Thorsten Beckers

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Über Thorsten Beckers

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  • Geburtstag 29.05.1973

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  1. Wichtig ist, sich mit einem Sachverhalt, den man durchleuchten möchte, so intensiv auseinanderzusetzen, dass man sich im Ergebnis eine EIGENE Meinung bilden kann, die einen selbst überzeugt (vor dem Hintergrund, sämtlicher zusammengetragener Argumente).
  2. Immopreneur Stammtisch Frankfurt a.M / Rhein-Main-Gebiet

    Zu dem REWE-Parkplatz kann ich für diese Uhrzeit keine verbindliche Auskunft geben. Da in der unmittelbaren Umgebung kein Parkdruck herrscht, würde mir als Betreiber der Sinn fehlen, das Abschleppen zu kontrollieren und zu organisieren. Als Dienstleister (Dritter) ist dort bestimmt nichts zu holen. Entgegen einer etwaigen Ausschilderung parke ich in fremden Quartieren auf solchen Flächen immer dann, wenn sie abends nicht durch Schranken-Systeme abgesperrt werden können... :-)
  3. "Doppelte Kündigung wegen Zahlungsverzug ist unwirksam"

    Meine Spielwiese war früher eher das Arbeitsrecht und dort macht die Formulierung einer „fristlosen, ersatzweise fristgemäßen Kündigung“ sehr viel Sinn, weil sonst der Fristlauf komplett neu beginnen würde – mit erheblichen Kosten, was Löhne und Gehälter anbelangt. (Außerdem muss oftmals erst gerichtlich festgestellt werden, ob man wegen DIESEM Vorfall überhaupt fristlos kündigen DURFTE). Ich kann mir sogar vorstellen, dass die Formulierung dort im Arbeitsrecht ihren Ursprung hat und sich dann in alle möglichen Dauerschuldverhältnisse „eingeschlichen“ hat. Im Mietrecht gab das für mich jedoch in bestimmten Konstellationen keinen Sinn, was mir schon vor langer Zeit von einer Fachanwältin für Mietrecht bestätigt wurde… :-)
  4. Immopreneur Stammtisch Frankfurt a.M / Rhein-Main-Gebiet

    Ich bin als Fahrradfahrer mit der Gegend sehr gut vertraut (schon wegen möglicher Objekte): Es gibt mehr Parkmöglichkeiten für Autos, als dort überhaupt genutzt werden. Nehmt die Straßen Peter-Böhler-Straße / Im Braungeröll / Füllerstraße / Parkplätze der Sparkasse im Ginnheimer Hohl / ev. Kirche im Fuchshohl oder sogar den REWE-Parkplatz und geht die letzten Meter zu Fuß. Das sieht auf der Karte viel weiter aus, als es ist (nicht mal eine Zigaretten-Länge). Ihr spart euch als Autofahrer dieses (historisch gewachsenen) Einbahnstraßen-System in Frankfurt-Alt-Ginnheim. Ortskundige wissen das, wenn sie ins Adler wollen - nur für Außenstehende ist es etwas komplizierter, weil man nicht mit der seltsamen Einbahnstraßen-Struktur rechnet.
  5. Falschaussage des Notars

    Merksatz könnte sein: Der Notar ist nicht wirtschaftlicher Berater der Beteiligten. Beispielsweise kann er auch über die Angemessenheit des Kaufpreises genauso wenig Auskunft geben, wie über den Zustand und die baurechtlichen Besonderheiten der Immobilie (…). Kaufinteressenten sollten vorher bei der Gemeinde nachfragen, ob beispielsweise Erschließungskosten und Anliegerkosten für den Straßenzug der Immobilie von der Gemeinde(schon) abgerechnet worden sind. Dies kann in verschiedenen Städten bereits problemlos ggf. auch über Internet erfolgen. Zur Sicherheit kann gegen eine Verwaltungsgebühr auch eine verbindliche Auskunft der Gemeinde vor der Beurkundung über den Abrechnungstand eingeholt werden (Erschließungskosten-Bescheinigung). Erschließungskosten sind in §§ 127 Abs. 2, 128 Baugesetzbuch geregelt. Dazu gehört auch die Entwässerung. Die INDIVIDUELLE Anbindung des Grundstücks mit Energie, Wasser, Strom etc. ist jedoch eine übliche Kostenüberraschung, die selbst in vielen Bauträgerverträgen nicht enthalten ist – und nicht zu den Erschließungskosten gehört. Man sollte also bei den Vertragsverhandlungen beispielsweise nach der „Anbindung an die Erschließung“ fragen. Buchempfehlung von der Verbraucherzentrale: „Kosten- und Vertragsfallen beim Immobilienkauf“.
  6. Aufwendungen für vom Mieter verursachte Schäden

    Beseitigungskosten von mutwillig verursachten Schäden (durch den Mieter) sind keine anschaffungsnahen Herstellungskosten. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass Aufwendungen zur Beseitigung eines Substanzschadens, der nach Anschaffung einer vermieteten Immobilie durch das schuldhafte Handeln des Mieters verursacht worden ist, als Werbungskosten sofort abziehbar sind. Pressemitteilung: http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&Art=pm&nr=35077 Volltext: http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/portal/t/19ke/page/bsjrsprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=10908&fromdoctodoc=yes&doc.id=STRE201710237&doc.part=L&doc.price=0.0&doc.hl=1#focuspoint
  7. Wohnungskauf alten Mietvertrag updaten

    Übrigens gibt es auch Ausnahmen von der gesetzlichen Pflicht zur verbrauchsabhängigen Abrechnung: - Es handelt sich um ein Gebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen, deren eine der Vermieter selbst bewohnt. - Es liegt ein Ausnahmetatbestand gemäß § 11 Heizkostenverordnung vor. Beispiele: Verbrauchserfassung technisch nicht möglich oder unverhältnismäßig teuer; vor dem 1. Juli 1981 bezugsfertig gewordene Gebäude, bei denen der Nutzer (Mieter) den Wärmeverbrauch nicht beeinflussen kann; Alters- und Pflegeheime, Studenten- und Lehrlingsheime sowie behördliche Ausnahmegenehmigung in bestimmten Fällen. http://www.heizkostenverordnung.de/par11.php
  8. Verkauf strategisch gut vorbereiten

    Absolut richtige Bemerkung von DiBe ... Ich würde sogar behaupten, dass die meisten professionellen Bauträger (jedenfalls hier im Rhein-Main-Gebiet) es ablehnen, lediglich auf der Grundlagen von § 34 BauGB zu bauen. Das Verfahren bietet einfach nicht genug Rechtssicherheit: Wieso sollte man hohe Summen in ein Projekt investieren, wenn alle Nachbarn klagebefugt sind, nur weil sie eventuell der Meinung sind, dass sich das Projekt nicht in die Nachbarbebauung einfügt. Hier vor Ort wird in diesen Fällen von den Bauträgern oftmals vorher ein Bebauungsplan eingefordert. Die Klagebefugnis der Nachbarn (nach § 34) kann kann einem sonst zeitlich und finanziell jegliche Kalkulation ruinieren.
  9. Das Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienverwalter und Makler hat im Bundesrat die letzte Hürde genommen und kann voraussichtlich im August 2018 in Kraft treten. Statt des ursprünglich geplanten Sachkundenachweises wird eine Fortbildungspflicht eingeführt. https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft_politik/Berufszulassung-fuer-Immobilienverwalter-ist-endgueltig-beschlossen_84342_312042.html
  10. Gleichheitsgrundsatz: Gericht stuft Mietpreisbremse als verfassungswidrig ein

    Das spielt bei Verfassungsfragen keine Rolle, siehe Artikel 100 Grundgesetz: https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_100.html Nennt sich: Konkrete Normenkontrolle https://de.wikipedia.org/wiki/Konkrete_Normenkontrolle Die ist nicht nur den Gerichten möglich, sondern Jedermann. Voraussetzung ist lediglich, dass man "selbst, unmittelbar und gegenwärtig" betroffen ist. Die Verfassungsbeschwerde ist außerdem subsidiär, das heißt, dass der Beschwerdeführer alle ihm möglichen Rechtsbehelfe unterhalb der Verfassungsbeschwerde auszuschöpfen hat. Denn grundsätzlich ist es zunächst Aufgabe der ordentlichen Gerichte und Fachgerichte den Rechtsschutz zu gewähren.
  11. Sie war das Prestigeprojekt der großen Koalition: die Mietpreisbremse. Jetzt hat das Berliner Landgericht sie als verfassungswidrig eingeschätzt: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/67-o-149-17-gericht-stuft-mietpreisbremse-als-verfassungswidrig-ein-15206612.html
  12. Maximale Ertragsfaktoren - minimale Renditen

    Soweit noch nicht bekannt, würde ich gerne auf die sorgfältig ausgearbeiteten Marktberichte von Grossmann & Berger aufmerksam machen, insbesondere auf den aktuellen Zinshaus-Marktbericht, z. B. als PDF-Download. Neben einem erwarteten Maximal-Faktor von 36 (in 2018), sind rückblickend auch die Minimal-Ertragsfaktoren 2017 bei der 18-fachen Jahresnettokaltmiete angekommen. https://www.grossmann-berger.de/ unter: "Marktberichte / Zinshäuser"
  13. Deutschlands Metropolen wachsen. Im Ranking der 30 größten deutschen Städte gibt es einige Überraschungssieger aus dem Osten. In einem Punkt allerdings müssen diese Städte noch kräftig aufholen. https://www.welt.de/wirtschaft/article168723932/Der-Osten-boomt-diesen-Orten-blueht-eine-glaenzende-Zukunft.html
  14. Hausgeld nur 0,70 €/m² p.a.?!

    Den Bemerkungen von Norbert kann ich mit Einschränkungen NICHT zustimmen: Den Sachverstand, eine Immobilie dieser Art durchzurechnen und diese für eigene (Zwischen-) Ziele zu bewerten, sollte man sich unbedingt selbst „draufschaffen“ oder soll man im Ergebnis etwa für 100 Besichtigungen 100 Sachverständige bezahlen? Wenn man das (noch) nicht selbst kann, sollte man das üben und unbedingt (noch) die Finger von Immobilien lassen... Oben wurde außerdem bereits erwähnt, dass fehlende bzw. sehr geringe Instandhaltungsrücklagen aus verschiedenen Gründen sehr häufig anzutreffen sind und daher Chancen bei Preisverhandlungen und beim späteren Zukauf weiterer Einheiten der gleichen Liegenschaft bieten.
  15. Mieterhöhung: Grundlage

    Das ist korrekt. Jeder sollte übrigens selbst wissen, OB und WIE er das Thema Mieterhöhungen bei Bestandsmietern angeht. Ich meine mich an eine Untersuchung von LBS Research erinnern zu können, die in ihrer Vermieterbefragung festgestellt hat, dass es über 90 % der Vermieter wichtiger ist, vernünftige Mieter zu haben, als noch den letztmöglichen Eurocent Mietzins herauszuholen (kann man alles bei Neuvermietung ausgleichen). Warum wohl kam es zu diesem Umfrageergebnis? Ich selbst würde immer empfehlen, das Thema Mieterhöhungen (wenn überhaupt) gemeinsam mit dem Bestandsmieter zu besprechen. Er fühlt sich in der Regel dadurch (auf Augenhöhe) ernst genommen und es ist eine Anpassung unabhängig von gesetzlichen Vorschriften zu erreichen. Mit Einschränkungen lohnt sich jedenfalls eine gerichtliche Durchsetzung einer (minimal) höheren Miete in vielen Fällen finanziell nicht. Der Mieter hat außerdem noch das Instrument, mit „Gegenforderungen“ aufzurechnen. Wann er das macht ist ihm überlassen. Im Prozess unter Umständen eine teure und böse Überraschung. Ein älteres Ehepaar (Mieter) hat selbst mehrere Immobilien in Düsseldorf. Die wollen das Mietobjekt am liebsten kaufen, wie sie sagen. Das will ich aber (noch) nicht. Die halten das Mietobjekt und den Garten aber so dermaßen gut in Schuss, als wenn es ihr Eigentum wäre... Bei der neuen Haustüre wollten sie lieber eine sehr hochwertige einbauen (lassen) und haben die Differenz zum Standard selbst bezahlt. Wie käme ich denn dazu, denen die Miete zu erhöhen? Mein Garagenmieter hat sich in den letzten Jahren sogar mehrfach selbst seine Miete regelmäßig erhöht (da wehre ich mich natürlich nicht dagegen). Er sieht das ganz nüchtern: Garage ist kein Wohnraum und kann theoretisch jederzeit durch mich gekündigt werden. Es gibt mehr Nachfrage als Angebot. Er ist auf die Garage angewiesen. Daher zahlt er lieber immer oberhalb der Vergleichsmieten. Was soll man dazu noch sagen?