jonas2

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  1. Investieren in Hof

    ich verweise hierzu einfach mal auf diesen thread, 2. post von arndt: Zu den Pendlerströmen: https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistische-Analysen/Interaktive-Visualisierung/Pendleratlas/Pendleratlas-Nav.html (ich hatte das ihrgendwo auch mal "schöner" und umfangreicher aufbereitet gesehen, hab den Link aber gerade nicht griffbereit). Das Gras auf der anderen Seite wirkt immer grüner. Manchmal ist es das auch so, oft aber wirkt es nur aus der Ferne so. PS: Ich war zB. letzte Woche (privat) in Hartmannshof. 22min mit dem RE nach Nürnberg fand ich OK, und viele andere auch - der Pendlerzug war voll.
  2. Wohnungscheck

    Alt & behindert klingt nach Härtefall - ich würde sicherheitshalber davon ausgehen das es quasi unmöglich ist ihn rauszubekommen, so du es das denn wolltest. Sollte der TGS zusammen mit der Whg vermietet worden sein kannst du ihn nicht ohne weiteres Vermieten, selbst wenn der Mieter kein Auto hat. Im Zweifel musst du mit dem Mieter verhandeln, um den MV entsprechend zu ändern. Ob du dort einfach so Lagerboxen ausstellen kannst weiss ich nicht (was sagt die Eigentümergemeinschaft ?). Stellplätze werden zwar oft zweckentfremdet, dies darf aber eigentlich nicht sein - eigentlich dürfte in keiner deutschen Garage etwas anderes als ein Auto + vllt. noch die Winterräder zu finden sein. Einen Stellplatz ohne Whg zu vermieten ist wohl gewerblich, auch wenn es nur einer ist. Prüfe, ob Studenten auch dort wohnen wollen - Studenten wollen schnell in die Uni und möglichst oft nah ans Zentrum. Das ist, was mir auf die schnelle dazu eingefallen ist.
  3. Betrügerischer Mieter

    Nein, er muss natürlich nicht 100% mitbringen. Er kann auch gar nichts mitbringen. Aber als Vermieter muss man dann eben auch keinen Vertrag mit demjenigen machen Wenn man sich auf "Kaution gegen Mietvertrag" geeinigt hat, und bereits an dieser Stelle hält der pot. Mieter nicht Wort - dann ist es vllt. besser das man kein Vertragsverhältnis miteinander eingeht.
  4. ETW gefunden. Einige Fragen vor dem OK

    Das halte ich in Berlin durchaus für möglich - das Problem ist halt das du es nicht darfst. Wenn du es doch machst und der Mieter macht keine Probleme - prima. Es gibt aber mittlerweile Agenturen wie weniger-miete.de die im Namen der Mieter dagegen vorgehen. Die sind kostenlos bzw. erhalten nur im Erfolgsfall eine Provision, werden immer bekannter/beliebter und fordern die zuviel gezahlte Miete auch rückwirkend zurück - und sind dabei sehr erfolgreich. Eine Wohnung zu kaufen, die in diesem Fall, den ich nicht für so unwahrscheinlich halte, zum Minusgeschäft wird, wäre mir zu riskant. Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Vllt. entpuppt sich solch ein Deal in 20 Jahren auch als Super-Duper-Bomben Deal - immerhin ist Berlin die Hauptstadt von Deutschland, welches wiederum die größte Wirtschaft der EU (und damit eines der größten Wirtschaftsräumen der Welt) ist. Das die immo derzeit "teuer" wirkt ist ja nur aufgrund der (historisch durch die Teilung Deutschlands bedingten) niedrigen Mieten so - in der DDR waren die Mieten niedrig und in der "kapitalistischen Insel in sozialistischen Osten" namens West-Berlin ebenfalls. Diese niedrigen Bestandsmieten halten den Mietspiegel niedrig, die wenige Industrie (Fläche war in W.-Berlin knapp) und die fehlenden Großunternehmen (wer siedelte seinen Firmensitz schon 5 Panzer-minuten von den Sowjets an) sorgen noch heute für ein recht geringes Durchschnittseinkommen. Wenn Berlin zu Metropolen wie Barcelona, Frankfurt oder gar München, London etc. aufschließen sieht es schon ganz anders aus. Dann wird selbst die teuerste Bude in Berlin rückblickend spott billig sein. Nur - ich habe keine Glaskugel, wir reden hier von Spekulation in Reinstform.
  5. ETW gefunden. Einige Fragen vor dem OK

    Bei so etwas lohnt es sich in ein paar Monaten nochmal nachzufragen, was wenn aus dem Objekt geworden ist - oft ist der Verkäufer dann eher zu Verhandlungen bereit.
  6. Hm, habe ich das richtig verstanden, du hast keinen Job, aber 500.000 Euro EK "rumliegen" ? Dann tätige die ersten Käufe komplett aus EK. Wenn das gut läuft hast du regelmäßige Einkünfte (Miete) und lastenfreie Wohnungen, die du als Sicherheiten anbieten kannst. Wobei ich Bauchschmerzen dabei hätte als in Finanzdingen anscheinend eher unerfahrener (Dauer ?-)student in der aktuellen Marktphase einzusteigen. Die Gefahr, zu teuer einzukaufen sehe ich hier als sehr real an.
  7. Neuer Mietvertrag nach Wohnungskauf?

    Das ist unnötig, weil du mit dem Kauf sowieso in den Vertrag eintrittst. Einen Mieter zu einem neuen Vertrag zu bewegen, aus dem sich keinerlei Änderungen in ihrgendeiner Weise ergeben ist verschwendete Lebenszeit
  8. Wir können gerne mal ein entsprechendes Thema erarbeiten. In vielen Foren gibt es sogenannte "angepinnte Themen", ein solches sollte dann unser Ziel sein. Denn wie gesagt, Schlitze klopfen und Leitungen ziehen ist kein Problem und spart Kosten, gerade für den Einsteiger - das eine extrem scharfe (juristische) Kante droht, sobald man die Dosen selbst anschließt, dürfte den wenigsten bewusst sein. Gerne kann ich hier auch mit Fotos des Kabelbrands und Unterlagen des Gerichts dienen sowie Erläuterungen zu den Leitungen. Hexenwerk ist er nämlich eigentlich nicht, aber der Preis ist halt im Zweifelsfall hoch - Haftung für Leib und Leben des Mieters.... Holen wir uns noch einen "Gas Wasser Scheiße"-Menschen dazu sollten wir das Thema eigentlich vollkommen abdecken können.
  9. Eine persönliche Erfahrung von mir: Eine Whg war an eine Frau über 70 vermietet, seit knapp 30 Jahren herzkrank, hat seit über 25 Jahren einen (bzw. mehrere - die werden von Zeit zu Zeit ausgetauscht, weil die Batterien leer sind) Defibrillatoren eingesetzt, direkt mit den Herzmuskeln verdrahtet. Bei Herzstörungen gibt der Defi Elektrostöße ab, da springt der ganze Körper 15 cm nach oben. Die Frau kannte die Wirkung, sie war bereits 3 mal Tot (=Herzstillstand). Ihr ging es plötzlich schlecht, sie war gerade am kochen, also schnell der Herd aus und ab zur Tochter ins Nachbarhaus, weil wenn der Defi anspringt ist man völlig hilflos. Die Frau hat der Herd nicht auf 0 gedreht, sondern auf 9, also einen Raster zu weit. Es kam zu einem Schmorbrand, Feuerwehreinsatz, der Hund ist erstickt, das ganze Haus war innen schwarz. Die Hitze war so groß das sich 2 Räume neben der Küche die Fließen von der Wand gelösst haben. Versicherung sagt, ja, zahlen sie. 2 Monate später kommt die Versicherung und will Rechnungen sehen, wer hat die Elektroinstallation gemacht. Antwort meinerseits" Ja ich, was hat das mit de Sache zu tun" Antwort Versicherung: "Ja, wir zahlen nicht, wäre das ganze nach Stand der Technik gemacht worden, dann wäre es nie zum Schmorbrand gekommen und der Schaden nie entstanden, und überhaupt zahlen wir nur wenn ein Fachbetrieb das gemacht hat" Antwort meinerseits: "Die Installation war Stand der Technik, der Brand ging vom Herd aus, das hat mit der Verkabelung nix zu tun" Antwort Versicherung: "Ist uns egal, keine Rechnung = wir zahlen nix" Ergebnis nach knapp 4 Jahren Prozess: Die Versicherung muss zahlen, ABER NUR WEIL ICH STAATLICH GEPRÜFTER NIEDERSPANNUNGSELEKTRIKER BIN. Selbst in diesem Fall, der 0,Garnix mit der Installation zu tun hat, wäre der Hausbesitzer am AR*** gewesen, weil er nicht nachweisen konnte, das der, der die Installation aufgebaut hat, auch berechtigt war. Selbst wenn ihr einen Elektromeister schwarz bezahlt, zahlt die Versicherung in Zweifel. Aber ihr müsst es nachweisen können, selbst wenn es mit der Ursache der Brandes nix zu tun hat. Besser der Meister baut mit 4 promille Sch****, als das Oleg super Arbeit abliefert. Ich habe ursprünglich mal IT-Systemelektroniker gelernt, darf alles bis 20.000 Volt machen (ua. Bahnstrom), und habe in meiner Lehre genau 1 (!!! in Worten: EINE) Steckdose (230 Volt) verkabelt. Elektro mache ich trotzdem selbst, mein Onkel hat den örtlichen Elektro-Meisterbetrieb und ich habe im Studium (nach der Ausbildung) da über Jahre mein Geld verdient, ich hab wahrscheinlich 25 km Schlitze geklopft bei Minusgraden im Rohbau.... Dennoch möchte ich jedem abraten, der nicht dazu berechtigt ist, Elektro selbst zu machen. Sicher, Schlitze klopfen kann man bedenkenlos selbst machen. Kabel ziehen auch. Aber wer die Dosen selbst verkabelt (das bring ich einem Affen in 3 Minuten bei) ist einfach nicht versichert, selbst wenn er 50 jahre Versicherungsbeiträge zahlt.
  10. Mieter zieht nach Erwerb nicht aus

    Ich stimme Tobias zu. Je schneller du zur Tat schreitest, desto schneller hat der Spuk ein Ende. Diese Frau zahlt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, seit 8 (!) Jahren NICHTS. Sie zögert die Scheidung seit Jahren hinaus. Sie hat auch dich schon veräppelt - oder hattest du nicht vor knapp einem Jahr geschrieben sie wollte "in 6 Monaten ausziehen" ? Siehste, ein Jahr hat sie schon wieder gewonnen. 1 Jahr gratis wohnen, ohne Nebenkosten etc. Ihre Taktik ist das hinhalten - sei schlau, kämpfe mit harten Bandagen. Sie wird nie freiwillig gehen, sie krallt sich ja nicht seit 8 Jahren in der Wohnung fest um jetzt plötzlich das Handtuch zu werfen und andernorts Miete und Nebenkosten zu blechen, nur weil du das gerne hättest. Und jeden Tag den du zögerst ist ein gewonnener Tag für sie.
  11. ETW in MFH vs. Plattenbau

    Bei identischer Lage würde ich die Platte bevorzugen, aus den von JB genannten Gründen. Die Probleme bzw. der schlechte Ruf der Platte rühren ja nicht daher, dass die Gebäude schlecht sind, sondern aus dem stadtplanerischen Fehler "Großwohnsiedlung".
  12. Erdgeschoss vs. Dachgeschoss

    Am liebsten ist mir das 1.OG. EG mögen viele Mieter nicht, da mangelnde Privatsphäre (eingebildet oder tatsächlich), größere Gefahr von Einbrüchen etc. 1.OG hat diese Probleme nicht und man kann die Einkäufe noch gut nach oben bringen. Mit jedem weiteren Stockwerk muss man mehr Treppen steigen und länger schleppen. Höher als 3.OG mag ich aus diesem Grund nicht, wenn nicht gerade Wohnungsknappheit herrscht. Alles hier genannte gilt natürlich nur, wenn es keinen Aufzug gibt. Ein DG-Ausbau sollte gut gemacht sein, sonst wird man im Sommer gekocht, man hat Dachschrägen die zu 0% bzw. nur 50% zum Wohnraum zählen, sowie oft Durchgangszimmer. In der Realität sieht es dann aber oft so aus, dass gerade die problematischen Wohnungen gute Renditen versprechen. Sofern der Preis stimmt und die Vermietbarkeit gegeben ist kaufe ich.
  13. Hausmeistertätigkeiten durch Mieter

    Ich bin kein Freund davon, weil ich die Erfahrung gemacht habe das dass oft nicht so ernst genommen wird. Und wenn ich anrufen muss weil mir zuviel Unkraut auf dem Gehsteig wächst oder kein Schnee geschoben wurde und immer hinterher sein muss - ja, dann kann ich auch einfach beim Hausmeisterservice anrufen. Der wird auf die Mieter umlegen und fertig. Und wenn der HMS nix taugt - dann nehme ich einfach einen anderen Dienstleister ! Ausnahmen mach ich nur, wenn: - Der Mieter das auch in der Vergangenheit gemacht hat (bevor ich das Objekt erworben habe), und ich sehe das es gut läuft. oder - Der Mieter, der das machen möchte mir als gut&zuverlässig bekannt ist (z.B. der ehem. Hausmeister meiner alten Schule, bewohnt seine Whg. seit 35 Jahren und hatte Probleme mit einer Mieterhöhung, da nur kleine Rente - da haben wir uns darauf geeinigt und ich habe nicht erhöht) Ab einer gewissen Anzahl an Objekten wird es auch einfach zu stressig wenn man X Ansprechpartner hat.
  14. Jahrelang keine NK-Abrechnung durch den Eigentümer

    Eine Anpassung bezüglich der NK-Vorauszahlungen vornehmen darfst du. Ich würde es aber begründen, in der Form das ich ein Blatt mit den Nebenkosten des Voreigentümers beilege, erkläre das dieser die Mehrkosten jahrelang nicht umgelegt hat, du dies aber wirst, dh. die momentane Vorauszahlung entspricht nicht den zu erwartenden Nebenkosten. Ja. Dir steht die im Staffelmietvertrag vereinbarte Miete zu, das der Mieter die Mietsteigerungen dem Vorvermieter schuldig geblieben ist braucht dich nicht zu interessieren. "Kauf schlägt Miete nicht" gilt für beide Seiten.
  15. Was haltet ihr von dieser ETW?

    du vergisst die Steuern. Auch bei Variante 1 müsstest du Geld zuschießen. Das kann meiner Meinung nach nicht das Ziel sein.