Matt

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  1. AfA: Aufteilung Boden-/Gebäudewert

    Ich hatte 2013 auch vergessen im Kaufvertrag den Gebäudewert anzugeben, ich bin dann mit Bildern des Hauses und der "Frankfurter Vorgartenverordnung" zum Finanzamt gegangen. Ich hatte sachlich argumentiert das der Vorgarten nicht bebaubar ist und damit faktisch wertlos ist, und auf den Bildern war erkennbar daß das Haus keine Vollruine ist. Die sind sogar voll auf meine Maximalforderung eingegangen...
  2. Energetisch katastrophales MFH - Kosten / Aufwand?

    Wo steht das Haus? Wie sieht die Bausubstanz aus? Wie ist die Vermietbarkeit? Faktor? Willst Du einen Preis für die beste energetische Sanierung gewinnen? Oder suchst du ein Renditeobjekt? Wenn die Hütte Faktor 5 hat und in München steht ist es trotz Vollsanierung ein Schnäppchen. Steht die Hütte mit Faktor 25 in Görlitz, dann solltest du Privatinsolvenz beantragen.
  3. Warum nicht mal ein Fachwerkhaus?

    Marburg ist ein Sonderfall, da hier noch eine schöne Altstadt erhalten geblieben ist, und die dortigen Studenten darauf stehen. wie viele der Fachwerkhäuser deines Kumpels sind aus der Zeit nach 1880? Und sind innerstädtisch mit hohen Decken? Heute wollen alle soooo individuell sein, mit bodentiefen Fenstern und Einheitsschrankwand.., da ist die Mieterauswahl im Fachwerkhaus schon gewaltig kleiner
  4. Warum nicht mal ein Fachwerkhaus?

    Bei Fachwerkhäusern hat man oftmals niedrige Deckenhöhen, schiefe Wände, unebene Böden... feuchte niedrige feuchte Keller Tür und Fenstermaße außerhalb jeglicher Norm, vom Denkmalschutz ganz zu schweigen.. Fachwerkhäuser sind meist deutlich älter als 130 Jahre, wenn irgendwas renoviert werden muss ist alles aufwändiger und kann nur von Fachleuten erledigt werden sonst macht man mehr kaputt. Fachwerkhäuser sind was für Liebhaber zum selbstbewohnen... Eine Ausnahme würde ich bei hochherrschaftlichen innerstädtischen Fachwerkhäusern (mindestens 3m Deckenhöhe keine Bauernhäuser) zwischen Bj. 1880 und 1914 machen. Gebäude vor ca. 1880 sind nur was für Spezialisten!
  5. Steigleitung bei Badezimmersanierung erneuern

    Gehen wir mal ganz technisch vor: wie alt sind die Steigleitungen? Gibt es Fotos? Gab es in den anderen Wohnungen schon mal Schäden? Sind Kupferleitungen verbaut? Ich selbst habe ein e Haus von 1914 da wurden bereits alle Bleileitungen entfernt, die Kupferleitungen aus den 70er Jahren habe ich nur an den Stellen erneuert wo die Verlegungswege etwas ´wirr´ waren. Die Abflussrohre sind aus Gusseisen in einer Qualität von der man heute nur träumen kann, alle Muffen sind mit Blei vergossen alleine durch die Masse der Gussrohre habe ich einen super Schallschutz ... Wenn ich ein Bad erneuere, dann lege ich mir immer 3 bis 4 Pack Fliesen in den Keller, das kostet nicht viel, und spart irgendwann jede Menge Geld.
  6. ETW in 35000 Einwohner Stadt

    Bei Baujahr 1945 müssen alle Alarmglocken sofort angehen! Das Haus ist mit Sicherheit ein ,Notaufbau" 1945 hatten die Menschen kaum was zu essen die Wirtschaft lag am Boden.... Verbaut wurde das was vorhanden war: Trümmerteile, Feldsteine, homöopathische Spurenelemente von Beton.... Notaufbauten vereinen einen feuchten Keller mit einem schlechten Dach, in Verbindung mit dünnen Wänden bei denen Kuhdung als Mörtel verwendet worden ist... Und wenn vor 1948, dann ohne Genehmigung Gebaut worden da die Besatzungsmächte andere Sorgen hatten... Heimatvertriebene, Hungerwinter 1946... Solche Gebäude sind wunderbare Zeitdokumente, aber nichts für Investoren..
  7. Was ist von Gasthermen zu halten?

    Brennwertthermen brauchen einen separaten Kaminzug, dies ist bei Altbauten meist nicht gegeben. Brennwertnachrüstung ist meist nur durch Umbau auf Zentralfriedhof Talges Zunge möglich. 2 Thermen in der Küche sind hässlich, und brauchen viel Glück Platz und doppelten Wartungsaufwand. Fotografiere mal den Wartungsaufkleber und rufe mal den GWS Installateur an, der kann dir sagen was möglich ist
  8. Beirat verlangt Meisterabnahme (Elektrik)

    Hallo zusammen, eine Meisterprüfung alleine reicht nicht aus um gewerblich Elektroarbeiten ausführen zu dürfen, nicht mal das setzen einer Steckdose... rein rechtlich... Suche Dir eine kleine Elektrofirma, lass eine E-Check machen, beste Wahl ist eine Elektrofirma aus dem Bekanntenkreis... Beim E-Check prüft der Elektriker ob die Elektroanlage den anerkannten Regeln der Technik entspricht (VDE), hierfür werden in Deinem Fall auch Bilder des Rohbauzustandes benötigt um sicherzustellen ob die Installationszonen eingehalten worden sind. Vervollständige auch die Dokumentation, Beschriftung + Stromkreiszuordnung und PE - N Klemmenzuordnung, das spart Zeit und Geld. Elektroarbeiten dürfen nur von Betrieben ausgeführt werden die im Elektroinstallateurverzeichnis des örtlichen Energieversorgers eingetragen sind. Für die Eintragung in das Elektroinstallateurverzeichnis benötigt man: 1. Gewerbeanmeldung 2. Sachkundenachweis meist Meisterprüfung 3. Nachweis des Bezuges der aktuellen VDE Vorschriften 4. Notwendige Messgeräte ( ca. 8000,-€) + Werkstattraum
  9. Schwieriger Mieter - Kündigung?

    Versuche noch mal mit dem Mieter zu reden, ein Rechtsstreit kostet Geld und vor allen Nerven! Mache Ihm klar das er für die Folgeschäden haftbar ist! Ein "rechtlicher" Grund liegt im Rahmen des Gesetzes leider nicht vor. Hast Du einen Vermieterrechtschutz? Wenn nein, dann solltest Du schnellstens Mitglied bei Haus & Grund werden, dort erhältst Du kostengünstig Rechtsberatung. Hast Du wegen dem Hausanschlussraum schon eine Abmahnung geschrieben? Du musst auch schnellst möglich eine Abmahnung wegen der ausgeschalteten Trockner schreiben. Prüfe bei der Gelegenheit auch mal ob Du eine Mieterhöhung machen kannst, und ob es bei der Nebenkostenabrechnung noch Positionen gibt die Du vergessen hast,
  10. Hallo Rexil, schaue nach was im Mietvertrag steht, denn nur was im Mietvertrag steht ist bindend! Ich würde da kein Wunschkonzert veranstalten.
  11. Standort FFM - Rödelheim/Preungesheim

    Das kommt auf die Mikrolage, den Preis und den Zustand an. ich gehe vor oder nach einer Besichtigung immer etwas in der Umgegend spazieren, dann sieht man das Umfeld und die mögliche Zielgruppe. Dann müssen Preis und Wohnung zusammenpassen, in Preungesheim gibt es Teile die schnelle ch ich n den letzen Jahren sehr positiv entwickelt haben
  12. Technische Präventivmaßnahmen

    Ganz einfach: den Dachdecker Deines Vertrauens anrufen und jetzt nur eine kleine Rechnung zahlen...
  13. Einzug der Lebensgefährtin

    Wenn der neue Lebensgefährte ein sicheres Einkommen hat bringt es Vorteile ihn in den Mietvertrag mit aufzunehmen, da damit eine zweite Person für eventuelle Mietrückstände haftbar gemacht werden kann.
  14. Hallo DiBe, alte Häuser kann man durchaus wirtschaftlich renovieren, vieles wurde früher deutlich stabiler und langlebiger gebaut als heute... Wichtig ist: Der Gewinn liegt im Einkauf! Preis, Lage und Zustand sowie Vermietbarkeit müssen zusammen passen. Ich selber habe ein 3FH von 1914, und das ist noch wirtschaftlich... Altbau mit 3m Deckenhöhe ist beliebt... und schön..
  15. 1955 war das erste richtige Boomjahr des Wirtschaftswunders... Häuser bis ca. 1952 wurden meist aus irgendwelchen Trümmerteilen unter Einbeziehung von Kellern aus der Gründerzeit zusammengestückelt.. 1955 hast Du noch Streifenfundamente und keine Bodenplatte, einen richtig trockenen bewohnbaren Keller hat man hier meist nicht, auch wurden hier oft noch Vollziegel mit dünnen Wänden verbaut, Stahl war teuer und es wurde gespart... Wärmedämmung ist hier ein Thema. Das Haus ist Hanglage, wie sieht es an der Rückseite mit der Dichtigkeit aus? Ist das Fundament der Treppe noch OK, nicht abgesackt? Wurde das Haus "am Stück" gebaut? Ich denke das es sich hier um eine Serie von Anbauten handelt, jeder Anbau ist ein Kompromiss, besonders im Grundriss, Durchgangszimmer... fehlende Fensterflächen große Flure... Wilde Dachkonstruktionen, unterschiedliche Setzungen an den verschiedenen Gebäudeteilen mit den daraus einhergehenden Rissen.. Ist das Dach ausgebaut? Wenn ja, liegt eine Genehmigung vor? Wurde die Dämmung schon erneuert? Sind die Ziegel schon mal erneuert worden? Bei der Zentralheizung hatte man keine Umwälzpumpen (Schwerkraftheizung) dafür wurden sehr dicke Stahlrohre verlegt, die an modernen Heizungsanlagen uneffektiver sind... Wasser(Stahl) + Abflussrohre (Tonrohre) und Heizungsrohre sind wenn noch im Originalzustand ein Sanierungsfall. Elektro: Zweiadrige Installation war Stand der Technik, wenn man Glück hat, dann wurden wenigstens Leerrohre verlegt, Die Anzahl der Stromkreise ist für heutige Verhältnisse viel zu gering, besonders in der Küche, Telefon und Antennenanschlüsse wurden meist unprofessionell nachgerüstet. Zähleranlagen wurden noch Etagenweise verbaut. Entspricht der Anschlusswert des Hausanschlusskastens noch den Bedürfnissen des 21. Jahrhunderts.. Ich habe schon Häuser aus den 50ern erlebt die hatten nur 25A Wechselstrom = 5,5 kW = eine Spülmaschine + eine Waschmaschine, hier sollte man falls noch nicht geschehen eine Rundum Kahlschlagsanierung machen