Eduard H.

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Über Eduard H.

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  1. Preisentwicklung Immobilien 2018

    Ja, das ist auch in meinem Bereich hier so. Ich hatte das Glück, dass ich vor 6 Jahren kaufte und somit zu einem ganz anständigen Preis. Mein Cousin sucht gerade in einer völligen Pamparegion im Allgäu ein Haus. Auch da fangen brauchbare Häuser erst bei 400.000 Euro an. Da ist nichts mit Fußbodenheizung, Sauna oder Pool und besonders groß ist es dann auch noch nicht mal. Das nächste Problem wartet aber auch schon in den Startlöchern. Wenn die GroKo das mit dem Baukindergeld umsetzt, dürfte das die Eigenheimpreise nochmal anfeuern, weil der Anreiz sich ein Haus zu kaufen nochmal deutlich gesteigert wird. Ich sehe hier erstmal für die kommenden Jahre zumindest keine Entspannung und auch kein Platzen einer Blase...aber einen Crash wird es definitiv geben, wenn man solche Anreize aus dem Programm nimmt und die Zinsen sind vielleicht auch noch etwas nach oben bewegen. Die Gefahr ist halt groß, dass sich viele mit einem Hauskauf übernehmen. Das ist nur meine Meinung dazu. EIne Glaskugel habe ich auch nicht.
  2. „Verhandeln muss man lernen.“?

    Ich kann dir natürlich nicht beweisen, dass sie das gesagt hat, was ich oben schrieb, aber ich kann dir beweisen, dass ich einen Besichtigungstermin vorhin hatte. Die persönlichen Stellen habe ich unkenntlich gemacht. Den Rest kannst du entweder glauben oder es lassen.
  3. „Verhandeln muss man lernen.“?

    Das Problem bei diesem Vorgehen ist nur das, dass du nie weißt, wann der richtige Zeitpunkt ist und die Gefahr, dass kurz bevor du ein Angebot abgibst, es dir vielleicht für den Preis, den du bereit wärst zu bieten weggeht. Daher mache ich solche Spielchen mit tatktischen Abwarten und dann irgendwann später einen Besichtigungstermin machen. Ich mache sofort, sobald ich von dem Objekt erfahre, einen Termin aus und besichtige. Danach gibt es innerhalb der kommenden Tage ein schriftliches Angebot mit einer kurzen Begründung und dem Verweis, dass ich entweder bis zu einem bestimmten Datum eine Antwort brauche oder der Makler sich gerne auch zu einem deutlich späteren Zeitpunkt melden kann. Die Sympathie des Maklers muss ich bereits bei der Besichtigung gewonnen haben, dann kann es was werden.
  4. „Verhandeln muss man lernen.“?

    Ich komme gerade von einer Besichtigung mit einer Maklerin von dem führenden Maklerbüro hier vor Ort. Ich habe ein WGH mit 3 Wohn- und einer Gewerbeeinheit (200 qm Wohn- und 100 qm Gewerbefläche) besichtigt. Direkt in der Fußgängerzone. Der Angebotspreis belief sich auf 245.000 €. Bei der Besichtigung kamen eklatante Mängel zum Vorschein. Abgesackter Boden, Risse in der Decke und an den Wänden, undichtes Dach, teilweise verrottete Dachbalken. Hier sind neben der normalen Kernsanierung auch noch die Statik scheinbar im Argen. Nachdem die Maklerin gemerkt hatte, dass ich wohl eher nicht an dem Objekt interessiert bin, kam sie ins Plaudern. U.a. erzählte sie, dass sie bereits zwei Angebote hätte, ein mal 150.000 Euro und ein mal 170.000 Euro. Nun, sie hatte trotz des bis zu 40%igen Abschlags weder den Eindruck gemacht, dass sie erbost über die Angebote war, noch dass sie die beiden Angebote zum Teufel jagen wollte. Ganz im Gegenteil, das sind für sie, so hatte ich das Gefühl, quasi der Griff zum Strohhalm, um dieses Objekt noch zu einem passablen Preis zu veräußern. Das Haus ist in meinen Augen keine 100.000 Euro, sondern maximal den Bodenwert abzüglich Abrisskosten wert und voll von Unwägbarkeiten und finanziellen Risiken. Ich werde aus diesen Gründen kein Gebot abgeben. Aber wie man sieht, trifft deine pauschale Aussage hier überhaupt nicht zu.
  5. „Verhandeln muss man lernen.“?

    Also ein Angebot von 50 % vom Angebotspreis habe ich auch noch nicht abgegeben. Diese Zahl kommt alleine von dir. Wie kommst du auf die Zahl? Das kommt auf die Situation an. Wenn ich noch andere Eisen im Feuer habe, dann befriste ich meine Angebote auch mal, weil ich eine Entscheidung haben will. Ich hake meistens tatsächlich nicht nach. Nur wenn es sehr spannende Objekte sind, die ich sehr gerne in meinem Portfolio hätte, hake ich nach. Meistens braucht es aber mehrere Monate Zeit, bis der Verkäufer einsieht, dass sein Preis überzogen ist. Manchmal bleiben die aber auch total stur. Ich habe z.B. ein Objekt im Auge, welches ich auch besichtigt habe. Der Verkäufer will muss aber nicht verkaufen (seine Angaben). Er wohnt aber 500 km vom Objekt entfernt. Er inseriert seit ca. 2 Jahren zu einem völlig überteuerten Preis und geht von seiner Preisvorstellung auch nicht runter. Ist sein gutes Recht, aber ich scheine da die Meinung des Marktes auf meiner Seite zu haben, dass sein Preis viel zu hoch ist. Ich gebe meine Angebote immer schriftlich ab, damit der Verkäufer/Makler etwas vorliegen hat, worauf er sich auch noch in einem Monat beziehen kann. Wenn von seiner Seite der Preis irgendwann relevant wird, dann wird er sich daran schon erinnern. Ich begründe meinen Preis meist kurz und knapp.
  6. „Verhandeln muss man lernen.“?

    Du kannst eine gebrauchte Immobilie in einer C-Lage wohl schlecht mit einem nagelneuen Luxusartikel vergleichen. Das macht überhaupt keinen Sinn!
  7. „Verhandeln muss man lernen.“?

    Du scheinst es nicht verstanden zu haben. Ich gebe kein niedriges Gebot ab, wenn ich es nicht haben will, sondern ich gebe das Angebot ab zu dem ich es haben will. Wenn ich ein Objekt gar nicht haben will, dann biete ich dafür auch nicht (Bauruine oder andere Begebenheiten, die für mich eine Rolle spielen). Das ist ein großer Unterschied und hat in meinen Augen nichts mit Unseriösität zu tun. Du kaufst doch selber zu Preisen, die teilweise 50 % vom teilweise überzogenen Marktpreis entfernt sind, zumindest propagierst du das hier sehr oft. Daher verstehe ich deinen Einwand jetzt nicht wirklich.
  8. „Verhandeln muss man lernen.“?

    Ich gehöre zu diesen "Spaßbietern", wobei ich mich als solcher niemals bezeichnen würde. Wenn ich ein Objekt besichtige und es sich nicht als Totalruine erweist und ich den Umfang der Sanierung leisten kann, gebe ich immer ein Angebot ab. Je weniger ich das Objekt haben will, desto niedriger ist natürlich mein Angebotspreis und desto attraktiver wäre für mich der Kaufpreis und meine erzielbare Rendite. Ich gebe aber niemals einen Preis nur zum Spaß ab. Wenn ich einen Preis abgebe, kaufe ich auch zu diesem und ziehe mein Angebot nicht zurück, wenn ich den Zuschlag bekomme. Ich finde dieses Vorgehen sehr charmant, weil ich ein Kaufpreisangebot mache und mich dann nicht mehr darum kümmere. Man kann hier eigentlich nur gewinnen. Entweder bekomme ich in ein paar Tagen, ein paar Wochen oder ein paar Monaten eine Zusage oder eben nicht. Gedanklich schließe ich nach meinem Angebot ab und beschäftige mich auch nicht weiter mit dem Objekt. Sollte eine positive Antwort erst viel später kommen, würde ich das Objekt noch einmal prüfen, ob sich in der Zwischenzeit etwas am status quo geändert hat.
  9. „Lasst die Finger davon“

    Man muss aber auch sagen, dass der Vermieter äußerst dilettantisch war. Das hatte ja zu keinem Zeitpunkt etwas mit seriösem Vermietertum zu tun. Genau solche Leute kaufen jeden Mist zu jedem Preis und wundern sich dann, dass ihnen das Haus bzw. die Kosten um die Ohren fliegen.
  10. Dieses ganze Gejammer auf unzähligen Zeilen ist wirklich nervig. Immobilien lohnen sich nicht, Aktien lohnen sich nicht, 300000000 % Inflation pro Jahr, weil man jetzt ja x mal so viel für eine Tageszeitung ausgeben muss als noch vor 20 Jahren....man man man. Das sind natürlich die richtigen Berechnungsgrundlagen. Und nein, ich habe keine Lust hier eine Diskussion zu führen. Ich kaufe lieber Immobilien und Aktien und verwalte diese, anstatt rumzuheulen, dass alles so schlecht ist.
  11. Puh, da ist aber viel Milchmädchen dabei. Welche Bank finanziert denn einen ohne laufende Einnahmen und wie hoch wird das finanziert? Deine Annahme ist schon recht sportlich. Von wie viel Mietrendite gehst du hier aus? Wenn du 10 % nimmst, dann musst du schon zu 50% GIK beleihen, also ca. 60-65 % Kaufpreis. Wie soll das funktionieren? Die Bank rechnet nämlich noch die monatlichen Ausgaben als Pauschalbetrag ab (die man ja auch tatsächlich in irgendeiner Höhe x hat). Man muss ja auch von etwas leben. Kriegst du nach meinem Kenntnisstand eine solche Beleihung nie im Leben durch. Und wo bekommt ein Anfänger 10 % Rendite? Im Osten oder in manchen norddeutschen Gebieten in der Pampa oder im Ruhrgebiet. Bei besseren Standorten muss man auch deutlich unter 10% Mietrendite erwarten. Die von dir kolportierten 70k € sind nicht nur vor Steuern, sondern auch vor Rücklagen, vor Kapitaldienst (du willst ja hebeln) und vor Mietausfall. Immos sind nicht einfach mal Geld investieren und sich dann auf die Bahamas zurückziehen. Rechne davon mal Pi mal Daumen 25 % runter und dann davon nochmal den persönlichen Steuersatz. Bei 50k zu versteuerndes Einkommen sind das bei alleinstehenden ca. 26 %. Dann hast du irgendwas zwischen 35k und 40k als Einnahmen nach Steuern. Von den 4500 kolportierten Dividendeneinnahmen gehen ebenfalls nochmal 26 % ab, also etwa 3000. rechne also eher mit 40k nach Steuern. Das sind immer noch 3300 €. Aber wie oben schon gesagt, das ist alles auf deine Annahme, dass du eine Bank findest, die dich finanziert, gemünzt. Davon gehe ich überhaupt nicht aus. Realistisch gesehen würde ich knapp mit der Hälfte rechnen, also 1500 - 1700 Euro Einnahmen nach Steuern pro Monat. Reicht fürs minimalistische Leben, aber große Sprünge macht man damit sicherlich nicht. Und wehe es kommen teure Prozesse hinzu: Ein Mieter zahlt nicht, der andere lässt nach Mietende eine Bruchbude zurück. 500k sind echt nicht viel Geld, wenn man nur davon leben möchte. Dann lieber ein paar Jahre ins Hamsterrad strampeln und dann mit einer deutlich besseren Ausgangslage gehebelt Investieren.
  12. Duschbadewanne oder nur Dusche?

    Ich persönlich stehe nicht auf Badewannen und würde im Zweifel immer zu einer Dusche greifen. Und das ist auch die Erfahrung, die ich bei Mietern gemacht habe. Viele finden zwar eine Badewanne toll, aber auch nur, wenn es die zusätzlich zu einer Dusche gibt. Ich hatte mal selber eine Wohnung nur mit einer Wanne. Ich fand das so schlecht und unpraktisch. Seit dem bin ich von Wannen geheilt. Wir (privat) haben zwei Bäder, eines nur mit Dusche und das andere mit Dusche und Wanne. Wir haben drei Kinder. Die beiden kleinen sind 3 und 1 Jahre. Selbst bei denen nutzen wir nicht jedes Mal eine Wanne. Der Kleine wird sowieso in einer Babywanne gebadet und die Große geht seit dem sie zwei ist in die Dusche (ab und zu in die Wanne) und davor haben wir eine Plastikwanne in die Dusche gestellt. Also wir hätten in einer Mietswohnung auch gut und gerne auf eine Wanne verzichten können. Meine Frau, die sich gerne mal in die Wanne legt, sagt auch, dass wenn sie sich entscheiden müsste, sie immer zu einer Dusche tendieren würde. Badewanne ist halt immer mal zwischendurch schön, Dusche ist aber nun mal das "Tagesgeschäft". Ich würde das mit Sportwagen und Kombi vergleichen. Es ist geil einen Sportwagen zu fahren, aber im Alltag ist er einfach kacke, passt nichts und niemand rein, laut, unbequem, frisst viel Sprit und in der Stadt ist er trotzdem nicht schneller.
  13. Vermögensübersicht und Finanzierung

    Gütertrennung machst du ja nicht für die Friede-Freude-Eierkuchenzeit, sondern, wenn es an die Trennung geht. Und gerade bei solchen Konstelationen, wo der eine Partner deutlich wohlhabender ist als der andere, ist es eben essentiell, wenn man sein Vermögen absichern will. Steuernachteile hin oder her. Da geht es teilweise um viel mehr als ein paar tausend oder zehntausend Euro Steuernachteil. Btw welchen steuerlichen Nachteil siehst denn im Detail?
  14. Vermögensübersicht und Finanzierung

    Hallo @skatastisch Es ist tatsächlich so, dass viele Banken bei einer Zugewinngemeinschaft auch beide Ehepartner im Vertrag sehen wollen. Davon weichen sie meistens auch nicht ab, selbst dann nicht, wenn so wie bei mir, der Mann deutlich mehr verdient als die Frau (fast nichts). Trotzdem gibt es Ausnahmen. Bei mir war das in der Vergangenheit bei der Postbank und einer Sparkasse der Fall. Ich würde mein Glück bei den örtlichen Volksbanken und Sparkassen versuchen.
  15. Hilfe Kaufpreisaufteilung im Notarvertrag

    Du wirst keine definitive Antwort bekommen können. Niemand kennt dein FA und deinen Sachbearbeiter und die entscheiden letztendlich, wie sie vorgehen. Richte dich nach dem Tool, dann dürftest du auf der sicheren Seite sein. Oder du sprichst mit deinem Sachbearbeiter vom FA. Dann hast du eine verlässliche Antwort.