Eduard H.

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  1. Wie steht ihr zu 50er/60er Jahre?

    Wobei frühe 50er in der Bausubstanz auch deutlich schlechter sein können als Immos aus 1900-1920. Nach dem Krieg haben die nahezu alles in den Häusern verarbeitet und an allem gespart. Dazu kamen noch die Anfänge der Asbestzeit, die in den 50ern begann und in den 90ern endete. Alles hat so seine Vor- und Nachteile.
  2. Identifikation nur bei ernsthaftem Kaufinteresse

    Das momentane Gesetz hatte bei mir faktisch keinerlei Auswirkung gehabt. Ich glaube von den 40-50 Maklern, die mir in den letzten Jahren bei Besichtigungen über den Weg liefen, haben mich vielleicht zwei (davon einer tatsächlich ein Postbank-Makler) nach meinem Ausweis gefragt. Allen anderen haben die online gemachten (und natürlich nicht weiter verifizierten) Angaben vollkommen ausgereicht, selbst bei ernsthaftem Kaufinteresse. Erst wenn es zum Notar ging, hat der Notar meinen Ausweis gesehen (und davor der Finanzierer natürlich auch; aber eben nicht der Makler). Daher treibt mich diese Gesetzesänderung nun nicht zu Jubelschreien an. Aber trotzdem gut, dass man so einen Unfug korrigiert. Wobei ich auch dieses "ernsthafte Kaufinteresse" nicht greifen kann. Was soll das sein? Wenn man beim Notar steht oder vielleicht wenn ich ein Kaupreisangebot abgebe oder wenn ich dem Makler sage, dass ich wirklich sehr an der Immobilie interessiert bin, mir der Preis jedoch zu hoch ist? In meinen Augen reicht die Prüfung der Identität bei der Finanzierung und beim Notartermin vollkommen aus.
  3. Die Probleme entstehen meistens nicht, wenn man 50k EK hat und eine 115 %-Finanzierung macht, um das EK zu schonen oder ein Teil davon als Rücklage für unvorhergesehene Ausgaben zu behalten. Probleme tauchen erst auf, wenn man eine 115 %-Finanzierung macht und fast kein EK hat oder sein EK für anderes verbrät. Dann habe ich nämlich die hoch beliehene Immobilie und weder Rücklagen für Reparaturen noch Sicherheiten für die Anschlussfinanzierung, falls der Immomarkt mal leicht dreht. Und genau das findet man eben oft in letzter Zeit vor. Unbedarfte Immoinvestoren, die keine liquiden Mittel auf der hohen Kante haben aber >200k mit 115% finanzieren. Das geht über Kurz oder Lang schief. Da braucht es noch nicht mal eine Zinssteigerung auf 4% bei der Anschlussfinanzierung, sondern vielleicht "nur" eine kaputte Heizungsanlage, eine fällige neue Dacheindeckung oder ein paar Mieterprobleme, die man nur gerichtlich lösen kann. 115 %-Finanzierungen sind durchaus sinnvoll, wenn man weiß, was man da macht. Ich setze so wenig EK wie möglich ein, habe aber auf meiner Vermögensseite neben hohen Cashreserven auch eine unbelastete Immobilie, die ich im Notfall beleihen/verkaufen kann.
  4. Falschaussage des Notars

    Was mich viel mehr fasziniert ist, dass der Notar sich angeblich zu einer konkreten Aussage hinreißen ließ...
  5. Das spielt keine Rolle. Der Mieter hat es nicht versucht....so wie @Matthias Renner es schreibt. Nicht immer! Aber eine Prüfung der Teilungserklärung wäre es schon wert!
  6. Wieso Mailbox und warten auf Rückruf? Du interpretierst jetzt aber gut was rein. Im Ausgangspost stand, dass der Vermieter nicht angerufen wurde. Das ist, womit wir arbeiten sollten und nicht mit weit hergeholten Spekulationen, oder? Man kann sicherlich einige Konstrukte bilden, in denen eine Gefahr im Verzug begründet wäre (Kind alleine in der Wohnung einegschlossen) oder das für den Mieter nicht mehr zumutbar wäre (Kein Handy dabei, kein Nachbar macht auf, um dir ein Telefon zu geben; Aber zum Glück ist der Schlüsseldienst um die Ecke ), aber das ist doch nicht zielführend.
  7. Nee, es ist ihm nicht zuzumuten, deswegen muss er auch den Vermieter informieren, der dann das Heft des Handelns in der Hand hat und den besten Preis für sich rausholen kann. Der Mieter muss eigentlich gar nichts machen, er muss es nur dem Vermieter melden. Worauf begründest du deine Aussage, dass der Vermieter hier nicht die Kosten übernehmen müsste, wenn der Mieter das dem Vermieter ordnungsgemäß gemeldet hätte? Wenn der behauptet, dass jemand von außen irgendetwas in sein Schloss gesteckt hat (und das ist hier ja offensichtlich der Fall) und du keinerlei Anhaltspunkte (Beweise) hast, dass es eine mutwillige Sachbeschädigung des Mieters selber war, bist du voll im Vermieterrisiko und zahlst zu 100 % die Öffnung und das Schloss oder öffnest selber die Tür und setzt selber ein neues Schloss ein.
  8. Hallo @danb Ich würde an deiner Stelle einen Kostenvoranschlag eines anderen (günstigeren) Schlüsseldienstes einholen für die selbe Uhrzeit natürlich). Diese würde ich dem Mieter vorlegen und in dieser Höhe dann begleichen. Den Rest kann er aus eigener Tasche zahlen. Ist auch eine gute Lehre für das nächste Mal für ihn. Ich denke, dass das die beste Lösung wäre, die wahrscheinlich selbst gerichtlich standhalten dürfte. Denn wie schon angemerkt wurde, wenn du Kenntnis erlangt hättest, müsstest du dich komplett darum kümmern und hättest die vollen Kosten bezahlen müssen. Jedoch musst du keine höheren Kosten bezahlen, nur weil der Mieter eigenmächtig gehandelt hat. Wenn es dem Mieter also objektiv möglich gewesen ist dich als Vermieter zu verständigen, dann muss er die Differenz nach meinem Rechtsempfinden tragen. Damit würde ich meine Argumente untermauern. Natürlich musst du darauf noch ein neues Schloss, welches sicherlich in dem o.g. Preis inbegriffen ist, einkalkulieren.
  9. Mietvertrag Übernahme

    Klar kann ich immer Verträge abschließen. Die Frage ist nur, welche Rechtsbindung hätte ein solcher Vertrag und mache ich mich ggf angreifbar? Wenn ich etwas vermiete, was ich nicht habe, dann wird es problematisch. Mal angenommen ich schließe einen neuen Mietvertrag mit dem alten Mieter, der bereits einen gültigen Mietvertrag hat. Die erste Frage wäre, muss ein Aufhebungsvertrag über den alten Mietvertrag erfolgen? Es können ja schließlich nicht zwei Mietverträge parallel über die gleichen Räumlichkeiten bestehen. Was ist wenn der Altmieter nun einen neuen Mietvertrag mit mir geschlossen hat und dann kaufe ich doch die Wohnung / das Objekt doch nicht. Was passiert dann mit dem Mieter und den Schadenersatzansprüchen, die er ggf. gegen mich hat? Ich bin ja schließlich vor ihm als neuer Vermieter aufgetreten. Der Altvermieter müsste den Altmieter noch nicht mal zurücknehmen, weil ein gültiger Aufhebungsvertrag besteht. Ich sehe da auf den ersten Blick viele Fallstricke. Ein Anwalt kann da sicherlich ein Konstrukt stricken, damit es rechtssicher ist. Vielleicht irgendwie sowas wie "alter Mietvertrag verliert automatisch seine Gültigkeit bei Grundbucheintragung auf den neuen Eigentümer und gleichzeitig wird der neue Mietvertrag aktiviert. In meinen Augen ist das alles Humbug, weil die Rechtslage sowieso schon eindeutig ist, was die Altmietverträge anbetrifft. Oder wie meinst du deine Aussage, @Matthias Renner?
  10. Mietvertrag Übernahme

    Es scheitert dann aber trotzdem noch an der Vermietereigenschaft. Ein Kaufinteressent, der noch keinerlei Eigentumsrechte hat, kann doch niemals einen rechtsgültigen Mietvertrag mit einem bestehenden Mieter schließen. Man könnte höchstens einen Passus im notariellen Kaufvertrag hinsichtlich des (eigentlich bereits gesetzlich geregelten) Fortbestehens des aktuellen Mietvertrages festschreiben oder Übergang des Vertrages auf den neuen Eigentümer (oder so ähnlich), wenn es die Bank glücklich macht. Wenn es den Deal tatsächlich gefährden würde, wäre es vielleicht eine Lösung. Ist in meinen Augen aber ansonsten totaler Blödsinn. Wenn der Bankangestellte in seine Rechtsabteilung geht, werden die ihm auf die Sprünge helfen.
  11. Mietvertrags-Klausel - merkwürdig

    Deswegen hat er einen Betreuer. Mit dem musst du reden. Er bezahlt die Miete mutmaßlich sowieso nicht, sondern das Amt, eine Versicherung oder sonst wie. Er kann ja für seinen Lebensunterhalt wahrscheinlich nicht aufkommen. Von daher tust du ihm nicht weh, solange du in dem Korridor bleibst, den der Kostenträger akzeptiert. Wenn er bereits seit 2014 dort ohne Beanstandungen wohnt, dann ist die Chance recht hoch, dass es auch in Zukunft so sein wird. Geistig Behinderte werden in der Regel enger betreut als z.B. Drogenabhängige. Die haben nicht selten auch eine Vollbetreuung mit Essen, Haushaltshilfe, usw. Solche entgleisen eher selten, zumal die Miete wahrscheinlich von irdendeinem externen Kostenträger bezahlt wird. Damit hat Matthias vollkommen Recht. Die komplette Klausel wird niemals gerichtlich standhalten. Das ist ein unbefristeter Vertrag und nur so solltest du ihn auch wahrnehmen. Du hast keine Chance ihn aufgrund der Klausel in einem halben Jahr herauszubekommen! Mein Tipp: Kalkuliere mit der IST-Miete. Danach setzt du deinen Kaufpreis fest. So ist jede Mieterhöhung ein Bonus, aber keine Notwendigkeit für deinen Deal. Damit fährst du am besten. Lass dir vom Verkäufer schriftlich bestätigen, dass die Mieten stets pünktlich gezahlt wurden und gut ist.
  12. Mietvertrag Übernahme

    Daran kann man merken, dass der Bankangestellte oder sogar die Bank scheinbar keine großen Berührungspunkte mit Renditeobjekten hat. Was will die Bank sagen, wenn der Mieter sich weigert? Er muss nämlich gar nichts unterschreiben. Ich würde erstmal den Bankangestellten darauf hinweisen, dass der alte Mietvertrag seine Gültigkeit behält und das Mietverhältnis ohne weiteres Zutun auch gesetzlich geregelt fortgesetzt wird. Er wird dann sicherlich in der Rechtsabteilung der Bank die richtigen Infiormationen erhalten. Dann sollte es eigentlich keine Probleme mehr geben. Wie weltfremd die Forderung ist, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass die Bank scheinbar vor einer Eigentumsübertragung eine Umschreibung des Mietvertrages fordert. Totaler Quatsch und so gar nicht umsetzbar.
  13. Haus "Tausch" innerhalb der Familie

    @timbo41 wenn das Finanziell alles unproblematisch in deiner Familie ist. Wieso willst du dann alles hin und her tauschen? Warum behälst du nicht einfach dein Haus und lässt deine Mutter darin wohnen ggf. Wohnrecht einräumen? Was soll denn mit dem Haus deiner Mutter passieren, wenn du es "hast"?
  14. Mieter zieht nach Erwerb nicht aus

    Die strafrechtliche Komponente ist die eine Sache (da gebe ich dir zu 100 % Recht), die zivilrechtliche die andere. Je nachdem wie gut sein Anwalt argumentiert, lässt sich sicherlich etwas herausholen, falls es etwas zu holen gäbe. So zum Beispielt, wenn er Firmen für Instandhaltungen beauftragen musste, weil er selber nicht mehr an dem Objekt tätig sein konnte, dann noch die schlaflosen Nächte, weil er psychisch mit denhaltlosen Anschuldigungen nicht fertig wurde, usw. Das ist aber eindeutig ein Nebenkriegsschauplatz, den man erst eröffnen sollte, wenn mit der Immobilie alles geklärt ist.
  15. Mieter zieht nach Erwerb nicht aus

    Naja, sie hat ja schon im Vorfeld eine Strafanzeige erstattet, welche gemäß @Patrick komplett gelogen war. Somit hat sie sich auch wegen Falscher Verdächtigung nach dem StGB strafbar gemacht. Und wenn schon der Grund der Strafanzeige gar nicht gegeben ist, kann man im Nachhinein sicherlich zivilrechtlich gegen sie vorgehen, Stichwort Schadenersatzklage. Schön, dass man einen unabhängigen Zeugen hat. Das hilft für das Strafverfahren und auch für das Zivilverfahren später. Im Übrigen glaube ich nicht, dass sie einen Antrag nach dem Gewaltschutzgesetz bei einem Gericht erwirkt hat, denn sonst hätte @Patrick schon lange eine gerichtliche Anordnung erhalten. Solche Anträge werden durch die Gerichte innerhalb weniger Tage bearbeitet und die Anordnungen herausgeschickt. Das ist ja der Ausfluss aus dem Gewaltschutzgesetz, ein schneller Schutz der/des Geschädigten. Also wenn du bis jetzt noch nichts bekommen hast, kannst du davon ausgehen, dass sie in die Richtung nichts unternommen hat.