterschied zwischen Wohnrecht und Nießbrauch. Einlesen in die Fachliteratur, sonst kannst du dich ruinieren! Du bist dann einen ersten Schritt weiter, wenn du beide Fallgruppen unter dem Ereignis vergleichst, dass der Verkäufer pflegebedürftig wird und in ein Pflegeheim muss (...) Danach empfehle ich dir, dass du dir über Zwangsversteigerungsportale aus unterschiedlichen Gegenden, etwa 10 verschiedene Gutachten durchliest (man muss ein wenig danach suchen), wie beide Fallgruppen in der Immobilienbewertung von Sachverständigen "durchgerechnet" werden. Die Methoden unterscheiden sich ein wenig. Man bekommt aber ein Gespür dafür, welchen Kaufpreis man allerHÖCHSTENS bieten kann. Wenn du das dann selber rechnen kannst, bist du einen entscheidenden Schritt weiter. Erst wenn du dich also sicher fühlst, und genau weißt, wie du den Kaufpreis ansetzen (vorschlagen) wirst, solltest du beginnen. Rechne aber nicht mit einem großen Markt. Erfolg wirst du (wenn überhaupt) eher bei dir persönlich bekannten Bezugspersonen damit haben.
  13. Schimmelpilze gelten als eines der häufigsten Probleme in Innenräumen. Sie können eine Allergie auslösen, die sich meist wie Heuschnupfen oder Asthma äußert. Das Risiko ist für Bewohner, die bereits unter Heuschnupfen, Neurodermitis oder anderen Allergien leiden, besonders hoch. Je frühzeitiger der Befall erkannt und beseitigt wird, umso besser. Dabei ist der überarbeitete und aktualisierte „Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden“ des Umweltbundesamtes ein praktisches Hilfsmittel. Darin finden sich umfangreiche Informationen, wie sichtbarer und verdeckter Schimmelbefall am besten aufgespürt wird, was Wohnungs- und Hauseigentümer vorbeugend und zur Beseitigung tun können und wie Sachverständige an das Problem herangehen. kostenloser Download: https://www.umweltbundesamt.de/www.umweltbundesamt.de/schimmelleitfaden
  14. Höhere Grundsteuer könnte Blasengefahr senken

    Es ist doch klar, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde – und Medien kochen gerne heiß… Es gibt darüber hinaus noch andere Weisheiten, die auch in Zukunft bei der Neuregelung der Grundsteuer wieder greifen werden: Kein Gesetz verlässt den Bundestag so, wie es hereingekommen ist… Bei der mündlichen Verhandlung in Karlsruhe (zu einem bestehenden, wahrscheinlich verfassungswidrigen Gesetz), wurden aber schon jetzt gute Argumente ausgetauscht... Im späteren Gesetzgebungsverfahren werden Vereine und Verbände ohnehin vorher noch angehört. Die Finanzminister MÜSSEN hier eine schwere Aufgabe lösen (lassen). Alle Lösungsvarianten kommen zunächst erstmal auf den Tisch und dabei zeichnet sich schon jetzt ab (wie JB007 schreibt), dass bestimmte Varianten politisch „nicht möglich“ sind. Ich persönlich finde die Beobachtung solcher Entwicklungen ziemlich spannend - besonders wenn es um komplexe Verfassungsfragen geht.
  15. Höhere Grundsteuer könnte Blasengefahr senken

    Da es im Kern mal wieder um eine große Gerechtigkeitslücke geht (verfassungsrechtlich garantierter Gleichheitsgrundsatz), könnte ich mir sogar den Wegfall der Grundsteuer und eine Kompensierung an anderer Stelle (Erbschaftssteuer?) vorstellen. Das Bundesverfassungsgericht hat ein sogenanntes negatives Kassationsmonopol und kann verfassungswidrige Gesetze komplett „abschaffen“. Das ist verfassungsrechtlich nur in wenigen Staaten der Welt möglich, bedeutet aber ein MEHR an Rechtstaatlichkeit zu Lasten eines WENIGER an demokratisch legitimierten (aber verfassungswidrigen) Gesetzen. Eine wirklich gerechte Lösung wird es aus zahlreichen Gründen nicht geben können. Vielleicht wird es übergangsweise eine „bequeme“ Lösung geben, die dann erneut einer verfassungsrechtlichen Prüfung standhalten müsste. So wäre zumindest Zeit gewonnen. Ihre Fragestellung wurde bei der mündlichen Verhandlung auch ins Spielfeld gebracht. Der Verband Haus & Grund sprach von einer rechnerischen Vervierzigfachung der Grundsteuer. Der Hamburger Finanzsenator gab daraufhin zu bedenken, dass in Barmbek viele seiner Nachbarn dann wegziehen müssten (…) Angesprochen wurde vor den mitunter fassungslosen Richtern, dass der Staat bei einer Digitalisierungslösung an seine Grenzen stoßen würde. Außerdem würde man im Wettbewerb mit Konzernen, nicht das erforderliche Personal rekrutieren können – weder bei der Digitalisierung noch bei der Neubewertung von etwa 36 Millionen „Einheiten“. Der Gesetzgeber bräuchte für ein neues Bewertungsgesetz außerdem etwa fünf bis sieben Jahre – zuzüglich der Datenerhebung und Umsetzung etwa zehn Jahre. Mehrere Senatsmitglieder des Gerichtes sprachen von einer „Zumutung“, sich nach so langer Zeit vom Verfassungsgericht auch noch eine lange Übergangszeit zu erbitten. Angesichts der Lage, spräche alles dafür, die Erhebung der Grundsteuer zunächst vollständig auszusetzen. Da ich aber Staatsorganisationsrecht und Grundrechte studiert habe, wunderte ich mich schon zu Studienzeiten, mit welcher Dreistigkeit Bund und Länder verfassungswidrige Gesetze auf den Weg bringen. Deshalb rechne ich eher mit einer pragmatischen, verfassungswidrigen Lösung. Für mich und viele andere Beobachter, eine zumindest spannende Materie…