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  1. @Maxx92 Trotz ausländischem Pass dürftest du bei einen Kredit bekommen. Allerdings gibt es Banken, bei denen das nicht gern gesehen wird; ein deutscher Pass dürfte daher ggf. den einen oder anderen Zehntelprozentpunkt Zinsen bringen, was aber nicht das Kriterium sein sollte. Was allerdings eine Rolle spielen könnte, wäre die Reaktion von Maklern, wenn du einen Ausweis vorlegen sollst. Wenn du nicht gerade aus einem "angesehenen" (sagen wir der Schweiz) kommst, könnten da einige ggf. einfach auch mal Emails übergehen.
  2. @Matthias Renner Das Fernabsatzgesetz gilt auch für Mietverträge (bzw. damit verbundene Verträge wie Auflösungsverträge). Dh. wenn du als Vermieter in der Wohnung des Mieters von ihm einen Vertrag unterschrieben lässt, kann es sein, dass er ein Rücktrittsrecht hat. Wenn das der Fall ist und du darauf hinweist, dann sind das 14 Tage; wenn du darauf nicht hinweist ist es über ein Jahr (ein Jahr und 14 Tage glaube ich). In der Zeit könnte der Mieter einem bereits laufenden Mietvertrag widersprechen, ausziehen und von dir im schlimmsten Fall sogar die Miete für ein Jahr zurückverlangen. Das trifft wie gesagt nur auf bestimmte Konstellationen zu, aber eine der Bedingungen war, dass der Vermieter als Unternehmer agiert; das heißt aber nicht, dass er ein entsprechendes Gewerbe hat (gewerbliche V+V) sondern kann bereits ab einer bestimmten Anzahl vermieteter Wohnungen erfüllt sein.
  3. In dem Fall würde das aber sicher nicht für Immobilienkaufverträge gelten. Andererseits habe ich gelernt, dass das Rücktrittsrecht des Mieters auch davon abhängt, ob der Vermieter Unternehmer ist; Unternehmer kann hierbei auch jemand sein, der einfach mehrere Wohnungen hat. Es scheint da bisher keine scharfe Grenze zu geben...insofern ist das mit dem Unternehmer so eine Sache...
  4. @Arnd Uftring Welche Auswirkungen/Folgen hat so etwas?
  5. Das Verkaufen an sich ist ja nicht das Problem, allerdings sehe ich eher die unbedingte Absicht, dies von vorn herein zu tun als angreifbar. Man sollte sich dessen bewusst sein, dass das FA auch rückwirkend Immobiliengeschäfte als Gewerbebetrieb deklarieren kann und dafür gibt es keine harte Grenze; es wird stattdessen anhand von Anhaltspunkten entschieden. Wenn man in Zukunft dann mal einen Notverkauf abwickeln musst, könnte es da schon eng werden. Es ist daher im Allgemeinen gut, entsprechende Transaktionen gut zu dokumentieren; idealerweise gibt es private Gründe für Umzugsentscheidungen. Man könnte eine Wohnung nach der Aufwertung auch nachbeleihen. Das könnte aus steuerlicher Sicht deutlich unproblematischer sein. Eine Aufwertung kann man in der von dir beschriebenen Situation ohnehin nicht von der Steuer absetzen. Keine Steuerberatung, bitte Steuerberater fragen.
  6. Denk bitte auch an §42 Abgabenordnung (Gestaltungsmissbrauch). Man sollte so etwas nicht zu oft machen.
  7. Es gibt zwei Arten von Kosten die man absetzen kann: Tatsächlich entstandene Kosten (wie Zinsen oder Reparaturen) und die Abschreibung für Abnutzung (AfA). Letztere beträgt in vielen Fällen 2% vom Gebäudewert; wenn man jetzt eine anfängliche Tilgung von 2% hat, dann ist der Vermögensaufbau durch die Tilgung übern Daumen gepeilt steuerfrei, weil sich das ungefähr mit der Abschreibung aufhebt. Streng genommen ist die Afa natürlich auch eine Art von entstandenen Kosten, nämlich den Kaufkosten, die du halt über einen längeren Zeitraum abschreibst.
  8. Es ging in den meisten bisherigen Diskussionen eher darum, dass 2% Tilgung "steuerfrei" sind. Das stimmt natürlich nur bedingt, weil der Gebäudeanteil in der Regel nicht 100% des Kaufpreises ausmacht.
  9. @Matthias147718 Ich hoffe nicht, auch wenn es hier wohl zum Glück um keinen riesigen Betrag handelt. Leider komme ich erst nächste Woche wieder zum Haus und Grund Verein, um mich beraten zu lassen. Allerdings bin ich laut meiner Internetrecherche für die Mehrkosten, die der Mieter tragen muss, weil die Wohnung nicht bewohnbar ist, schon zuständig (Quelle). Hintergrund ist, dass der Mieter nicht schlechter gestellt werden darf, als wenn er weiter in der Wohnung wohnen könnte. Die Verwaltung hat dem Mieter aber mitgeteilt, dass die Gebäudeversicherung für die alternative Unterkunft wohl nicht aufkommt. Die Hausrat des Mieters wie gesagt auch nicht (alte DDR-Hausrat, wo so etwas nicht vorgesehen war). Prinzipiell ist in meiner eigenen Privathaftpflicht auch das Eigentum an Sondereigentumseinheiten mit abgedeckt. Ob das hier als gedeckter Vermögensschaden gilt, wage ich aber fast zu bezweifeln, kann das aber gerade auch nicht prüfen, weil ich erst Anfang nächster Woche wieder zu hause bin. Eine andere Versicherung würde mir jetzt auch nicht einfallen, wodurch ich persönlich für den Schaden aufkommen müsste (die alternative wäre, dass die Mieter auf dem Schaden sitzen bleiben. Wie gesagt, handelt es sich hier zum Glück um einen noch vertretbaren Betrag, weil die Verwaltung hier eine günstige Ausweichbleibe organisiert hat. Allerdings besteht natürlich prinzipiell die Gefahr, dass dies in anderen Fällen größere Probleme nach sich zieht beispielsweise wenn ein Gebäudeteil komplett ausbrennt und alle Bewohner rausmüssen, wie es hier in Dresden vor zwei Jahren der Fall gewesen ist. Wenn man dann gerade neu vermietet hat, müssen die Kosten für die Mindestmietzeit getragen werden, falls eine ausgemacht wurde, wenn ich das richtig verstanden habe.
  10. @Ensco Sind den physisch genauso viele Stellplätze wie Wohnungen vorhanden? Wenn dem so ist, wäre die erste Annahme, dass jeder Wohnung ein Stellplatz zugeordnet sein sollte. Aus den Schildern sollte sicher daher eigentlich ergeben, wer mehrere Stellplätze nutzt. Ich würde demnach versuchen das Gespräch mit diesen Mietern bzw. Eigentümern zu suchen und rausfinden, ob Sie tatsächlich rechtmäßig im Besitz des Stellplatzes sind. "Tarnen" würde ich das dann unter dem Mantel dessen, dass die Zuordnung nicht stimmt und in Ordnung gebracht werden soll (was ja auch stimmt).
  11. Ich wollte mal ein kurzes Update hierzu geben: Die SEV-Verwaltung kümmert sich um den Fall. Die Gebäudeversicherung übernimmt nach aktuellem Stand alle Schäden am Gebäude inklusive der notwendigen Neuverlegung der Boden bei mir in der Wohnung. Dies beinhaltet auch die Trocknung, die den Mietern ersetzt wird. Schäden in den anderen Wohnungen gibt es wohl auch, wie die reguliert werden, ist mir nicht bekannt. Schäden am Mobiliar des Mieters übernimmt dessen Hausrat. Allerdings muss die Wohnung zwei Wochen getrocknet werden bevor anschließend der Boden neu verlegt werden kann. Der Mieter ist jetzt allerdings aufgrund der aktuellen Unbewohnbarkeit ausgezogen (worden) und in einem benachbarten Hotel untergekommen; der Mieter hat damit einen Anspruch auf eine Mietkürzung von 100%, welche auf von der Gebäudeversicherung übernommen werden (sollen) . Seine Hausrat bezahlt allerdings keine Hotelkosten. Nach meiner Recherche bin ich demnach für das Stellen einer Ersatzwohnung zuständig bzw. muss die Mehrkosten einer alternativen Unterbringung bezahlen. Auch wenn das Kind jetzt natürlich schon in den Brunnen gefallen ist: dieses finanzielle Risiko lässt sich wohl aus Vermietersicht nicht vermeiden; ich habe zumindest keine Versicherung gefunden, die das übernehmen würde. Übernehmen würde es ggf. nur die Hausrat des Mieters, was hier aber nicht der Fall ist Hat mit diesem Fall jemand Erfahrungen? Hat jemand Erfahrung damit, welche Schäden am Boden auftreten, wenn die Wohnung komplett gefliest ist? Könnte man man so einer Erneuerung des Bodens aus dem Weg gehen?
  12. @Bluedream Ob das sinnvoll ist, kann ich dir nicht sagen; es gab aber schon ein paar Diskussionen dazu. Nimm einfach mal die Suchfunktion zur Hilfe. Der Kaufpreis erhöht sich durch eine höhere Finanzierung nicht. Was du wohl meinst, sind die Anschaffungskosten, zu denen die Renovierungskosten dann hinzugerechnet werden. Das ist aber auch erst dann der Fall, wenn tatsächlich Ausgaben entstehen. 2. Kommt auf die Höhe an; ob beispielsweise unter oder über 15% in den ersten drei Jahren ausgegeben werden. Größere Ausgaben nach dieser Zeit kann man ggf. auch gestreckt auf einige Jahre abschreiben aber doppelt abschreiben geht natürlich nicht. Ggf. wird der Steuerbescheid nachträglich korrigiert, falls sich rückblickend andere Besteuerungsgrundlagen ergeben (keine Steuerberatung, bitte Stb fragen)
  13. @Bluedream Die 15% gelten natürlich auch nur für die Sachen, die man bei der Steuer angibt. Es zwingt einen ja keiner alles beim FA einzureichen, was man an Ausgaben hatte. Das macht aber natürlich nur Sinn, wenn sich das rechnet.
  14. @nemo Das defekte Ventil muss ich auf jeden Fall bezahlen (Beseitigung der Schadensursache), aber das ist kein nennenswerter Betrag. Ich bin aber auch davon ausgegangen, dass ich auch für die Verlegung eines neuen Bodens (falls der den Wasserschaden nicht überlebt) und daraus folgende etwaige Mietkürzungen oder Ähnliches aufkommen muss. Ich hatte es so verstanden, dass die Gebäudeversicherung immer nur das Gemeinschafts- und nicht das Sondereigentum deckt.
  15. @nemo Ok, die Wohngebäudeversicherung hat das dann übernommen. Das ist schonmal gut, da es in meinem Sondereigentum passiert ist. Für den Schaden in meiner Wohnung muss ich aufkommen, was auch etwas kosten wird; schlimmer wäre aber gewesen, wenn ich auch für den Schaden an allen anderen Wohnungen auch noch aufkommen müsste.