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Showing most liked content since 25.05.2017 in all areas

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    Habe eine Seite entwickelt, bei der Ihr euer Wissen in Hinblick auf Bauen/Sanieren/Renovieren erweitern könnt. Mehr als 30 Baublogs stehen euch zur Verfügung, alle gängigen Wohnungsgrößen, Vorher Nachher, Kosten Material/Lohn Wie ich es schaffe, für dermaßen niedrige Preise zu sanieren/renovieren, erfahrt ihr dort. Wo kaufe ich Material ein, wie kriege ich Handwerker dazu, günstig zu sein etc Zusätzlich gibt es viele Vermietungsvorlagen, Mietverträge etc, alles geprüft. Mieterhöhungen Musterschreiben etc. Mieterselektion usw. Schreibt mich einfach an, falls Ich euch weiterhelfen kann, danke und LG www.vermieten-investieren.de
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    Das hört man von vielen Einsteigern, unabhängig davon wo sie gerade wohnen! Als ob es ein ungeschriebenes Gesetz sei, dass in der Ferne der Immobilienkauf einfacher, leichter, günstiger, etc. sei. Interessanterweise glauben die Kölner in München sei ihr Geld am besten investiert, die Münchner zieht es nach Köln, etc. Der einzige Grund hierfür ist oftmals, dass man sich mit dem Heimatstandort und der näheren Umgebung nicht wirklich auseinandergesetzt hat! Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Du nichts passendes in München und Umgebung findest. Kauf Dir eine Umgebungskarte von München (jawohl, aus Papier - nicht google maps), ziehe einen Radius von 50 oder 70 km rund um München und folge den Pendlerströmen und Bahnlinien ins Umland. Arbeite Dich sternförmig einmal rund um München und schaue Dir die Ortschaften an, auf die Du dabei triffst. Lass Deine eigenen Vorurteile außen vor, nicht Du musst da leben sondern die Mieter, die sich München nicht leisten können. Wenn Du dabei strukturiert vorgehst wirst Du narrensicher die für Dich passende Investitionsmöglichkeit finden und zwar ohne dafür in die Ferne schweifen zu müssen. Noch ein allgemeiner Tipp: Schaffe Dir Dein doppeltes Expertengebiet räumlich (zum Beispiel Wohnort plus x Km) - besorge Dir alle Informationen die Du zu diesem Standort benötigst (Größe, Einwohnerzahl, Kaufkraft, Arbeitslosigkeit, Lagebewertungen, Kaufpreise, Mietansätze, etc.), so dass Du sicher bist in der Standortbewertung inhaltlich - Geld verdienen kann man nur gegen den Strom, suche Dir einen Schwerpunkt (Erbbau, Nachtspeicherheizung, Nießbrauch, etc), bei dem davon auszugehen ist, dass die meisten anderen ihn meiden und mach Dich hierzu fit! Du wirst sehen, der Einkauf macht so umso mehr Freude, da Du nicht einer von vielen Interessenten bist sondern einer der wenigen Problemlöser!
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    Hallo @Florian683. Das ist eine Frage, bei der es kein Richtig oder Falsch gibt. Wenn du hier 5 Leute danach fragst, wirst du wahrscheinlich 5 unterschiedliche Antworten bekommen. Es hängt halt sehr von deinem Risikoprofil ab, von deinem Know-How, von deinem Wesen und von dem, was du planst zu machen. Ich persönlich würde niemals eine ETW oder ein MFH kaufen, bei der/dem ich weiß, dass ich da dazuzahlen müsste. Bei mir gibt es nur Cashflow positive Objekte und Finanzierungen. Grundlage ist immer 2% Tilgung. Ich würde niemals mehr als 3 % tilgen aber auch nie unter 2%. Ich arbeite da eher mit Sondertilgungen bzw. mit Tilgungen am Zinsbindungsende. Ich lege mir den Großteil des positiven CF zurück und investiere diesen in z.B. ETF-/ Fonds-Sparpläne. Wenn die Sollzinsbindungsfrist ausläuft, kann ich dann den angesparten Betrag entweder als Sondertilgung nutzen oder als EK für ein weiteres Objekt nutzen oder den Sparplan weiter laufen lassen (wenn der Aktienmarkt z.B. in den letzten Jahren davor stark eingebrochen ist). So behalte ich mir die maximale Flexibilität und kann auf fast alle Begebenheiten reagieren. Steigt der Zinssatz, tilge ich nach 10 Jahren hoch, um die Raten niedrig zu halten. Ist der Zins ungefähr gleich geblieben oder gar gesunken, investiere ich das Geld eher in neue Objekte (wenn etwas vernünftiges da ist) oder lass es weiterhin angelegt. Eine Anlage wäre z.B. auch eine Firmenbeteiligung (mal vom Aktienmarkt abgekoppelt) oder -kauf. Egal was ich damit auch mache, es gibt nur ein Tabu: Es für Konsum auszugeben! Also kein neues Auto und keine Weltreise davon finanzieren! Deshalb ist es äußerst wichtig dieses Geld deutlich getrennt von deinem anderen Geld (z.B. Gehaltskonto, von dem alle Kosten abgehen) zu halten. Investitionen und Konsum muss ganz klar getrennt werden, wenn man das nicht trennen kann, sollte man lieber 5 % tilgen. Andere wiederum sagen ganz klar, dass sie hoch tilgen, um so schnell wie möglich aus dem Risiko zu gehen. Sie verbinden nämlich niedriges Tilgen mit höherem Risiko. Was ja auch stimmt, wenn man die Überschüsse auf den Kopf haut oder zu schnell zu viele Objekte mit zu niedriger Tilgung anschafft. Wenn man es aber so macht wie ich es oben beschrieben habe, wäre das Risiko nicht höher als von demjenigen, der 5% oder mehr jeden Monat tilgt. Im Gegenteil, wahrscheinlich könnte ich nach 10 Jahren mehr tilgen, als das, was der Hochtilger in den 10 Jahren davor getilgt hatte. Das ist deswegen so, weil ich wahrscheinlich im Durchschnitt mehr als 5 % Rendite pro Jahr erwirtschaftet habe und der Zinseszinseffekt für mich arbeitet (und darüber hinaus auch noch die Inflation). Aber wie gesagt, hohes Tilgen kann auch Vorteile für den einzelnen Investor haben, weil er sich damit z.B. gut fühlt und besser schlafen kann, weil er dadurch seine Disziplin ausbildet nicht unnötig Geld auszugeben, usw. Es kann die unterschiedlichsten Gründe dafür geben. Der nächste sagt, ich tilge nur 1,5 %, damit ich so viel Cashflow wie möglich generiere. Mit der richtigen Strategie wäre auch das nicht falsch. Man muss nur einen Plan haben, was man mit dem Geld anstellt. Denn letztlich muss ich es so anlegen können, dass ich mehr Zinsen bekomme, als das, was ich an Zinsen zahlen muss. Momentan ist das nicht wirklich schwer, wenn man sich mit dem Aktienmarkt auseinandersetzt. Da sind die historischen durchschnittlichen jährlichen Rediten von etwa 6-10 %, nur wenn man den Aktienmarkt alles machen lässt. Also wenn ich für finanziertes Geld 1,5 oder 2 % Zinsen zahlen muss, aber 6 oder 7 % Rendite am Aktienmarkt im Durchschnitt erzielen kann, ist die Rechnung ganz einfach, was wohl rentabler ist für seine Investments. Wenn man allerdings keine Affinität zum Aktienmarkt hat, wird es problematisch eine Anlageform zu finden, die eine höhere Rendite als die Zinszahlung der aufgenommenen Krediten haben. Dann sollte man lieber hoch tilgen. Etwas anderes ist es, wenn man 1,5 % tilgt, damit man die Rate gerade so noch zahlen kann. Das macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn, weil ich mich dann immer im Spekulationsbereich aufhalte. Dann bin ich sehr stark davon abhängig ob mein Objekt an Wert gewinnt, ob die Miete ordentlich steigt, usw. Tritt das nicht ein, bin ich ganz schnell aus dem Spiel raus. Das ist für mich keine Investition, sondern eine Spekulation. Das machen zur Zeit gar nicht so wenige, die zur Zeit mit 4% und weniger in vermeidlich sicheren A-Lagen investieren. Man braucht ja alleine mehr als 5 % Mietrendite, damit man bei hohem Finanzierungsgrad (ca. 100%-Finanzierungen) in etwa CF +/- 0 (nach Steuern) ist. Wenn man da aber nur 4% erwirtschaftet, zahlt man ständig drauf bei 2 % Tilgung. Also setzt man die Tilgung runter auf 1,5 % und schon ist man neutral. Was man aber unmerklich damit auch macht, ist das Risiko exponentiel zu erhöhen. Das kann dann 10 Jahre später ein böses Erwachen geben. Da muss der Zinssatz nämlich nicht auf 8 % gestiegen sein, sondern es reicht hier eine Verdopplung aus, um den Investor zu zwingen das Objekt u.U. zu verkaufen. Und wenn viele Objekte von vielen "Investoren" zur gleichen/ähnlichen Zeit auslaufen und viele haben ihre Investments auf diese Art gemacht, gibt es einen Preiscrash am Immo-Markt (viel Angebot bei mäßiger Nachfrage). Dann hat der Spekulant u.U. auch noch dann das Pech, dass er 10 Jahre gar nichts verdient hat UND am Ende sein Objekt auch noch günstiger verkaufen muss. Darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn man jetzt noch zu 4 % Rendite in A-Lagen mit hohem Finanzierungsgrad reingeht.
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    Checkliste: Technische Objektbegehung
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    Lerne in diesem kleine E-Book, warum Immobilieninvestments so sinnvoll sind und welches die ersten Schritte sind, um mit Immobilien durchzustarten. Der Immobilien-Investment-Guide ist ein bewusst motivierender Einstieg in ein recht komplexes Thema.
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    nur weil die Preise im Umfeld hoch Bzw höher sind, muss man doch nicht kaufen, Vergiss das Asset Immobilien einfach Lufthansa Aktien kosten derzeit 17-18 EUR, vielleicht steigen die noch auf 20-21 EUR, warum ichmir die Aktien trotzdem nicht kaufe ? Weil das Risiko zu hoch ist, warum soll ich mir etwas kaufen, wenn die Wahrscheinlichkeit höher ist, Geld zu verlieren als daran zu verdienen.... bei Immobilien ist sogar noch der Verwaltungsaufwand dabei, Risiko Mieter zahlt nicht etc wenn sich was nicht rechnet, einfach anderen Sachen widmen , meine Meinung
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    Wichtige Info zu den Benachrichtigungseinstellungen: http://immopreneur.de/index.php?/notifications/options/ Stelle hier ein, wann Du eine Nachricht bekommen möchtest. Das ist wichtig, damit Du vor allem mitbekommst, wenn Du in eine Gruppe eingeladen wirst, eine private Nachricht erhälst, etc. Tipp: Lass die zu Beginn im Zweifel mehr Nachrichten zukommen. Reduziere diese dann später, wenn Du Dich mit dem System vertraut gemacht hast. Die Quickstart-Anleitung für diese Community (dieser Bereich wird laufend erweitert) : 1. Unterstütze uns, die Community noch wertvoller zu machen a) Schreibe besonders wertvolle Beträge Besonders wertvolle Beiträge sind für alle User bzw. "Immopreneure", wie wir uns nennen, von großer Bedeutung. Daher haben wir uns Folgendes einfallen lassen: Für jeden Beitrag, den Du erstellst, kannst Du von anderen Usern ein "gefällt mir" erhalten. Jedes "gefällt mir" bringt Dir einen Punkt auf Deinem Punktekonto ein. So einfach ist das. Je mehr Punkte Du also hast, desto höher ist Dein Ansehen in der Community. Und was dies bedeutet, kannst Du Dir sicher schnell selbst ausmalen. Jedes Mitglied der Community darf bis zu 10 mal am Tag Beiträge mit "gefällt mir" markieren. b) Lade Deine Freunde ein Du darfst so viele Freunde und Bekannte in die Community einladen, wie Du möchtest. Wir freuen uns über jeden neuen Immopreneur in unserer Community. Nutze hierzu einfach die integrierte Einladungsfunktion. 2. Die Highlights der Immopreneur.de - Community Eine ausführliche Beschreibung der Highlights dieser Community findest Du gleich unter diesem Foreneintrag. 3. Tipps & Tricks und Hilfreiches über die Funktionen dieser Community Das System für die Immopreneur.de - Community ist mit zahlreichen Funktionen ausgestattet. Selbstverständlich wirst Du einige Zeit benötigen, um alle Funktionen kennen zu lernen. Taste Dich einfach Schritt für Schritt durch die verschiedensten Bereiche. Beginne idealerweise mit dem Forum (da dies sämtliche grundlegenden Inhalte enthält) und dann erweitere Deine Kenntnisse nach Belieben um die Funktionen, die Dir am ehesten liegen. a) Foren Die Foren sind sehr umfangreich. Neben den verschiedensten Sachthemen (Steuern, Strategien, etc.) findest Du auch Bereiche allgemeiner Natur (Vorstellungen der Mitglieder etc.), mit regionalem Bezug, unseren Marktplatz sowie Kooperationsangebote. Nimm Dir am besten einmal länger Zeit und stöbere durch die unterschiedlichsten Bereiche. b) Kurse (Videokurse) Für unsere Premium- und Deluxe-Mitglieder gibt es die ideale Einführung in das Thema Immobilien-Investments, gerade wenn Du noch am Anfang stehst. Lerne in der 7-teiligen Video-Case Study "Ankauf und Optimierung einer Vermieteten Eigentumswohnung" von Thomas Knedel mit mehr als 4 Stunden Videomaterial, Checklisten und Arbeitshilfen ein komplettes Immobilieninvestment von der Suche, über die Auswertung bis hin zur Finanzierung kennen. Thomas Knedel führt Dich Schritt für Schritt durch ein echtes Immobilieninvestment, welches er selbst getätigt hat. Zudem sind Checklisten für die Ankaufsprüfung, die Objektbesichtung sowie eine umfassende Übersicht aktueller Immobilienportale enthalten. Weiterhin bieten wir unseren Mitgliedern einen noch viel umfassenderen Videokurs zu ganz besonderen Konditionen an. Lerne in dem Immobilien-Insider-Videokurs alles, was Du wissen musst, um erfolgreich in Immobilien zu investieren. Thomas Knedel wird Dir in 12 Modulen Wissen, Tools und Techniken vermitteln, die Du benötigst, um erfolgreich als privater Immobilieninvestor zu starten oder Dein bisheriges Wissen in äußerst relevanten Themengebieten zu vertiefen. Du erhälst Tools, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Checklisten und Insider-Praxisempfehlungen von Thomas Knedel aus dem Tagesgeschäft. Erfahre, wie Du die typischen Fehler vermeiden, sicher investieren und somit Dein Risiko signifikant reduzierst! c) Userblogs Die Userblogs sind der Ort für Deinen Blog. Hast Du Interesse einen eigene Blog zu betreiben? Dann melde Dich einfach bei uns und wir sprechen kurz darüber. Wichtige Kriterien für wertvolle Blogs sehen wir vor allem in der Relevanz Deines Themas und in der Regelmäßigkeit (bsp. 1 - 2 Beiträge im Monat) Deiner Beiträge. Jedem steht der Weg offen, einen eigenen Blog zu betreiben. d) EmW Unter diesem Punkt kommst Du auf die Homepage von Erfolg mit Wohnimmobilien mit zahlreichen Blogbeiträgen rund um das Investieren in Immobilien. e) Chat Dies ist der ideale Ort, um sich live mit anderen Mitgliedern von Immopreneur.de auszutauschen. Es kann auch privat (zu zweit) gechattet werden. (Geschlossene) Gruppenchats sind derzeit aus technischen Gründen noch nicht möglich. Da müssen sich unsere Techniker noch etwas einfallen lassen. f) Downloads In diesem Bereich findest Du wertvolle Arbeitshilfen und Tools. Alle Materialien, die Du hier findest, darfst Du downloaden und für Dich verwenden. g) Kalender In dem Kalender findest Du alle anstehenden Events der Community. Beispielsweise findest Du hier besonders wertvolle Veranstaltungshinweise, die Live-Webinare oder die Einführungswebinare für die Nutzer des IIPRO-Tools. Die Pflege des Kalenders erfolgt durch die Moderatoren des Forums. h) Shop Der Shop ist der Ort, wo es die Premium-Funktionen dieser Community zu erwerben gibt. Künftig wird es weitere Produkte, auch von Partnern, geben. Hast Du einen Wunsch oder eine Idee für ein interessantes Angebot? Dann melde Dich gerne bei uns. i) Übersichtskarte Auf vielfachen Wunsch haben wir dieses Feature implementiert. Die Übersichtskarte ist der ideale Ort um Deine Region zu markieren. Dies wird uns allen die Möglichkeit geben, uns auch regional zu organisieren, was gerade im Immobilienbusiness von zentraler Bedeutung ist. Bald wird es auch möglich sein, mehrere zu markieren, die dann beispielsweise die Investmentregionen darstellen. j) Tipps & Tricks rund um die Benutzerführung und besonderen Funktionalitäten An diesem Bereich arbeiten wir laufend. Fällt Dir etwas in der Handhabung dieses Systems auf, was vielleicht (noch) nicht rund läuft oder ein wenig umständlich wirkt, dann poste dies gerne hier. Wir nehmen uns dieser Themen gerne an. 4. Die zusätzlichen Premium-Funktionen Bitte schau bis auf weiteres hier im Shop nach. Dort ist eine ausführliche Beschreibung hinterlegt. 5. Die zusätzlichen Deluxe-Funktionen Bitte schau bis auf weiteres hier im Shop nach. Dort ist eine ausführliche Beschreibung hinterlegt. 6. Kontaktmöglichkeiten und Support Schicke uns einfach hier eine Nachricht.
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    29 persönliche Tipps & Tricks für Deinen Erfolg mit Wohnimmobilien Dieser Download hat schon bald Sammlerwert - alt und bewährt
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    Bemerkungen wie: Keine Rechtsberatung / keine Steuerberatung Die Zusatzbemerkungen „keine Rechtsberatung“ bzw. „keine Steuerberatung“ sind nach meiner Auffassung in der Tat überflüssig, weil dies hier ein Forum ist – gemacht von Menschen für Menschen, aber eben auch mit menschlichen Fehlern (und zwar nicht zu knapp). Einige Menschen sind nämlich (auch hier) nicht einmal in der Lage, ihre Äußerungen wenigstens als Meinungen oder als Tatsachen zu kennzeichnen – womit wir schon mal einen erheblichen Schritt weiter wären… Dazu kommt, dass hier im Forum neben Tatsachenbehauptungen teilweise auch unvollständige Informationen kommuniziert werden, was zwangsläufig dazu führen muss, dass die Leser einem Irrtum unterliegen. Außerdem kann man hier beobachten, dass einige Forenteilnehmer und Mitstreiter nicht einmal die Grundlagen der Gewaltenteilung (Exekutive, Legislative, Judikative) verstanden haben: Der Unterschied zwischen den Maßnahmen einer Behörde, Rechtsprechung und Gesetzen wird völlig durcheinandergeworfen. Dabei wird fast immer verkannt, dass Urteile und Behördenmaßnahmen Einzelfallentscheidungen sind – nicht mehr und auch nicht weniger. Das bedeutet: Wir haben in Deutschland kein Fall-Recht (case-law) wie im anglo-amerikanischen Rechtsraum. Deutsches Recht und kontinentaleuropäisches Recht sind daher tatsächlich weitestgehend vorhersagbar wie Mathematik – entgegen der weit verbreiteten öffentlichen Meinung. Das ist auch Absicht vom Gesetzgeber, weil das Recht dadurch besonders „effizient“ und „preisgünstig“ ist (in Deutschland werden z. B. über Fragen von Vollmachten oder wer was zu vertreten hatte oder ob ein Abteilungsleiter überhaupt handlungsbefugt war, keine teuren und zeitraubenden Vorprozesse geführt – anders im anglo-amerikanischen Recht. Wer das nicht glauben möchte, der schaue sich beispielsweise den Spielfilm “Zivilprozess“ mit John Travolta an – ich war sprachlos, entsetzt, fassungslos – so etwas gibt es in Deutschland nicht). Das bedeutet aber auch (wie in der Mathematik): Verändert man auch nur eine einzige, winzige Komponente (in einem scheinbar so ähnlichen Fall), kommt (wie in der Mathematik) ein völlig anderes Ergebnis dabei heraus! Deshalb findet ihr beispielsweise bei Online-Anwälten zur Rechtsberatung, einleitend immer einen Hinweis, wie: Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf der Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten: (…) Dieser Satz ist auf mehreren Ebenen wichtig: Neben einem Haftungsausschluss begegnet er auch nützlicherweise dem Phänomen, dass viele Zeitgenossen nicht einmal in der Lage sind, ihren eigenen Sachverhalt richtig und vollständig zu schildern… Ich selbst habe vor, während und nach meinem Jurastudium bis auf 9 Monate ausschließlich fachfremd als Texter in der Unternehmenskommunikation gearbeitet. Aber in den 9 Monaten Rechtsanwaltstätigkeit begegneten mir immer wieder Vorfälle wie, dass auf meine Nachfrage, wer denn Eigentümer des PKW ist, der Mandant zu mir sagte, dies sei er selbst. Meine Kollegin fertigte im Vertrauen darauf einen entsprechenden Schriftsatz, bei dem sich erst zwei Wochen später herausstellte, dass Eigentümer des PKW aber tatsächlich eine „Volkswagen Leasing Bank“ war… Mandanten wissen also nicht einmal, dass sie nicht der Eigentümer, sondern nur der Besitzer „ihres“ Fahrzeuges sind. Das soll zeigen, dass man (als Rechtsanwalt) schnell in der Haftungsfalle landen kann, weil man in einem Vertragsverhältnis zum Mandanten steht und die Richtigkeit der Handlungsschritte (völlig zu Recht) erwartet werden darf - der Anwalt wird schließlich dafür bezahlt. Jeder aktiv tätige Rechtsanwalt zahlt für Haftungsfälle hohe Versicherungsbeiträge, was von den Rechtsanwaltskammern kontrolliert wird (nebenbei: bei den Ärztekammern ist das leider nicht so – was mich furchtbar ärgert. Selbst nach gewonnener BGH-Rechtsprechung bleiben Patienten daher mitunter auf ihrem Schaden sitzen, weil Ärzte zu dumm oder zu geizig oder beides waren, ihre Versicherungsbeiträge zu zahlen). Aber: Ich selbst benutze für die Prozessführung ständig fremde Rechtsanwälte, z. B. im Markenrecht, Wettbewerbsrecht und im Kunst- und Urheberrecht. Allerdings beauftrage ich nur Fachanwälte, weil man immer Spezialisten aufsuchen sollte: Sie sind mit der Materie in der Regel viel besser vertraut und arbeiten daher kostengünstiger (weil schneller), als wenn ein herkömmlicher Anwalt mehrere Tage an (m)einem Fall sitzt – und mehrere Tage abrechnet. Aber dennoch habe ich (allerdings in seltenen Fällen) mit der Spezialisten-Beauftragung schon völlige Katastrophen in den Schriftsätzen erlebt. Wenn ich mich dann als Jurist zu erkennen gab, habe ich (wohl aus Scham der Anwälte) die kostenlose Prozessführung angeboten bekommen (…) Sehr wichtig: Zu einer optimalen Rechtsberatung gehört nicht nur das materielle Recht, was hier im Forum von vielen Mitstreitern gut beherrscht wird. (Materielles Recht: Gesamtheit der Rechtsnormen). Zu einer optimalen Rechtsberatung gehört auch das formelle Recht (Gesamtheit der Rechtsnormen, die zur Durchsetzung des materiellen Rechts dienen – kurz: Prozessrecht). Und das kann dieses Forum hier auf gar keinen Fall leisten… Dazu gehören nämlich unter anderem Fragen wie beim Schach: Wie geht der Fall aus, wenn der Gegner seine Strategie ändert? Welche Strategie könnte er überhaupt haben? Was kann der Gegner? Was weiß der Gegner? Welche Kenntnis hatte der Gegner bzw. welche Kenntnis hätte er haben müssen? Wer muss was wann beweisen? Wie geht man in welcher Reihenfolge mit welchen Beweisanträgen vor? Lohnen sich Rechtsmittel? Welchen Sachverhalt präsentieren wir zunächst mal? Von welchem Sachverhalt geht der Gegner aus? Dennoch sind die hier geleisteten Forenbeiträge in vielen Fällen richtig, wichtig und absolut Gold wert, beispielsweise als Unterrichtung bzw. Kurzanweisung (Briefing) des eignen Anwaltes oder Steuerberaters. Denn auch wenn es im Fernsehen oft anders dargestellt wird: Die Spezialisten müssen sich in euren individuellen Fall immer erst einlesen / einarbeiten. Alles andere wäre verantwortungslos gegenüber dem Mandanten. Man ist als aufgeschlossener Anwalt und Steuerberater sogar dankbar, wenn der Mandant geeignetes Quellenmaterial mitbringt! +++ Historischer Hintergrund: 1935 (!) wurde das Gesetz zur Verhütung von Missbräuchen auf dem Gebiete der Rechtsberatung eingeführt. Danach war die Rechtsbesorgung an die Erteilung einer Erlaubnis gebunden. Der Antragsteller wurde auf die erforderliche Zuverlässigkeit und persönliche Eignung sowie auf genügende Sachkunde überprüft. Ziel des Gesetzes war es in erster Linie, die ab 1933 durch das Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft ausgeschlossenen jüdischen Rechtsanwälte daran zu hindern, in die nichtanwaltliche Rechtsberatung auszuweichen. Daher wurde in einer Verordnung zur Ausführung des Rechtsberatungsgesetzes 1935 festgelegt, dass Juden die erforderliche Erlaubnis nicht erteilt wird. Infolge dieser Regelung konnten auch die noch amtierenden jüdischen Richter und Staatsanwälte, die zum Jahresende 1935 aus dem Dienst ausscheiden mussten, nicht rechtsberatend tätig werden. Diese Nazi-Gesetze hat man natürlich – wie in vielen anderen Berufen - zur Sicherung von Pfründen lange unangetastet gelassen… In der Rechtsberatung leider bis etwa 2008. So gab es tatsächlich noch zu meiner Zeit als Referendar gefestigte Rechtsprechung, dass man noch nicht einmal als Referendar (!) für die Gegenleistung eines Mittagessens (!) einen individuellen Rechtstipp geben durfte, ohne dafür die Konsequenzen tragen zu müssen. Die Zeiten sind (nicht zuletzt durch die Europäische Rechtsharmonisierung) endgültig vorbei, aber noch in aller Munde (Augen und Ohren). Das ganze hatte sich unter anderem nicht mehr mit der Niederlassungsfreiheit anderer europäischer Berufsträger vertragen. Man könnte auch sagen: Recht ist seit 2008 für alle da – nicht nur für Juristen. Was zurzeit alles möglich ist, ist übrigens im Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) geregelt, siehe unten. Im RDG wird beispielsweise die Möglichkeit eingeräumt, Rechtsdienstleistungen im Zusammenhang mit einer anderen beruflichen Tätigkeit zu erbringen. Im Arbeitsrecht kann man sich beispielsweise auch von Gewerkschaftern vertreten lassen. Rechtsdienstleistungen sind zulässig, wenn sie als Nebenleistung zum Berufs- oder Tätigkeitsbild gehören. Beispiele sind Sanierungs- oder Insolvenzberatung durch Diplom-Betriebswirte, Diplom- Kaufleute oder Diplom-Wirtschaftsjuristen, Beratung über Fragen des Baurechts oder der Sachmängelhaftung durch Architekten, Beratung über Gestaltungsmöglichkeiten bei der Vermögens- oder Unternehmensnachfolge durch Banken, Mitwirkung bei der Vorbereitung eines Erbscheinantrages durch Erbenermittler. In der Folge wird unterschieden zwischen Rechtsdienstleistungen durch registrierte – etwa Rechtsanwälte oder sachkundige Unternehmen (wie etwa ADAC) – und nicht registrierte Personen. Zu letzteren gehören etwa Mitarbeiter von Behörden, Verbänden, die Insolvenzverwaltung, Verbraucherschutz oder soziale Dienste. +++ Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) im Volltext: http://www.gesetze-im-internet.de/rdg/
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    Ich denke eher, dass du dir Bestätigung für den Deal holen wolltest, weil du selbst unsicher bei dem Deal warst. Sonst würde dein Beitrag keinen Sinn machen. Ist nur meine persönliche Wahrnehmung. Das nächste Mal solltest du vielleicht im Vorfeld eines Deals solche Fragen stellen. Vielleicht hättest du dann diesen Deal nicht gemacht. Ich sehe das wie meine Vorredner: Du hast dir einen richtigen (Brems-)Klotz ans Bein gebunden. Deine einzige "Hoffnung" kann nur sein, dass Horn sich entgegen der allgemeinen Erwartung doch positiv entwickelt und die Preise steigen. Prinzip Hoffnung ist aber ein sehr schlechter Ratgeber im Bereich der Finanzen. Deine nächste Immobilie wird schwerer zu finanzieren sein, weil du dir deine Bonität mit dieser bereits verschlechtert hast. Nach 5 Jahren wirst du jeden Monat 150-200 € zur ETW zuschießen müssen. Das heißt dein Cashflow verschlechtert sich, anstatt sich zu verbessern. Das sieht keine Bank gerne. Vielleicht verdienst du genug, sodass es nicht ins Gewicht fällt. Aber wenn du Normalverdiener (zw. 2000 und 2500 € netto) bist, dann ist das schon sehr ausschlaggebend, zumal du noch einen weiteren Klotz am Bein mit deiner selbstgenutzten Immobilie hast. Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich mein Eigenheim so schnell wie möglich tilgen und die ETW nach 10 Jahren versuchen zu einem guten Kurs zu verkaufen. Wenn der Immo-Markt in 10 Jahren einbricht, bleibt dir nichts weiter übrig, als Augen zu und durchzuhalten. Du bekommst als Normalverdiener definitiv ein ganz großes Problem, wenn die Zinsen auf z.B. 4 % steigen und zeitgleich die Mietpreise stagnieren.
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    Übliche Maklertaktik "Friss oder Stirb" ich mache das auch so, entweder er geht auf meine Preisvorstellung ein oder ich such woanders gepflegt weiter. Bisher habe ich immer Alternativobjekte gefunden. Dann muss der Makler halt noch 30 weitere Male dahin fahren und das reibe ich ihm auch unter die Nase "Sie haben nun die Option auf einen schnellen Abschluss und können in 2 Wochen Geld zählen oder Sie fahren halt noch etliche Male dahin und ob das Ergebnis unterm Strich besser ist, wissen Sie dann auch nicht - bei dem Objekt glaube ich das eher weniger..." um Ihm da nochmal eine Gedankenstütze zu geben Meistens kommt danach die Antwort "Ich habe noch etliche andere Interessenten...vermutlich liegen die Preislich noch höher" Meine Antwort dann "ja Interessenten, genau, Leute die Ihre Zeit kosten... mit mir zählen Sie in 2 Wochen Geld, mit den anderen Interessenten auch, zahlen die anderen Interessenten dann auch Ihre Provision? ich bringe gerne ein Scheck mit" Wenn dann noch ne dumme Antwort kommt, sage ich meistens, "Mein Geld kann ich auch woanders ausgeben"
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    Renovierungsstaus sind eigentlich keine Risiken, sondern ein Umstand der von vorneherein bekannt ist und vom Käufer im Kaufpreis einzupreisen ist. Kann ich die Kosten nicht abschätzen, nehme ich mir jemanden an die Hand, der das kann. Und schon habe ich das Risiko beseitigt. Schwierige Mieterlage (wenn du hier einen Mietermarkt ansprichst) ist ein händelbares Risiko, das mit einer hohen Rendite sehr gut in den Griff zu bekommen ist. Denn dann kann man mit dem Mietpreis spielen. Man muss nur günstig oder besonders sein, d.h. günstige Mieten anbieten oder Wohnungen mit Sachen ausstatten, die in der Region nachgefragt werden, z.B. EBK, Barrierefreiheit, WGs, Badewanne, etc.. Darüber muss man sich natürlich vor dem Kauf im Klaren sein. Und man muss sich hierbei auch im Klaren sein, dass man nicht auf eine Wertsteigerung des Objektes spekuliert. Im besten Fall kommt man nach x Jahren bei +/- 0 heraus und macht seinen Gewinn mit den Mieteinnahmen. Solche Objekte sind aber nicht dafür da, um sie nach 10 Jahren wieder loszuwerden, sondern sie als Cashcow zu halten. Wenn ich dagegen in irgendwelchen Faktor >20 Lagen einkaufe, dann kaufe ich mir ganz viele schleichende Risiken ein. Bei so einem Faktor spekuliere ich eindeutig auf eine Wertsteigerung des Objektes, passiert das nicht oder sinkt der Wert gar, muss ich im günstigsten Fall Sicherheiten für die Bank nachschießen und bin ich im schlimmsten Fall Pleite, wenn ich keine Sicherheiten bieten kann. Denn bei niedrigen Tilgungsraten, bezahle ich in den ersten 10 Jahren fast gar nichts ab. Bei der geringen Rendite darf darüber hinaus auch gar nichts passieren. Mieten dürfen nicht ausfallen, Leerstandsmonate dürfen nicht all zu oft passieren, Instandsetzungen-/haltungen dürfen nicht im größeren Umfang anfallen und schon gar nicht am Anfang, wenn meine Rücklagen fast nicht vorhanden sind. Ich habe einen hohen Kaufpreis in Verbindung mit einer niedrigen Rendite. D.h. ich binde von vorneherein viel Kapital. Und Faktor >20 bedeutet ja nicht, dass es nicht ein Objekt mit Renovierungsstau sein kann. Es ist warscheinlich sogar genau das Gegenteil der Fall. Mit Faktor 20 werde ich in München ganz sicher nur eine Bruchbude bekommen und in Hamburg, Köln, Düsseldorf und Frankfurt werden das auch nicht die Topbuden sein. Was wiederum bedeutet, dass ich auch noch zusätzliches Geld dafür bereithalten muss. Also ich würde als Anfänger auf gar keinen Fall in A-Lagen bei Faktor > 20 kaufen, weil mir dort die Risiken zu groß wären. Die Risiken in Faktor 10 Lagen kann man weitaus besser händeln, finde ich.
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    Ich verstehe das nicht. Du siehst es selber ein, dass die Immopreise stark gestiegen sind und trotzdem willst (und hast du bereits schon) du zu diesen überteuerten Preisen kaufen. Das ist genauso wie im Aktienmarkt, wenn der Großteil der unwissenden Anleger am Hoch in den Markt einsteigen und sich dann nach einem Jahr wundern, dass die T-Aktie von 100 Euro auf 10 Euro verabschiedet hat. Dann verkaufen die für 10 Euro und sehen zu, wie der Markt wieder steigt. Halte doch die Füße Still und sammel EK oder gehe in Märkte, wo es noch 10 % Rendite gibt. Du musst dort aber natürlich mit anderen Voraussetzungen leben und umgehen. So ziemlich alles ist besser als jeden Monat Geld in ein Investment nachzuschießen, weil man viel zu teuer gekauft hat.
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    Leider sind in der Rechnung sehr viele Annahmen inkludiert. Es ist richtig: niemand hat eine Glaskugel und kann die Zukunft vorhersagen. Trotzdem: du rechnest mit mind. einem stabilen Werterhalt - das ist spekulativ und würde ich nicht in die Kalkulation einfliessen lassen. Sicher. Hamburg ist ein relativ stabiler Markt aber das hat man von Frankfurt auch gedacht bis der dortige Immomarkt implodiert ist (Einstieg meines Landsmannes Hörhan war zu dieser Zeit). Wesentlich ist dabei zu bherücksichtigen, dass die Bank jederzeit den Wert neu ermitteln kann und eventuell nachschüsse verlangen könnte. Du rechnest auch schön hinsichtlich der Inflation. Ja. Das ist marke Alex Fischer. Das ist mir zuviel an "wäre" und "würde" und "ergäbe". Mehr muss ich dazu nicht sagen. Die Worte von @Andreas klingen sehr charmant. .D ich drücke es etwas deutlicher aus: zuviel Kohle und keinen Plan. Klingt hart aber ist manchmal so. Weil: Auch das ist so. Ich schrieb ähnliches auch mal anderer Stelle im Forum. Man bindet sich eine tickende Zeitbombe ans Bein. tatsächlich würde ich in der gegenwärtigen Phase gar nix kaufen sondern lieber EK ansparen oder: Folgende generelle Aussagen von mir: vergesst die immer so hochgejubelte, ominöse EK-Rendite. Das einzige was zählt ist der monatliche CF!!! Alles andere ist erstmal nebensächlich mMn. Besonders beim ersten oder zweiten objekt. Denn genau diese sind das Fundament. Wer mir nicht glaubt...Warren Buffett (ich weiß anderes Metier) suchte seine "Objekte" immer nur nach CF-Gesichtspunkten aus. Vieles andere ist Spekulation, Schönfärberei und Illusionen Marke "in 5 tagen zum Millionär". Interessant ist der Ist-zustand. Ist der CF ausreichend? Geht nur mit mind. 10% (und das ist schon knapp). Ausgenommen Objekte in echten, aufstrebenden Städten und Stadtteilen. Aber mit dem Dingfestmachen solcher Areale tun sich sogar die großen der Branche etwas schwer. Wenn unter der oben angesprochenen Marke wird es gefährlich - vor allem bei 100+% Finanzierungen. Du hast also bereits gekauft? Hmm. Ok. Wozu dann die Debatte?
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    Ich gebe meinen „Vorrednern“ absolut Recht. Du solltest dir unbedingt angewöhnen, in Regionen zu denken und dich auch in Regionen einzulesen bzw. dich dort fortzubilden. Beschaffe dir Zahlen, Daten Fakten. Damit du weißt, was wir meinen, zeige ich dir hier als Beispiel einen Artikel aus dem letzten Jahr über unsere Region. Die Autorin ist gleichzeitig auch Moderatorin für den „Tag der Metropolregion FrankfurtRheinMain“. (Der letzte fand am 11.05.2017 statt – einen Artikel dazu gibt es noch nicht). Dort wird vor allem Zahlenmaterial und der aktuelle Stand zahlreicher Planungen und Entwicklungen besprochen. Lies den Artikel bitte einmal aufmerksam durch und schau dir die Grafiken an. Du erfährst, dass die Metropolregion jährlich allein um mehr als 30.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze wächst. Arbeiten und Wohnen fallen aber auseinander und die Menschen haben Mobilitätsbedürfnisse. Es gibt immer Ein- und Auspendler in beide Richtungen. Diese Interdependenzen zu verstehen, ist ungemein wichtig für deine Überlegungen. Es ist dein Geld, also lass dir nicht von einer „herrschenden Meinung“ vorschreiben, wo du in was zu investieren hast! Im Gegenteil: In der Investoren-Branche sollte man immer etwas „um die Ecke denken“. Es gilt: Wenn es einfach wäre, hätten es die Anderen bereits gemacht… http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wie-sich-die-metropolregion-frankfurt-entwickelt-13995830.html +++ Hier mal eines von vielen Beispielen, wie man „um die Ecke“ denken könnte: Investieren kann man nämlich vielleicht nicht nur entlang von herkömmlichen Routen wie der Schieneninfrastruktur. Auf dem Tag der Metropolregion wurden die (die Mobilitätsinfrastruktur entlastenden) Radschnellwege nicht mehr in Frage gestellt. Von keiner Partei und von keinem Landkreis. Die erste Route Frankfurt-Darmstadt kann zwischen 18.000 und 22.000 Radfahrer ansprechen. Die Hotel-Branche veröffentlicht außerdem von Zeit zu Zeit Studien, dass jeder Radfahrer durchschnittlich 400,- Euro monatlich mehr zur Verfügung hat… Wenn du jetzt diese Datenlage für dich nutzt und interpretierst, weißt du genau, wo du was für deine zukünftigen, potenziellen Kunden (Mieter) investieren könntest, ohne dein Geld im geradezu besoffenen Frankfurt-Hype zu verbrennen. Gleiches gilt entsprechend für München und andere Metropolregionen. http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/schon-das-wort-radschnellweg-befluegelt-in-rhein-main-15005069.html
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    Ich hab auch mal beim Wirtschaftsprüfer gelernt und nutze selbst WISO Steuersparbuch. Suche dir bitte aber Unterstützung, das hilft. Ein bekannter sagte mal zu mir, dass was ich an Steuerberaterkosten sparen kann ist immer noch mehr als das was ich im Fall einer Steuerprüfung verliere. Am Ende musst du es für dich durch rechnen. Wichtig sind die Basics.
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    Überlege Dir einfach einmal, welche Kosten Du mit der zur Verfügung stehenden Bruttorendite begleichen musst: 1) Bewirtschaftungskosten (Instandhaltung, Verwaltung, Vermietung) 2) Zinsen (und Tilgung, auch wenn dies keine "Kosten" sind) 3) Risiko / Gewinn Allein Zinsen + Tilgung sind grob 4% (je nach Bedingungen), sodass von 7,5% Brutto noch 3,5% bleiben. Erste Erkenntnis also: deutlich über 4% Dann kommt es auf den Standort an. Hast Du einen Standort mit 4 EUR Miete pro qm, werden die Bewirtschaftungskosten bei vielleicht 30% oder mehr der Nettokaltmiete liegen. In zentralen Lagen mit über 10 EUR / qm kommst Du oft mit 15-18% aus. Der Rest des Caszh-Flows ist dann der Puffer für die Steuern sowie Deine Marge für Dein Risiko und der laufende Gewinn natürlich.
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    Ähnliche Erfahrungen hier mit home.ht. Nach anfänglicher Euphorie emfpinde ich es nicht als professionell genug, um mich voll, 100% darauf zu verlassen und meine Immos dort zu verwalten. Ich finde es auch unverständlich, dass sie 100% auf eine App setzen. Das ist sehr fortschrittlich gedacht, aber ich sehe es auch wie Roberto. Mir reicht es über eine App einfach nicht. Ich bekomme morgen eine Demo zu immoware; poste danach mal meine Einsichten. * vermietet.de probiere ich auch aus! Nichts desto trotz werde ich wohl nach wie vor auch Excel & Dropbox nutzen. Das habe ich 100% unter Kontrolle, kann meine Bugs selbst fixen.. Und es ist kostenlos. Das ist veilleicht etwas konservativ, aber lieber konservativ als abhängig EDIT: * übermorgen (Donnerstag)
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    Die Angabe der EK -Rendite ist in vielen Fällen obsolet, insbesondere wenn man deutich unter Verkehrswert kauft. Dann läge der EK-Einsatz bei "0" Früher lag der Engpass in der Finanzierug, heute sind es die fehlenden passenden Objekte. Grundsätzlich kann man ja eine hinreichend sichere Anlage quasi unbegrenzt hebeln, sofern man denn nur eine Bank findet die dies finanziert. Die großen Vermögen sind ja in der Regel auf diese Weise entstanden,ob nun mit Immobilien oder auch mit Firmenanteilen.
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    Ich würde einen derartigen Kauf als Investor nicht machen. 1. Du zahlst für die Wohnung das 25 fache der von Dir erwarteten Sollnettokaltmiete, ohne das in Horn angesichts der nicht sehr guten Lage hohe Mietsteigerungen zu erwarten sind (generell sind neu gebaute Wohnungen nach ein paar Jahren nicht so teuer zu vermieten wie beim Erstbezug) 2. Du wirst spätestens nach 5 Jahren jeden Monat einige hundert Euro cash negativ sein (Berechnung: 800 Euro Kapitaldienst, 20% bis 25% von 720 Euro für kalkulatorische Kosten der Instandhaltung, des Leerstands und Verwaltungskosten, d.h. 140 bis 180 Euro, Summe. 940 bis 980 Euro abzüglich 720 Euro Nettokaltmiete: 220 bis 260 Euro, ggf. verringert um Steuereffekte). Den Kauf einer derartigen Immobilie kann man vielleicht machen, wenn man zu viel Liquidität hat. Da Du noch Schulden auf Deiner selbstgenutzten Wohnung hast, würde ich zuerst diese abzahlen, bevor ich so teuer eine weitere Immobilie kaufen würde.
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    @[email protected] Danke für eure Komplimente Die meisten Deutschen verbinden Börse und Wertpapiere mit Risiko. Das ist so eingebrannt. Von den Eltern bekommen wir eingetrichtert, dass wir das Geld sparen sollen und auf Sparbücher/Tagesgelkonten oder fest auf ein paar Jahre anlegen sollten. Als unsere Eltern noch in der Blüte ihres Lebens waren, hat das alles auch noch gestimmt, weil man da noch ca. 4-7 % Zinsen (je nach Anlageform) auf seine Ersparnisse bekommen hatte. Aus diesen Zeiten ist unsere Generation schon seit einigen Jahren raus. Wir haben seit den 80ern stetig sinkende Zinsen erlebt. Wer heutzutage noch die o.g. Anlageformen empfielt, wird definitiv Probleme mit der Inflation bekommen. Denn diese ist höher als die Zinseinnahmen. Wer heute glaubt, dass er sein Geld sicher auf ein Tagesgeldkonto legen kann, der wird die Sicherheit auch bekommen. Jedoch liegt die einzige Sicherheit darin, dass man dann mit 100%iger Sicherheit sein Geld ein Stück entwertet, anstatt es zu vermehren. Und wer glaubt, dass sein Geld auf deutschen Konten bis 100.000 € durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert ist, dann kann er das ruhig tun. Aber wenn die EU und der Euro fällt, dann wird die Einlagensicherung nicht mal ansatzweise für das angesparte Vermögen ausreichen. Und dann wird auch Angela Merkel nicht mehr garantieren können, dass das Geld der Deutschen auf deutschen Bankkonten sicher ist (wie noch vor ein paar Jahren im Zuge der Finanzkrise). Das nur mal so zu Relativierung der Sicherheit von den deutschen Vorzeigefinanzprodukten. Ich komme nun wieder zurück zu Wertpapieren/Fonds, ETFs und Sparplänen: Hier ist vordergründig der Anlagezeitraum extrem wichtig. Je kürzer dieser ist, desto mehr muss man sich mit Wertpapieren und deren Unternehmen beschäftigen. Im Umkehrschluss muss man sich immer weniger damit beschäftigen, je länger der Anlagezeitraum ist. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Risiko der Verluste. Wenn man sich die Aktien-Indezes (DAX, MDAX, Dow Jones, S&P500, usw.) anschaut, wird man feststellen, dass es immer wieder ausschläge nach oben und unten gab, jedoch eines fällt in der Gesamtheitsbetrachtung überall auf, nämlich dass der Haupttrend IMMER nach oben geht. Es gibt von den großen anerkannten Aktienindezes keinen einzigen, der als Trendrichtung abwärts zeigt. Man muss sich nur mal die Krisen der letzten Jahrzehnte vergegenwärtigen. Selbst wenn man auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase in den Aktienmarkt eingestiegen wäre, wäre man kurz vor der Finanzkrise 2007-2009 wieder bei +/- 0 und seit 2013 wäre man wieder im Plus. Die Deutschen, die 2000 wie verrückt irgendwelche Internetklitschen gekauft hatten, haben aber auch gar nichts mit Anlegern zu tun gehabt. Das waren reine Spekulanten, die auf schnelle und hohe Gewinne aus waren. Diese Leute sind selber Schuld, dass sie damals eine Bruchlandung hingelegt hatten. Sie haben am Höhepunkt der Hysterie gekauft und am Tiefpunkt der Depression ihre Aktien wieder verkauft. Anleger machen genau das Gegenteil. Aber so tief muss man eigentlich als Normalbürger gar nicht in die Materie eintauchen, wenn er kontinuierlich monatliche Geldbeträge an der Börse anlegen möchte. Denn dann kommt es gar nicht darauf an, wann man einsteigt, es kommt nur ein bisschen darauf an, wann man wieder raus geht und wie lange der Anlagezeitraum ist. Das ist wegen des Cost-Average-Effects so, den man bei monatlichen Sparraten ganz automatisch auf seiner Seite hat. Der C-A-E sagt aus, dass man bei immer der gleichen Anlagesumme bei hohen Kursständen weniger Anteile eines Unternehmens oder eines Index kauft und wenn die Kurse unten sind, dementsprechend mehr (Investiere ich 100 Euro und kostet ein Wertpapier 100 Euro, so erhalte ich einen Anteil, geht der Kurs runter auf 50 Euro, erhalte ich für meine 100 Euro schon zwei Anteile). So bewegt sich der Durchschnittspreis auf einem moderaten Niveau, selbst wenn man auf dem Höhepunkt eines Aktienbooms angefangen hätte zu kaufen. Ich habe eine Studie im Kopf, die ich aber leider nicht zur Hand habe. Diese besagte grob, dass wenn man das Geld 20 Jahre im S&P500 angelegt hätte, man nie mit Minus herausgegangen wäre. Und man hätte historisch sogar im Durchschnitt pro Jahr eine Rendite von 7 % erzielt. Die Vergangenheit ist zwar keine Garantie für die Zukunft, aber solange sich unser Weltwirtschaftssystem nicht grundlegend ändert, sollte es da keine großen Verwerfungen geben. Und wenn sich das Weltwirtschaftssystem ändert, dann ist sowieso alles hinüber, also auch der Sparstrumpf mit den bunten und dann wertolsen Scheinchen mit irgendwelchen Zahlen drauf. Ich habe bald drei Kinder und jedes Kind hat seit der Geburt einen Sparplan bekommen, in den ich monatlich jeweils einzahle. Ich selber investiere neben einem Sparplan auch aktiv in Wertpapiere. Daneben manage ich noch ein Depot meines Cousins. Das mache ich alles seit ungefähr 10 Jahren. Dadurch beschäftige ich mich natürlich extrem viel damit. Neben Immobilien sind Aktien für mich die beste Anlageform. Also wichtig für einen Anfänger wäre hierbei, dass man sich zumindest ein bisschen damit auseinandersetzt, in welchen Sparplan man genau investieren will. Da gibt es Fonds, ETFs oder Aktien als wichtigste Formen zu nennen. Aktien als Direktinvestment würde ich hierbei eigentlich ausschließen, da zu wenig Diversifikation für den Anfänger. Fonds sind durch Manager geführte Portfolios. Sie sind deutlich teurer als ETFs. Die allermeisten Fonds können den Markt nicht schlagen, d.h. sie haben eine schlechtere Performance als die Vergleichs-Indezes und kosten aber zusätzlich noch Gebühren. ETFs werden nicht gemanaged, sondern bilden in aller Regel einen Index ab. Die Gebühren sind deutlich günstiger als bei Fonds. Wichtig bei ETFs zu wissen, ist, dass es vollreplezierende und synthetische gibt. Dabei investieren die synthetischen nicht unbedingt in die Aktien, die den zugrundeliegenden Index abbilden, sondern u.a. auch in verschiedene Derivate (high-risk-Produkte). Wenn alles schön ist, passiert hierbei auch nichts. Bricht der Markt zusammen, passiert das gleiche wie bei Lehman Brothers. Wenn der Emittent pleite geht, sind die ausgegebenen ETF nahezu wertlos. Also würde ich immer darauf achten, dass der ETF, in den man investiert, immer ein vollreplizierender ETF ist. Dann werden nämlich echte Wertpapiere in den ETF aufgenommen. ETFs werden, wie Fonds auch, dem Sondervermögen zugeschrieben, sodass eine Pleite des Herausgebers irrelevant für den Investor ist, weil der Gegenwert der Wertpapiere nicht in die Insolvenzmasse einfließt. Erst wenn alle Unternehmen, die den Index abbilden, pleite gehen, würde auch der Anleger pleite gehen. Und das ist ziemlich unwahrscheinlich. Geht man nun zu seiner Hausbank, wird man mit Sicherheit einen Hausfonds oder einen Fonds, der der Bank am meisten Geld bringt, empfohlen bekommen. Ich würde niemals mir Empfehlungen von einem Bankberater einholen (sie sind nämlich keine Berater, sondern Verkäufer; ohne es negativ zu meinen), denn seine Intention ist in erster Linie eine ganz andere als meine. Am aller besten ist, wenn man sich selber mit der Materie auseinandersetzt. Und dann aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse Entscheidungen trifft. Die zweitbeste Lösung ist es jemanden zu fragen, dem man vertraut und der wirklich Ahnung von der Materie hat. Wenn mich ein unbedarfter Freund fragen würde, würde ich ihm raten mit einem Sparplan in einen vollreplizierenden ETF auf einen großen Index zu investieren. Da ist es eigentlich fast egal, wo man da genau investiert, ob DAX, MDAX, Dow Jones, S&P500, EuroStoxx, MSCI World, oder oder oder. Mit so einem ETF kann man sehr ruhig schlafen und nach 10 Jahren (überspitzt gesagt) kann man mal schauen, was damit so passiert ist. Jetzt habe ich wieder voll übertrieben mit dem Text. Aber das Thema finde ich extrem interessant und könnte Stunden darüber reden/schreiben. Ich will hier keinen bekehren, aber zumindest ein bisschen die Angst vor dem Aktienmarkt nehmen. In der heutigen Zeit führt in meinen Augen kein Weg am Aktienmarkt vorbei, wenn man Vermögen aufbauen will. Und es ist eine tolle Diversifikation zum Immobilienmarkt.
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    Aus meiner Praxis (privater Vermieter) heraus, sehe ich meine Mieter als Geschäftspartner und verhalte mich gegenüber ihnen auch so (sie sichern mir einen Teil meiner Einkünfte). D.h. ich zeige Verständnis für ihr Anliegen und kümmere mich schnellstmöglich z.B. um eine Mängelbeseitigung und erkundige mich im Anschluss auch beim Mieter, ob dieser auch ordnungsgemäß behoben wurde, neuer Mieter bekommt von mir eine Flache Wein / Blumen usw.. Ich warte nicht auf die Reaktion des Mieters sondern komme ihnen zuvor. Bei Problemen zur Einhaltung der Hausordnung such ich auch zuerst das persönliche Gespräch mit den betroffenen Mietern bevor ich Abmahnungen oder dergleichen verschicke. Durch dieses aufgebaute Vertrauensverhältnis (um auf das Thema Mieterhöhung wieder zurückzukommen), kann ich in einem persönlichen Gespräch eine Mieterhöhungsvereinbarung viel besser verhandeln, da der Zugang zum Mieter auf einer ganz anderen Ebene stattfindet, als wenn bisher nur unpersönlicher Kontakt durch Schriftverkehr oder Anwalt stattgefunden hat oder die Belange des Mieters nicht ernst genommen wurden oder der Mieter immer vertröstet wurde. Hierbei hilft es auch, sich in die Rolle des Mieters zu versetzten. Wie reagiert der Mieter wenn er z.B. vom Anwalt ein Mieterhöhungsverlangen bis zur ortsüblichen Miete erhält und es im letzten Satz heißt, dass eine nicht erteilte Zustimmung eingeklagt wird (Abwehrhaltung). Durch ein vertrauensvolles Verhältnis zueinander sind meiner Meinung nach langfristig bessere Ergebnisse zu erzielen.
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    Hallo, ich würde so rangehen, dass ich mir überlege, welche Miete die Sollmiete in der Lage sein kann. Z.B. 500,-€. Diese Miete rechne ich dann aufs Jahr hoch, also 6.000,-€ Jahres-Netto-Sollmiete. Da mir selbst Sicherheit sehr wichtig ist und ich auch was davon sicher haben will, lehne ich Investments ab, die grundsätzlich weniger als 7% bringen. Also errechne ich den Kaufpreis, den ich bereit wäre zu zahlen, um mit der Sollmiete die Wunschrendite zu erreichen: 6.000 / 0,07 = 85.714,-€ Zu beachten wären die Kaufpreisnebenkosten und etwaige Sanierungs-/Renovierungskosten. Die müsste ich dann natürlich noch draufschlagen in Form einer höheren Rendite. Jeder Kaufpreis unter 85.714,-€ wäre somit okay für mich, weil jeder Euro drunter meine Rendite steigert. Grundsätzlich beim Verhandeln (wenn möglich), sollte der Verkäufer das erste Angebot machen. Dann weißt Du, wie es um die Situation steht. Am wichtigsten ist jedoch, dass Du weißt, mit welchem Kaufpreis Du noch zufrieden wärst - also wo Du dann aussteigen würdest. Der beste Deal ist immer der, bei dem beide etwas davon haben. VG Tobias
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    Ich warte noch darauf, daß meine erste ETW, gekauft in 1996 kurz nach dem Studium im östlichen Umland von Berlin mit Blick auf einen kleinen schiffbaren Fluß, den Kaufpreis von gut 2000 Euro pro qm wieder erreicht (aktueller Wert ca. 1500 Euro pro qm). M.E. wird dieses real (wahrscheinlich auch nominal) nie mehr der Fall sein. Richtiger Zeitpunkt zum Einstieg: 2002 bis 2010. In Berlin konnte man in diesem Zeitraum verläßlich sanierte MFH (ich rede von praktisch alles neu: Fassade, Dach, Fenster, Bäder, Heizung meist auch Stränge, Elektrik etc.) für ca. 600 Euro pro qm kaufen (naja nach 2008 wurde des schwerer, aber ging im Wedding und ähnlichen Gegenden noch bis 2010, max 2011). Heute kann man entsprechende MFH praktisch nicht mehr für unter 2000 Euro pro qm kaufen. Seit Ende 2012 habe ich mein letztes MFH gekauft, die Preise wurden mir selbst in Städten wie Magdeburg zu hoch. Ähnlich ist die Situation in HH (ich erinnere mich daran, das Mitte der 90er teilweise MFH bereits zum Faktor 10 im Freiverkauf zu kaufen waren)- Richtiger Zeitpunkt zum Exit???? Ich würde in Berlin gerne die eine oder andere meiner Immobilien verkaufen, wenn dieses bereits heute steuerlich möglich wäre, auch wenn ich für die nächsten 2 Jahre noch einen weiteren Preisanstieg erwarte/erhoffe. Hintergrund ist, daß ich praktisch mein gesamtes Vermögen in Immobilien angelegt habe. Zur Zeit haben wir ein einmaliges Zusammentreffen positiver Faktoren für Immobilien: 1. Historisch einmalig niedrige Zinsen 2. Rekord Zuwanderung 3. Abbau der teilweise aus den 1990ern vorhandenen Leerstände in den großen deutschen Städten. Mögliche negative Faktoren für Immobilien 1. Starker Zubau (endete bisher in jedem Land der Welt mit dem Zusammenbruch des Marktes. Ausnahme: China bisher) 2. Energieeinsparprogramme der Regierung (im Bundesumweltministerium phantasieren sie über Nullenergiehäuser im Bestand, da die CO2-Einsparungen in der Industrie nicht ausreichen). Die Kosten hierfür dürften auf Mieter nur zu einem kleinen Teil umlegbar sein 3. Demographie: Wir werden in D, falls es nicht zu weiterer, massiver Zuwanderung wie im letzten Jahr kommt, einen deutlichen Rückgang der Bevölkerung haben. Hieraus dürfte ein erheblicher Leerstand inkl. Preisrückgang resultieren (der Effekt geringerer Haushaltsgröße dürfte in ein paar Jahren sich stark reduzieren). Vor diesem Hintergrund würde ich persönlich nie mehr praktisch alles auf Immobilien setzen, wenn ich heute vor der Entscheidung stehen würde. Als Beimischung ist es sicherlich auch bei den gegenwärtig hohen Preisen o.k, aber bei den meisten Deutschen ist mit dem Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung bereits eines ausreichende Exposure vorhanden.
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    @Flo Cashflowobjekte sind in C und D - Lagen und generieren hohe Mieten (im Vergleich zum Kaufpreis) Faktor unter 14 - Du erwirtschaftest monatlichen Überschuss, der aber versteuert werden muss. Die Wertsteigerung des Objektes ist gering, kann sogar negativ sein. Die Tilgung sollte hier höher sein als 2%. Renditeobjekte sind in A und B lagen und man bekommt eine geringe Miete im Vergleich zum Kaufpreis und die Faktoren liegen bei 20-25. Du verdienst hier auch Geld, nämlich nach dem Verkauf und zwar steuerfrei. Das soll Dich aber nicht dazu verleiten, dass Du jetzt denkst, wenn ich in Chemnitz eine ETW zum Faktor 20 kaufe, dann ist es ein Renditeobjekt, auch wenn Du nicht der erste wärest, der diesen Fehler gemacht hat. In Frankfurter Nordend oder in Bockenheim könnte man mit Faktor 20 schon mal leben, 18 wäre aber natürlich totzdem besser. Also generell gilt - so günstig wie möglich einkaufen - ist ja auch irgendwie klar.
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    @Chris Wurzer Man sollte seine Verschuldung unbedingt im Auge behalten. Deshalb achte ich immer drauf, dass meine Immobilien nach Ablauf der Zinsbindungsfrist 10% Darlehenszins, 1% Tilgung und 10% gesunkene Mieteinnahmen schlucken. Und immer wieder "aufzufüllen" macht absolut Sinn, da man NIEMALS genug EK hat. Die Kaufpreise bzw. die Häusergröße wird einfach größer und da ist jeder Euro EK/Sicherheit Gold wert. Wenn ich nicht wieder auffüllen würde, wäre mir schon so manche Immobilie durch die Lappen gegangen...
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    Ich halte meine Bäder in einen schlichten zeitlosen weiß evtl. mit Borte ... Fliesenleger gehört zu meinen Team und ich mache NUR Festpreise...Bei allen arbeiten... Wohnungen werden alle mit Rauhfaser tapeziert auch hier Festpreise mit dem Maler gehört auch zu dem Team ... als Fußboden benutzte ich in den ganzen Wohnungen nur noch klick vinyl.. .Kann ich jedem nur empfehlen... Laminat war gestern... Vinyl kostet nicht viel mehr als Laminat aber hat mehrere Vorteile : Wöllbt sich nicht auch wenn länger Wasser drauf stehen sollte, Fusswarm bei jedem Wetter dank der Unterlage, keine Kratzspuren, einfache verlegung ( sogar Sonntags im MFH möglich , da keine Stichsäge verwendet werden muss ) im weiteren hört man nichts wenn man auf vinyl läuft.
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    Für die ganze Wohnung: https://www.bauhaus.info/bodenfliesen/natursteinfliese-bianco-cordo-/p/13810383?continueUrl=/suche/produkte?q%3Dgranit%2Bfliese 10% Rabatt, wenn man eine Palette nimmt (50%) plus nochmal 10%, weil ich einen Kleingarten besitze... sind dann 14,36 pro Quadratmeter. Fliesenkleber: https://www.bauhaus.info/fliesenkleber/probau-flexkleber-naturstein-/p/13910630?continueUrl=/suche/produkte?q%3Dfliesenkleber%2Bnaturstein Sind dann nochmal 2,18 pro Quadratmeter. Fuge: https://www.bauhaus.info/fugenmaterial/probau-flexfuge-naturstein-/p/13910465?continueUrl=/suche/produkte?q%3Dnaturstein%2Bflexfuge Nochmal 1,06 pro Quadratmeter. Material: 17,60 pro Quadratmeter Mein Fliesenleger verlegt für 10 brutto pro Quadratmeter. Gesamtkosten: 27,60 pro Quadratmeter. Granit sieht edel aus, gibt bei Sprengnetter einen Wertzuschlag und hält einfach ewig...
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    Natürlich hat eine verstärkte Neubautätigkeit Auswirkungen auf das Mietniveau der bestehenden Wohnungen. Die in die Neubauwohnung ziehenden Bewohner machen in der Regel eine andere Wohnung frei. Diese wird im wieder im Markt (meist als Mietwohnung) angeboten. Verstärktes Angebot führt in einem Markt zu sinkenden oder weniger stark steigenden Preisen. Die große Frage ist, ob der Neubau ausreichend ist/sein wird damit die Preis weniger stark steigen oder sogar fallen. Nach jedem Immobilienboom gab es bisher Leerstände mit (real) sinkenden Mieten (o.k., vielleicht nicht in München). Man konnte dieses gut in den meisten deutschen Regionen nach Ende des Baubooms der 1990er sehen. http://www.focus.de/finanzen/news/miet-und-kaufmarkt-immobilien-kompass-2001_aid_189387.html Gravierender wird der Rückgang der Immobilienpreise sein. Hierfür gab es bisher bereits drei Perioden stark sinkender Preise: Mitte der 1970er, Mitte der 1980er und Ende der 1990er bis Mitte der 2000er: http://www.manager-magazin.de/immobilien/artikel/immobilienmarkt-der-vierte-boom-a-923209.html Starke Preisrückgänge wie in der Vergangenheit könnten durch die Forderung nach Nachbesicherung viele Eigentümer in die Privatinsolvenz treiben. Insoweit wäre ich extrem vorsichtig zu Mondpreisen zu kaufen (die echten Schnäppchen werden ja leider immer weniger).
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    In den meisten guten Privathaftpflichten sind 3 bis zu 5 vermietete ETWs mitversichert. Gibt auch welche mit kostenlosem Einschluss von MFHs! Bei ETWs geht's in erster Linie um Verkehrssicherungpflichten. Eine sehr gute Privathaftpflicht schützt auch vor Mietnomaden bzw. Schäden an der Mietsache durch die sog. "Ausfalldeckung", die natürlich auch bei Vorsatz greifen sollte. Wobei der Mieter eine Haftpflicht und eine Hausrat vorhalten und nachweisen sollte. Vermieter-RS ist in der Tat recht teuer, beläuft sich idR auf netto 3-5% der Jahresmiete (brutto, warm). Wir haben einen Rahmenvertrag für Vermieter zum Stückpreis von 99e brutto jährlich pro WE. Das kann man gut kalkulieren. Mietnomadenversicherungen bieten mittlerweile mehrere Versicherer an, u.a. R+V, ARAG (nur in Kombi mit deren recht teuerem ImmoRS) und Rhion. Besonders die letztgenannte der Rhion ist spannend, denn da kann man recht günstig Mietausfall rückversichern. So kosten zB 6 Monate Mietausfall (maximal 10.000e) lediglich knapp 57e brutto jährlich. 12 Monate (maximal 20.000e Miete) kosten etwa 88e brutto jährlich. @Kalle: HuG-Haftpflicht bekommst schon ab 50e jährlich und kannst diese voll auf Deine Mieter umlegen! Ich empfehle diese Gönnung unbedingt, sonst schaust zB bei einem Umweltschaden durch Leck im Öltank ziemlich blöd und bist schneller insolvent als Du bis 50 zählen kannst :-)
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    Grundsätzlich einfach mal googlen nach "ksp rechtsanwälte paypal" - Viel Spaß beim lesen :-) Ansonsten machen die nichts besonderes, was nicht in der Branche üblich wäre. KSP verlangt zum Beispiel für seine Bemühungen von seinen "Kunden" bis zu einer Forderungshöhe von 500€ Kaufmännische Mahnkosten EUR 9,00Anwaltsgebühr 1,3 Gebühr 2300 RVG EUR 58,50Auslagenpauschale 20% 7002 RVG EUR 11,70 Also 79,20 Inkassogebühren. Die kaufmännischen Mahngebühren sind eine Schadensersatzforderung des Auftraggebers. Bis ca. 2,50€ sind die auch tatsächlich ersatzfähig. Bedenkt man aber, dass der Auftraggeber paypal Mahnungen ausschließlich per email verschickt, mag man kaum Glauben. dass eine vollautomatisierte Email 9 € kosten soll. Die 1,3 fache Gebühr nach 2300 RVG ist lt. Gesetz nicht vorgesehen, wenn es sich bei der Tätigkeit um ein Schreiben einfacher Art handelt, und dieses weder schwierige rechtliche Ausführungen noch größere sachliche Auseinandersetzungen enthält. Dies kann im Einzelfall anders sein, aber im standardisierten Masseninkasso ist dies erfüllt. Dort werden simple Standardbriefe (Zahlen bis xx sonst gerichtliche konsequenzen- teuer!) im automatisierten Massenverfahren verschickt. Eine Prüfung des Einzelfalls durch das Inkassobüro ist gar nicht möglich und widerspricht dem Gedanken des Masseninkasso. Richtigerweise dürfte ein Inkasso verlangen Kaufmännische Mahnkosten EUR 0,00Anwaltsgebühr 0,3 Gebühr 2301 RVG EUR 15,00Auslagenpauschale 20% 7002 RVG EUR 3,00 Echte Inkassogebühr 18 € Dazu kommen bei KSP noch die Besonderheit, dass bestimmte Paypalzahlungen in Deutschland gar nicht einforderbar sind. könnte man vorher prüfen, widerspricht aber auch dem Gedanken des Masseninkassos. Stattdessen werden die einfach erstmal geltend gemacht.
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    https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/kosten-der-verwalterzustimmung-wer-muss-am-ende-zahlen_idesk_PI17574_HI2634967.html
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    Ich kann Andreas Aussage unterstreichen, warum kauft Ihr sowas? Mal eine Frage, was muss ich genau tun bzw. was muss passieren, damit ich auf den Gedanken komme, mich für diese Immobilie zu interessieren?0 Unter 10% Rendite kann ich nicht wirklich empfehlen, zu kaufen, außer man hat ein Package mit weit mehr als 500t JNM, damit es sich lohnt.
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    Also es geht nur darum den kalkulatorischen Aufwand mit dem zahlungswirksamen Aufwand in Einklang zu bringen. Das Grundproblem ist doch, dass die Tilgung aus versteuerten Einkommen erfolgt. Bei knapper Kalkulation kann das durchaus zur Unterdeckung führen. D.h. die Mietneinnahmen reichen nicht aus, um die Finanzierungsrate zu zahlen.
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    Hallo zusammen, ich hatte beim Stammtisch "versprochen", sofort darüber zu informieren, wenn die erste Veranstaltung des Formates „Immopreneur Talks“ organisatorisch feststeht: Andreas Sell und Sven-Erik Dethlefs sind die Gäste Die Webseite / Landing-Page ist erst vor wenigen Stunden komplett online gestellt, so dass ihr die ersten Bucher sein werdet – sofern Interesse bei euch besteht (die Teilnehmerzahl ist auf maximal 50 begrenzt). http://immopreneur.de/talks/
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    Den Ansatz von @Arnd Uftring mit den Pendlerströmen und Bahnlinien im Umland finde ich hochinteressant. Hierzu habe ich bezüglich meinen Recherchen mal bei der IHK nachgefragt und ein schönes Dokument gefunden "Pendlerverflechtungen im IHK Bezirk Frankfurt am Main" (https://www.frankfurt-main.ihk.de/images/broschueren/mobile_arbeitnehmer.pdf) Das gibt es bestimmt auch in München... LG
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    Ich wusste gar nicht, dass es (höflich ausgedrückt) so „kostenbewusste“ Vor-Eigentümer noch gibt, aber die Abwertung im Mietspiegel ist erklärbar: Ein Ölofen kann penetrant stinken! Wenn man den Ofen noch von Hand mit einer Kanne befüllen muss und man kleckert, riecht die Wohnung tagelang nach Heizöl. Mit einer fachmännisch installierten, automatischen Ölpumpe / Beschickung gibt es das Problem (glaube ich) aber nicht. Ich erinnere mich jedenfalls dunkel, dass meine Oma (Baujahr 1920) in einer Wohnung aus den 50er Jahren so ein Ding hatte... :-) Es kann außerdem vorkommen, dass ein auf kleiner Flamme brennender Ölofen von einem in den Schornstein schlagenden Windstoß ausgeblasen wird. Dann fließt Öl in den Brennraum, das sich an den heißen Stahlteilen entzündet und es zu einer Verpuffung kommt. Das ist nicht gefährlich, aber 'ne ziemliche Schweinerei mit Ruß und Gestank. Den Brennraum des Ölofens muss man daher alle paar Tage sehr gründlich sauber machen. Ein Ölofen brennt nur dann sauber, wenn er mit einem blauen Flammenkranz auf vollen Touren läuft. Wird die Flamme gelb, wird die Verbrennung unsauber und es gibt (viel) Ruß. Das kann man (wenn man beim Säubern zu faul war) der Wohnung also irgendwann ansehen :-) Wer sich das im Jahr 2017 noch antun möchte, hat den Abschlag im Mietspiegel mehr als verdient! :-)
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    Hi Werner, also ich verfahre immer so: Ich spreche selbst die fristlose Kündigung aus und werfe mit einem Zeugen ein. Wir unterzeichnen beide den Zustellnachweis. Zieht der Mieter dann nicht aus - gebe ich die Sache an den Anwalt. Habe zu große Sorge, dass ich ansonsten einen Fehler rein haue. Meine Erfahrung ist, dass man einen guten Draht zum Anwalt aufbauen sollte. Ich gehe immer zum gleichen Rechtsanwalt (der gleichzeitig auch Notar ist) und dort lasse ich auch alle Kaufverträge beurkunden. Ich kann dort auch immer bei kniffligen Fragen etc anrufen und mir auf dem kurzen Dienstweg eine Info holen. Bei Rechtstreitigkeiten weiß ich, dass ich dort gut vertreten werde. Zu dem Fall selbst noch: Ich stimme dir zu. Du solltest sehen, dass der Mieter fliegt. Derartige Mietverhältnisse sind i.d.R. so zerrüttet, dass weiteres Abwarten nur Nerven und Geld kosten. Ich hatte mal den Fall, dass ich einem Mieter viel zu lange Zeit gegeben habe und alle Storys geglaubt hab. Ende vom Lied war, dass er mit 5.000 € Rückstand ausgezogen ist und mir die ganze Bude noch komplett kaputt gehauen hat (inkl Wohnungstür und 1Meter hohen Müllbergen xD) ... war die erste Räumung die ich hatte. Seitdem wird bei entsprechendem Rückstand sofort fristlos gekündigt und ggf. auf Räumung geklagt. Sonst wird man nur verarscht.
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    Hallo Werner, beides wird vor dem Amtsgericht am Wohnort der Mieterin eingereicht. Anwaltszwang besteht nicht, bei Solvenz der Mieterin ist es aber empfehlenswert. Bevor du jetzt losläufst aber ein paar Anmerkungen dazu. Ich würde die Mieterin nachweislich auffordern, einen Termin für die Rückgabe zu benennen, der innerhalb der nächsten x Wochen liegt. Sie muss ja eine realistische Chance haben, eine neue Wohnung anzumieten und den Auszug zu organisieren. (Nachweislich heißt übrigens Zustellung durch Gerichtsvollzieher- die spielen auch Postbote). Bezüglich des Rückstandes brauchst du keine Zahlklage erheben, viel einfacher ist es für dich einen Mahnbescheid über den rückständigen Betrag zu beantragen. Geht online total easy. Alles wichtige dazu hier : http://www.mahngerichte.de/onlineverfahren/ Wichtig ist dass du den Haken setzt bei: Im Falle eines Widerspruchs beantrage ich die Durchführung eines streitigen Verfahrens. Entweder zahlt Sie dann, oder du bekommst sehr schnell einen vollstreckbaren Titel auf Zahlung oder im Falles des Widerspruchs geht der Fall ans zuständige Amtsgericht zur Verhandlung. ( An dieser Stelle kann man dann z.B. den Fall einem Anwalt übergeben). Bei der Räumungsklage sieht es etwas komplizierter aus. Einreichen darf man die immer, aber man man muss gucken, was sich lohnt. Zum einen kann die Mieterin bis zu 2 Monate nach Zustellung der Räumungsklage die fristlose Kündigung Zufall bringen. ( Ein sehr guter Anwalt kann ggfs. dann sogar die ordentliche Kündigung vom Richter kippen lassen, aber das nur am Rande). Zum anderen muss der andere ja auch eine Chance haben deiner Forderung nachzukommen. (Daher der Hinweis oben eine angemessene Ziehfrist mit der Mieterin zu vereinbaren). Wenn dann nichts kommt, Räumungsklage einreichen und Urteil abwarten. In der Klage beantragt man die Beklagte zur Räumung der Wohnung zu verurteilen. da der Kläger der Beklagten mit Schreiben vom den Mietvertrag vom .. wegen .. fristlos hilfsweise ordentlich gekündigt hat. Gruß Matthias
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    Gude zusammen, nach einem Immo Seminar mit Alex Fischer kann es los gehen ... Kapital ist in den Startlöchern ...Hörbuch vom Thomas in "Dauerschleife" ... Umsetzung gestartet... Nächste Schritte: > Netzwerkausbau > Kooperationspartner > Objektaquise Ich freu mich bereits auf den nächsten Stammtisch in FFM... ich nehme an, der wird am 16. oder 17. April stattfinden?
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    Habe gleich noch eine andere blöde Frage in die Runde: Kennt einer ein gutes Steuerprogramm, das auch auf Linux läuft? Mit den bisherigen Vorschlägen kann man nur arbeiten, wenn man Windows hat. Und ich lebe (eigentlich recht glücklich und absturzfrei) in einem windowsfreien Haushalt. Kennt da jemand von euch ein linuxfähiges Programm? Danke schon mal!
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    Eine kurze Anmerkung zum Dauerstretitehma Kaufpreisaufteilung: 1. Das aktuell von der Finanzverwaltung zur Verfügung gestellte Tool ist in den meisten Fällen nicht zu empfehlen, da es für den Steuerpflichtigen zumeist zu nachteiligen Ergebnissen führ. 2. Zu empfehlen ist es im Kaufvertrag eine vernünftige Aufteilung zu treffen, da diese nach Ansicht des BFH maßgeblich ist. Ein guter Anhaltspunkt bietet hier der Bodenrichtwert. http://www.wnp-dresden.de/wnp-nachrichten/2016/03/abschreibungen-kaufpreisaufteilung-im-notarvertrag-ist-grundsaetzlich-massgeblich/ 3. Im Anhang findet ihr ein kleines Excel-Tool, welches eben den Bodenrichtwert als Basis der Aufteilung nutzt. Hierbei kann es natürlich vorkommen, dass das Finanzamt etwas rumzickt. Wer allerdings eine höhere AfA-BMG haben möchte, dem sollte es dies wert sein. Wer Lust und aktuelle Zahlen da hat kann gern mal beide Varianten durchrechnen. Und denkt immer daran, redet frühzeitig mit eurem Steuerberater! Kaufpreis - Aufteilung für V+V (herkömmliche Methode).xlsx
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    Ja @Ray genau, ich gebe 5 an! Bin bisher damit gut gefahren und hier gleich ein Musteranschreiben inkl. Zustimmungserklärung, das wir verwenden: http://immopreneur.de/forum/topic/194-mieterhöhung-ohne-mietspiegel/#comment-1911 Habe vor kurzem bei einem DH die Mieten nach 4 Jahren drastisch erhöht. Ein Mieter kam uns dann gleich blöd um die Ecke und meinte die angegebenen Vergleichsmieten sind nicht rechtens, da es mittlerweile Gerichtsurteile gibt, dass Mietangebote (also aus Zeitung oder immscout etc) nicht rechtens wäre, da es nur Angebotspreise sind und nur Angaben aus geschlossenen Mietverträgen zu vergleichbaren Mietobjekten angegeben werden dürfen. Deshalb nehme er die Mieterhöhing nicht an! Wir meinten darauf hin, er soll uns die Aktenzeichen der entsprechenden Urteile vorlegen - haben wir bis heute nicht bekommen, er soll uns bei mindestens 3 angegebenen Vergleichsmieten den Beweis erbringen, dass diese nicht die aktuelle Marktmiete wiederspiegeln, sondern weit drunter sind. Wir haben ihm sogar die Inserate mit den Kontaktdaten der Vergleichsmieten gegeben. Kam nix dabei raus, also er konnte die Angaben nicht widerlegen. Ich meinte noch, dass die abgeschlossenen Mietverträge der angegebenen Vergleichsmieten ggf. sogar höher sind wg. hoher Nachfrage, wir immer noch nicht die volle Marktmiete verlangen, sondern leicht drunter sind und er somit mit seiner Family günstiger wohnt und er kann ja ausziehen, wenn es ihm nicht passt! Und schwuppdiwupp war paar Tage später die Zustimmungerkäring im Briefkasten!
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    Hallo, habe vor ca. 8 Monaten eine 3 ZKB Wohnung in Bremen im Zwang ersteigert, nicht WG tauglich, bei der ich den Eindruck hatte der alte Eigentümer ist mit 2-3 Koffern geflohen. Die Wohnung war voll möbliert mit Kleidung usw. Küche mit alle Geräten (Kaffeemaschine, Wasserkocher, Besteck Töpfe Pfannen einfach alles). Fast alles in gutem Zustand. habe dann auch überlegt alles rausszuwerfen mich dann aber dafür entschieden, nur die Kleidung u. die paar schrottigen Möbel zu entsorgen und zu versuchen möbliert zuvermieten. War sehr überrascht wie viele pot. Mieter möbliert mieten wollten, von Leuten die sich gerade v. Ihren Partnern trennen wollten über Firmen die Wohnungen für Azubis oder MA suchen usw.. Gemietet hat es jetzt ein Mann der f. 3 Jahre v. England n. Bremen versetzt worden ist u. Hauptwohnung in England beibehalten wollte. War wie gesagt überrascht das möblierte Vermietung so gut nachgefragt wurde was in deinem Fall dafür spricht die Möbel drinzulassen.
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    @FloMainz ist eine Renditemarkt. Die Kaufpreise sind hoch und die Renditen sind im Keller. @JB hat recht mit den Bauchschmerzen. Die Märkte können wechseln. Wenn Du gefragt hättest: "Und was ist Leipzig für ein Markt?", wäre es schon schwerer, denn der Leipziger Markt hängt genau dazwischen. Meine Hoffnung ist natürlich, dass er sich von CF- auf Renditemarkt dreht. (Und wenn man das Monitoring zum Wohnungsmarkt liest, sieht es auch so aus.) Die Prognosen sind sehr vielversprechend. (Kann man auf der Homepage der Stadt Leipzig runterladen.) Aber eines ist klar, es ist und bleibt Spekulation und alles kommt am Ende immer anders und es immer so, dass das niemand auf dem Schirm hatte. (Oder wer hätte von einem Jahr auf den Brexit getippt???)
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    über 50 Jahre abschreiben ist pure Enteignung, kein Wunder, warum viele Ihre Häuser vergammeln lassen und nichts machen.
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    Ich sehe eben, dass dadurch bis jetzt häufig sehr gute Faktoren rauskommen, die durch Boom-Regionen auch gerne etwas gepusht werden. Nur ist eben das Problem, dass teilweise eine solche Entwicklung nicht bzw. nur über extreme Zeiträume möglich ist. Mein bisheriger Rekordfund war eine Differenz von 33% (dadurch ein Faktorunterschied von 5) und die mit der verminderten Kappungsgrenze von 15% zu erreichen würde (bei weiterer Inflation, Mietsteigerung, etc.) mindestens 3 Erhöhungsschritte (1 Schritt = 15% in 3 Jahren) benötigen und somit 9 Jahre dauern. Außer man vergrault die aktuellen Mieter was nicht mein Fall ist. Grüße
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    Musterschreiben für Schufa & Co.
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    In einem Drittel aller deutschen Landkreise werden die Marktwerte für Eigentumswohnungen bis 2030 um 25 Prozent sinken... Das Deutsche Institut für Wirtschafsforschung (DIW) schickt gerade an Fachjournalisten und andere Multiplikatoren eine Studie heraus, von der wir in den nächsten Tagen bestimmt noch mehr hören werden... Das Besondere an der Datenlage und deren Interpretation: Hier werden die Immobilienpreise anhand einer Retrospektive vergangener Jahre, auf die Zukunft hochgerechnet. Dabei werden Empirica-Daten von 2012 bis 2015 mit den Bevölkerungsprognosen der Bertelsmann Stiftung kombiniert. Demnach haben wir in 20 Jahren in einigen Gegenden Deutschlands mit Geisterdörfern zu rechnen, wenn der deutliche Rückgang der Bevölkerung so weitergeht wie bisher. Die Preisentwicklung für Eigentumswohnungen der Regionen wie Oberspreewald-Lausitz (ca. -41 %), Elbe-Elster (ca. -27 %) oder Altenburger Land (ca. -11 %) (um nur einige Beispiele aus der Studie zu nennen) ist bereits jetzt dramatisch. Wer wie ich, in der Metropolregion FrankfurtRheinMain lebt, kann sich das nur schwer vorstellen. Hier eine vorläufige Presseerklärung zur Studie (+ Interview mit dem Autor Markus M. Grabka) https://www.diw.de/de/diw_01.c.559799.de/themen_nachrichten/in_einem_drittel_aller_deutschen_landkreise_werden_die_marktwerte_fuer_eigentumswohnungen_bis_2030_um_25_prozent_sinken.html