• Ankündigungen

    • Arnd Uftring

      Immopreneur Talks - die zweite Auflage   21.08.2017

      Die neue Veranstaltungsreihe Immopreneur Talks geht in die zweite Runde! Diesmal sind wir zu Gast bei der RA Real Estate Gruppe in Lünen bei Dortmund - das Thema dieser Veranstaltung lautet: "Zwangsversteigerung - Chance oder Zeitverschwendung?" Weitere Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung unter http://immopreneur.de/talks/  

Eduard H.

Member
  • Gesamte Inhalte

    367
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Days Won

    36

Eduard H. last won the day on July 19

Eduard H. had the most liked content!

Ansehen in der Community

318 Experte

13 User folgen diesem Benutzer

See all followers

Über Eduard H.

  • Rang
    Profi-Investor
  • Geburtstag 18.12.1979

Letzte Besucher des Profils

897 Profilaufrufe
  1. Offtopic Mir stellen sich immer die Nackenhaare auf, wenn ich "1 Mille" höre oder lese und derjenige aber eigentlich 1 Mio. meint. Eine Mille bedeutet 1.000 und nicht 1.000.000!
  2. Kaltwasserabrechnung im MFH

    Wo ist denn das Problem jetzt? Ich verstehe das nicht. Man rechnet ganz normal nach Verbrauch ab. Du beziehst ja über die Stadtwerke zu einem bestimmten Kubikmeterpreis Wasser. Wenn Mieter A nun 30 Kubikmeter verbraucht, rechnest du 30 x Kubikmeterpreis der Stadtwerke = Verbrauch Wasser Mieter A. Oder was verstehe ich an deiner Frage jetzt nicht?
  3. In der Regel kannst du über die WEG-Verwaltung etwas erfahren. Auch stehen solche Probleme sehr oft in den Protokollen der Eigentümerversammlungen. Deshalb lasse dir immer die letzten drei Protokolle geben. Aus denen kann man in 95 % der Fälle die meisten Probleme in der WEG ausfindig machen. Auch wenn @Quillian natürlich recht hat, wäre es schon ziemlich unwahrscheinlich, dass in einer so großen Anlage 50 % zahlungsunfähig wären. Dann würde man das der Wohnanlage definitiv ansehen, da dann kein Geld mehr für Investitionen in das Objekt mehr vorhanden sein dürften und das Objekt dann langsam zerfällt. Ein Nichtzahler in einem kleinen MFH wird dich sehr wahrscheinlich viel mehr finanziell belasten als ein paar Nichtzahler in einer sehr großen Wohnanlage. Aber die Prüfung dieses Punktes ist natürlich wichtig und zwar unabhängig von der Größe des Objektes.
  4. Vermietung einer ETW (Mieterhöhung)

    Dann kannst du alle deine Überlegungen über Bord werfen. Dann kannst du nur noch nach dem Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes die Miete erhöhen. Die Berechnung lautet: (neuer Indexstand : alter Indexstand x 100) - 100 = prozentualer Erhöhungsbetrag. Du kannst also deine Miete um 1,3 % anheben. Auch kannst du grundsätzlich keine Mieterhöhnung nach Modernisierung mehr machen. Es gibt eine Ausnahme, wenn der Vermieter die Mordernisierungsmaßnahme durchführen muss, z.B. Kesseltausch gemäß Gesetz.
  5. Mieterin macht Probleme/Kündigung

    Ja, das ist die logische Denkweise eines unbedarften Bürgers. Aber dann schau dir mal die Kriminalstatistik Deutschlands und die Westafrikas an. Nach deiner Aussage müssten prozentual in Westafrika deutlich weniger Straftaten verübt worden sein, weil es dort härtere Strafen gibt, als im laschen Deutschland. Leider ist es so einfach bei weitem nicht. In den USA werden 5 Morde auf 100.000 Einwohner begangen, in Deutschland 0,8 Morde. Wie kann das sein, wenn in den USA Todesstrafen und mehrmaliges Lebenslänglich gibt und du in Deutschland als 20 Jähriger nicht mehr als 10 Jahre bekommen kannst und bei älteren unter Umständen nach 15 Jahren raus bist? Nein, die Strafandrohung ist nur ein kleiner Bestandteil der bei der Begehung von Straftaten relevant ist. Dieses Thema ist leider sehr viel komplexer als das Stammtischdenken, dass höhere Strafen von Straftaten abhalten. Das funktioniert in der Breite nirgendwo auf der Welt!
  6. Angebote abgeben für nicht besichtigte Objekte?

    Mache ich. Momentan scheint es wieder ein bisschen vorwärts zu gehen mit dem MFH. Mal sehen, entweder wird in rund zwei Wochen beurkundet oder ich breche alles ab. Eigentlich steht alles inkl. Finanzierung, nur kommt der Verkäufer nicht mit den geforderten Unterlagen um die Ecke. Das ist ein Nachteil am Ruhrgebiet, zumindest habe ich das bisher dort so wahrgenommen, die Verkäufer sind selten gradlinig und halten Abmachungen oft nicht ein. In dem Jahr, in dem ich mich hier im Ruhrpott umschaue, habe ich etwa eine handvoll fortgeschrittene Verkaufsgespräche geführt. Letztlich kam es zu keinem einzigen Kauf, weil ständig die o.g. Missstände auftraten. Vielleicht bin ich ein bisschen zu konservativ, aber ich bestehe nunmal auf verabredete Abmachungen. Und wenn diese dann nicht eingehalten werden, verliere ich irgendwann die Lust mit solchen Verkäufern Geschäfte zu machen. Ich gebe jedem eine zweite Chance, wenn ich aber auch dann immer noch hingehalten werde und wenn weiterhin Ausflüchte gesucht werden, dann bin ich raus. Aber ich werde es mal alles konkreter hier schreiben, wenn der Deal entweder durch ist oder die Verhandlungen endgültig abgebrochen sind.
  7. Angebote abgeben für nicht besichtigte Objekte?

    Ich bin gerade dabei ein kleineres Netzwerk im Ruhrgebiet aufzubauen. Momentan führe ich fortgeschrittene aber etwas zähe Verhandlungen für ein MFH. Die o.g. ETW in Oberhausen wollte ich so als Mitbringsel dazunehmen. Mal sehen, ob und wie es alles klappt. Das Ruhrgebiet ist in meinen Augen noch einer der wenigen lukrativen/profitablen Standorte in Deutschland.
  8. Angebote abgeben für nicht besichtigte Objekte?

    Kann auch passieren. Aber ich lasse mich mittlerweile in der Regel von der Verkäuferpartei bei der Verwaltung anmelden, um Rückfragen zu stellen. Aber ich habe auch schon ohne Anmeldung telefonisch Informationen von der WEG-Verwaltung bekommen....aber auch schon eine Abfuhr wie du kassiert, als ich mich eben nicht anmelden ließ. Der Punkt ist, dass man es versuchen sollte, wenn einem die Information wichtig erscheint. Wenn man es nicht versucht, hat man zu 100% keine Information. Wenn man es versucht, hat man eigentlich keine so schlechten Chancen, dass man etwas Brauchbares erfährt. Ich weiß nicht, wie viele Anfragen ich so schon gestellt habe, aber vom Gefühl würde ich sagen, dass ich zu 80 % zumindest in Teilen eine verwertbare Antwort erhielt. Und eigentlich zu 100%, wenn ich mich anmelden ließ. Zumindest fällt mir jetzt ad hoc keine Situation ein, wo es anders war.
  9. Angebote abgeben für nicht besichtigte Objekte?

    Ich gebe auch ab und zu ein Kaufangebot ab ohne vorher zu besichtigen. Allerdings mache ich das auch nur bei ETW, wo ich im Vorfeld die letzten WEG-Protokolle und den Wirtschaftsplan gesehen habe. Wenn die Makler sich damit schwer tun und sowas im Vorfeld nicht herausgeben, dann hat sich das für mich meistens auch gleich schon erledigt. Die Nichtbesichtigung preise ich natürlich Pi mal Daumen in meinem Angebot ein. Zur Zeit habe ich auch ein Kaufpreisangebot ohne Besichtigung für eine kleinere ETW in Oberhausen abgegeben. Der Preis ist sehr interessant und ich finde einfach keine Zeit zu besichtigen, weil ich zeitgleich noch ein etwas größeres Objekt ankaufe, welches sich als komplizierter erweist, als vorher gedacht. Bei MFH mache ich das bislang nicht, weil man hier in der Regel weniger dokumentierte Informationen hat. Bei einer ETW brauche ich nur in die letzten WEG-Protokolle reinschauen und schon weiß ich im Groben, welche Probleme das Haus hat. Ich kann notfalls noch bei der WEG-Verwaltung kurz anrufen, wenn ich Rückfragen habe. Das ist immer sehr schnell erledigt. Das alles fällt bei einem MFH leider weg. Und dann sind es mir zu wenig Informationen, um eine Kaufentscheidung zu treffen.
  10. Cashflow VOR oder nach TILGUNG?

    Bitte lege mir doch keine Aussagen in den Mund, die ich so niemals gesagt habe! Danke! Gewinne sind NIE garantiert. Weder auf dem Sparbuch, noch bei einer Immobilie oder bei Aktien! PUNKT! Wer das nicht verinnerlicht, ist selber Schuld. Aber was ist die Konsequenz daraus? Eigentlich keine, denn trotzdem legen die Menschen weiterhin ihr Geld in irgendeiner Art und Weise an, obwohl es eben keine garantierten Gewinne gibt. Unser gesamtes Zinseszins System ist darauf ausgerichtet. Diversifikation kann hier etwas Klumpenrisiko minimieren. Aber Diversifikation ist auch kein Allheilmittel und schon gar keine Garantie für Gewinne oder ausbleibende Verluste. Ich verringere nur die Wahrscheinlichkeit, dass ich vollends auf die Nase falle. Du bringst jetzt nicht wirklich Florian Homm hier als Beispiel für einen Crash-Guru, oder?!? Du meinst den, der tausende Anleger beschissen, seinen Fonds an die Wand gefahren hatte und anschließend untergetaucht war und später im Knast saß? Also wenn wir den selben meinen, dann ist er alles andere als ein Crash-Experte. Er verursachte sehr viel Leid bei Anlegern und ist mit ein Grund, warum man sich eben auf solche Manager eben nicht verlassen sollte, sondern sein Geld selber verwalten sollte. Vielleicht solltest du dir seinen Lebenslauf erstmal anschauen, bevor du sowas von dir gibst! Robert Shiller ist da schon eine andere Hausnummer. Er hat die Dotcom-Blase und auch die Finanzkrise recht genau vorhergesagt. Aber auch er sagt, dass er nicht jede Krise vorhersehen kann. Er kann nur aufgrund seiner Erkenntnisse gewisse Tendenzen aufdecken. Wann, wo und wie eine Krise jedoch kommt, kann er auch nicht vorhersagen. Diese beiden Protagonisten in einem Zusammenhang zu erwähnen ist schon eine Frechheit. Ich denke nicht, dass man das im Detail sagen kann. Man kann aber unsere jetzige Phase nicht mit anderen Phasen aus der Vergangenheit vergleichen. So viel Liquidität wie derzeit weltweit in den Markt gepumpt wird, gab es einfach nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in 20 Jahren höher stehen als jetzt, ist aber exorbitant größer als dass wir tiefer stehen. Es muss natürlich nicht so eintreten. Aber wie ich bereits sagte, man kann an der Börse nur in Wahrscheinlichkeiten denken. Wie wahrscheinlich ist es, dass Unternehmen x in 20 Jahren existiert und mehr Geld verdient als heute? Warum ist das so? Damit sollte man sich beschäftigen! In diesem Zusammenhang empfehle ich sich mit Warren Buffet zu beschäftigen. Auch er sagt eindeutig, dass der normale Bürger sich nicht mit Einzeltitel beschäftigen sollte. Er sollte einfach einen Index kaufen und diesen liegen lassen. Was schreibe ich denn bereits die ganze Zeit? Eine Diversifikation ist wichtig, wenn man seriös investieren will. Es gibt einmal Diversifikationen innerhalb eines Assets oder eben darüber hinaus. Mein Einkommen besteht z.B. aus insgesamt vier Einnahmequellen: V&V, Selbstständigkeit, unselbstständige Arbeit und Gewinne aus Wertpapieren und Dividenden. Fällt eine oder zwei Einnahmequellen davon weg, kann ich finanziell trotzdem über die Runden kommen. Mehr Absicherung geht nach meinem Dafürhalten einfach nicht. Meine Devise ist: KISS - Keep it simple stupid. Wenn du zur Zeit nur den Aktienmarkt als Anlage nutzt, solltest du tatsächlich dringend etwas daran ändern!
  11. Cashflow VOR oder nach TILGUNG?

    Sorry, aber das ist einfach nicht wahr! Wenn man sich die letzten 10 Jahre anschaut, dann ist der Dax um mehr als 75 % (von etwa 6500 auf 11500; Anfang 2007- Anfang 2017) gestiegen und in der gleichen Zeit gab es eine Inflation von ca. 14 %. Also gab es inflationsbereinigt einen Anstieg von mehr als 60 %. Und man muss auch noch bedenken, dass es in dieser Zeit auch noch eine Finanzkrise gab, wo der Index sich mal eben mehr als halbiert hatte (von 8000 auf unter 4000). Ich persönlich kenne das Buch von Gebert nicht, nur in groben Zügen seinen Gebert-Indikator. Aber mit Untergangsszenarien lässt sich grundsätzlich immer gut Geld verdienen. Daran verdienen aber irgendwie immer nur die sogenannten Gurus und nicht die, die denen folgen. Bis jetzt gab es keinen einzigen Experten, der in der Rückschau alles annähernd richtig vorhergesagt hatte. Wäre man denen gefolgt, hätte man an der Börse unterm Strich nichts verdient. Wenn die Welt untergeht, dann geht alles unter, egal in was man dann investiert ist, weil alles miteinander verwoben ist. Dann nützt weder ein Einlagensicherungsfonds etwas und auch nicht die Goldreserven im Bankschließfach. Und wenn man Pech hat, sogar das Gold zu Hause auch nichts mehr, wenn es staatlich z.B. verboten wird. Also ich bin in den letzten mehr als 10 Jahren Börsenhandel immer am besten gefahren, wenn ich nicht auf andere "Experten" gehört habe. Aber das muss jeder für sich selber wissen. Man sollte nicht alles in Aktien stecken und auch nicht alles in Immobilien, Gold oder sonst ein anderes Asset. Man wird sowieso nie voraussehen können, wie die Welt in Zukunft tickt. Daher macht es m.M.n. auch keinen Sinn sich irgendwelche Untergangsszenarien vorzustellen und danach zu handeln. Die Vergangenheit sagt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es genauso eintritt, marginal gering ist. In all den anderen Szenarien fährt man eben besser, wenn man genau das macht, was man die letzten Jahrzehnte gemacht hat, um an der Börse Geld zu verdienen. Diese Wahrscheinlichkeit ist nunmal deutlich größer. Und an der Börse handelt man nunmal Wahrscheinlichkeiten für die Zukunft.
  12. Cashflow VOR oder nach TILGUNG?

    Hallo @Florian683 Sorry für die sehr späte Antwort, aber leider hast du mich nicht verlinkt oder mich zitiert, sodass ich keine Benachrichtigung bekommen habe, dass jemand auf meinen Beitrag reagiert hat. Nun bin ich zufällig wieder auf diesen Artikel gestoßen und habe deine Fragen gelesen. Falls dich meine Meinung noch interessiert, hier meine Antworten: Ja, so einfach ist es erstmal. Man eröffnet ein Depot bei einer der unzähligen Brokern oder Banken. Man sollte nur darauf achten, dass der Broker auch ETF und Sparpläne anbietet, denn das tun nicht alle. Anschließend musst du dir das Produkt, also den ETF, heraussuchen, den du besparen willst. Ich würde definitiv darauf achten, dass es sich bei dem ETF um einen vollreplizierenden handelt. Den Grund habe ich ja oben bereits erwähnt. Dann legt man nur die Sparrate und ggf. die Laufzeit fest und schon ist quasi alles in die Wege geleitet worden. Du kannst sowohl Einmaleinlagen in den ETF investieren als auch monatliche (oder z.B. auch vierteljährliche) Sparraten. Der Mindesteinsatz hängt ganz vom Broker / der Bank ab. In der Regel bekommt man aber ab 50 € Sparrate nahezu überall einen Sparplan. Wenn man weniger als Mindestsparrate pro Monat investieren kann, dann kann man das auch auf mehrere Monate ansparen und dann z.B. vierteljährlich besparen, also jeden Monat 20 € ansparen und dann alle drei Monate 60 € in den Sparplan stecken. Ja, du kommst zu börsenüblichen Zeiten an dein Geld heran. Du kanst die angesparten ETF-Anteile verkaufen und das Geld deinem Konto gutschreiben lassen. Ob das Sinn macht, ist aber eine andere Frage. Denn grundsätzlich sollte man nur das Geld anlegen, auf welches man für einen langen Zeitraum verzichten kann. Wenn man daraus seine Lebenshaltungskosten bezahlen muss, wenn man mal wieder in der Monatsmitte kein Geld mehr zum Leben hat, dann kann man sich solche Sachen sparen. Bevor man damit anfängt, sollte man seine Finanzen, also Einnahmen und Ausgaben, geregelt haben. Wenn man mehr einnimmt als ausgibt, sich ein kleines Rücklagenpolster angespart hat, kann man starten! Ich denke das hat sich mittlerweile sicherlich erledigt. Nach meinem Geschmack ist die Tilgung jedoch zu hoch. Dadurch zahlst du jeden Monat drauf. Ich würde lieber die Tilgung runterschrauben und den Überschuss anlegen und diesen dann z.B. nach der Zinsbindungsfrist in die Tilgung stecken. Oder dieses Geld dann für ein anderes Objekt nutzen...oder oder oder. So bist du flexibler.
  13. Von Fehlern lernen

    Sehe ich auch so. Vor allem ist es ja nicht mal mehr dein Mieter. Man sollte zwar korrekt bleiben, aber auch versuchen so wenig Aufwand wie möglich zu betreiben. Dieser Ex-Mieter bringt dir kein Geld mehr, kann aber noch Geld und Zeit kosten, wenn du da ewig hinterherrennen musst. Wenn man einmal sowas hatte, lernt man für die Zukunft. Ich mache es genauso wie Nemo
  14. Fahrtkosten zu Besichtigungsobjekten

    Kannst du alles sofort geltend machen für jedes Objekt, welches du nicht gekauft hast. Wenn du am gleichen Tag noch außer deiner gekauften Immobilie noch ein anderes Objekt besichtigt hast, dann kannst du auch das sofort geltend machen. Allerdings kannst du dann die Fahrtkosten für dein gekauftes Objekt logischerweise nicht mehr steuermindernd auf 40 bzw. 50 Jahre abschreiben. Aber das ist dann ja auch nicht mehr nötig. Wenn ich weiter weg besichtige, besichtige ich immer mindestens zwei Objekte pro Tag, damit ich eines immer komplett steuermindernd absetzen kann, wenn ich das andere kaufe.
  15. Steuer bei Verkauf und doch keinem Verkauf innerhalb Spekulationsfrist

    @Sebastian Rhein-Neckar Ich kenne diese Regelung nicht, was aber nichts heißen mag. Ich würde das aber aus praktischer Sicht sehen. Wie will das Finanzamt da eine Nase ran kriegen? Mal angenommen du hast es 5 Jahre nach Erwerb versucht über die Portale zu verkaufen. Wahrscheinlich hast du dort nicht mal die Adresse angegeben?! Nun verkaufst du nach 10 oder 11 Jahren nach Erwerb das Objekt. 1. Muss der gleiche Sachbearbeiter im Finanzamt für dich zuständig sein, der dein Objekt im Internet vor 5-6 Jahren bei einem Verkaufsportal gesehen hat und dieses dir zu 100 % zuordnen kann. Auch muss er sich daran erinnern und das Expose irgendwie abgespeichert haben 2. Muss er diese Regelung ebenfalls kennen. Es scheint ja keine allgemein bekannte Regelung zu sein, sonst wüsste es dein Steuerberater und wohl auch die meisten Immobilieninvestoren. Das alles scheint mir sehr weit hergeholt zu sein, als dass es in der Realität tatsächlich zur Anwendung kommt. Man muss es sich nur mal vorstellen, was das für ein Aufwand für das Finanzamt wäre. Und das bei den chronisch überlasteten Finanzämtern?