Pfalzgraf

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  1. AirBnB bietet seit kurzer Zeit einen optionalen Vermieterservice an. Wenn man also keine Zeit für den Gästeempfang, Putzen, etc., hat, kann man andere Gastgeber in der Nachbarschaft für einzelne Services beauftragen. Man kann auch selbst für andere tätig werden. Das fiel mir nur gerade ein, weil von Aufwand gesprochen wurde, den man selbstverständlich hat. Ich empfehle aber, dass man diesen Service mal einer steuerlichen Prüfung unterzieht, da das erstmal eine Dienstleistung darstellt. Man könnte sich evtl. auch mit GewSt. infizieren......
  2. Hallo @JohnnyNoCash ich habe einen sehr ähnlichen Fall. Polizei ist regelmäßig präsent, Ruhestörung, Bedrohungen, etc.... Ich habe allerdings den Vorteil, dass mein Mieter wohl einen Hund hält - und das unerlaubt. Das ist der Punkt den ich gestern abgemahnt habe. Ich empfehel Dir Dich erstmal entspannt mit den Kaffee an Haus-und-Grund zu wenden. Vielleicht bist Du da schon Mitglied? Du zahlst einen Jahresbeitrag und im Falle von Schriftwechsel nochmals 15,-€ extra. Nutze das um deren Anwälten erstmal die Sachlage darzulegen. Die sollen dann eine Empfehlung aussprechen wie vorzugehen ist. Im besten Falle schreiben die mit ihrem Briefkopf den Mieter an zwecks Abmahnung, etc. Helfen Die dabei die richtigen Fakten valide zu sichern/zu verwenden um im Extremfall gewappnet zu sein vor Gericht. Denke auch mal vielleicht über einen Auflösungsvertrag nach. Lass Dich nicht aus der Ruhe bringen. Auch wenn die Nachbarn und Kollegen Miteigentümer sich bei Dir beschweren.... Mieter falsch ausgewählt? Mag sein. Kommen auch wieder fettere Zeiten....
  3. Ich vermiete fast ausschließlich an SGB2-Empfänger. ich hege engen Kontakt zum Jobcenter. Vorsicht ist bei der Auslegung der Miethöchstgrenzen geboten. Bitte rufe dort an und hinterfrage genau die Auslegung. Es kann sein, dass eine Kommune einen qm-Preis Kaltmiete vorschreibt. Eine andere Kommune legt es so aus, dass z.B. für eine Person bis zu 50qm angemessen sind. Das ist ein entscheidender Unterschied. Andere Kommunen (z.B. Stadt Bonn) geben eine Mindestgröße der Wohnung je Person vor. Die KdU (Kosten der Unterkunft) werden immer gestrichen vom Amt, wenn der Kunde einmal nicht vorstellig wird. Persönlicher Kontakt zum Mieter ist hier von Vorteil. Der bekommt natürlich dann nicht mit, wenn das Amt nicht bezahlt hat. Meist ist der dankbar für den Hinweis. Eine behutsame Auswahl (am besten durch erfahrenen Makler) und Durchleuchtung (SchuFa) ist immer anzuraten. Ich kann Euch Geschichten erzählen..... Es gibt allerdings keine Verpflichtung der Direktzahlung vom Amt. Außer, der Kunde gibt dies aktiv an, was ich immer bevorzugen würde. Ansonsten ist das Risiko größer dass sich der Mieter mal ein Stück vom Kuchen abschneidet..... Schreib am besten in die Anzeige, dass Interessenten deren Unterkunft vom Jobcenter subventioniert wird gerne gesehen sind. Das Amt selbst darf nicht vermitteln (nur in besonderen Fällen). Ggf. beim Integrationsbeauftragten die Info streuen, die werden immer aktiv. Die Nebenkosten werden in angemessener Höhe übernommen. Infos dazu ebenfalls vom Jobcenter. In der Regel passt der Höchstsatz hier mit den tatsächlichen Kosten. Die warmen Nebenkosten (Warmasser/-aufbereitung/Heizung) ist oftmals auch gedeckelt. Manche geben einen pauschalen Höchstsatz vor, andere Kommunen einen qm-Preis. Hier sollte es ebenfalls keine Probleme geben. Das allerwichtigste ist die Auslegung zur Kaltmiete und den kalten Betriebskosten.
  4. Ich würde mich dahin gehen mit dem Makler mal unterhalten. Letztlich ist er der kommunikative Filter zum Verkäufer hin. Wenn er versteht, warum Du ein Angebot ohne Besichtigung abgibst, wird er es möglicherweise wohlwollender "verpacken", als wenn Du einfach ohne Erklärung ein Angebot abgibst. Mein Vorredner hat ja auch schon bemerkt, dass man das beim selben Makler nicht unbedingt zum Standard machen sollte, sofern kein Geschäft zustand kommt. Aus Einkäufersicht würde ich hingegen aber auch anmerken, dass Deine Verhandlungsposition etwas schlechter sein könnte, weil der Verkäufer dann immer noch sagen kann, dass Dein Gebot unrealistisch ist. Denn Du hast das Objekt ja gar nicht gesehen.... Und somit würde er Dich eher zu einem höheren Preis zu drücken versuchen. Ich habe letztens bei einer Besichtigung von 5 kleinen ETW's im Paket eine einfache Mängelliste mit Investitionsbedarf an den Makler geschickt, der sich dafür bedankt hat. Mit dieser Liste könne er handfest mein Gebot untermauern. Der Verkäufer kam mir von 177k€ auf 155€ entgegen. Die Besichtigung hat sich somit für mich gelohnt (war auch nur ne Stunde Fahrt).
  5. Hallo, ich würde so rangehen, dass ich mir überlege, welche Miete die Sollmiete in der Lage sein kann. Z.B. 500,-€. Diese Miete rechne ich dann aufs Jahr hoch, also 6.000,-€ Jahres-Netto-Sollmiete. Da mir selbst Sicherheit sehr wichtig ist und ich auch was davon sicher haben will, lehne ich Investments ab, die grundsätzlich weniger als 7% bringen. Also errechne ich den Kaufpreis, den ich bereit wäre zu zahlen, um mit der Sollmiete die Wunschrendite zu erreichen: 6.000 / 0,07 = 85.714,-€ Zu beachten wären die Kaufpreisnebenkosten und etwaige Sanierungs-/Renovierungskosten. Die müsste ich dann natürlich noch draufschlagen in Form einer höheren Rendite. Jeder Kaufpreis unter 85.714,-€ wäre somit okay für mich, weil jeder Euro drunter meine Rendite steigert. Grundsätzlich beim Verhandeln (wenn möglich), sollte der Verkäufer das erste Angebot machen. Dann weißt Du, wie es um die Situation steht. Am wichtigsten ist jedoch, dass Du weißt, mit welchem Kaufpreis Du noch zufrieden wärst - also wo Du dann aussteigen würdest. Der beste Deal ist immer der, bei dem beide etwas davon haben. VG Tobias