Thomas Knedel und Stephan Steup sprechen in der heutigen Folge über:

Outsourcing für Immobilieninvestoren

Struktur aufbauen und Zeit effektiv nutzen

Welche Dinge kann man outsourcen? Was kann man sich leisten, was nicht?

Welches Outsourcing bringt Dir am Ende das beste finanzielle Ergebnis und welche Dinge solltest Du auf keinen Fall selbst erledigen?

Thomas Knedel und Stephan Steup geben Dir zu diesem Thema die Tipps, die Du brauchst, um klare Entscheidungen zu treffen.

Shownotes / hilfreiche Links

Video zur Expertenvorstellung des Immopreneur-Kongresses:

http://immopreneur.de/forum/topic/1731-live-stream-auf-fb-am-30082016-experten-vorstellung-und-qa/

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Ja Thomas, mache ich gerne
Transkript:

Thomas: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Immopreneur Podcast. Heute am Start sind Thomas und Stefan. Hallo Stefan.

Stefan: Danke Thomas. Schön, dass ich wieder dabei sein darf. Auch liebe Grüße an die Hörer da draußen. Heute geht es ein bisschen darum, dass wir selber nicht mehr ganz so aktiv sind. Wir waren in den letzten Folgen hauptsächlich damit beschäftigt, selber aktiv die Geschehnisse zu regeln. Und jetzt geht’s darum, dass wir über das Team hinaus, was wir kurz angesprochen hatten, wie den Steuerberater, den Verwalter etc., weitere Schritte unternehmen, um eine Organisation zu schaffen, die unsere Aufgaben übernimmt. Wir sourcen also dementsprechend aus. Thomas, warum sollten wir denn überhaupt outsourcen?

Thomas: Das ist so ein Thema, was wir uns genauer angucken sollten. Schauen wir einfach mal auf die Experten. Wenn wir mit Experten zu tun haben, dann sollten wir natürlich immer gucken, dass die Experten möglichst gut sind und besser sind. Ich sag mal mit den besten Experten arbeiten, die wir finden können. Und auf der anderen Seite sollten wir natürlich das tägliche Klein-Klein mit Freelancern abdecken sozusagen, weil einfach Deine eigene Zeit viel zu teuer ist. So kann man das ganz kurz sagen. Der Fokus des Investors sollte auf der Immobilienakquise, logischerweise auf der Finanzierung und Strategie  sein, denn das ist ja der Kern, den ein Immobilieninvestor machen sollte, weil Du sitzt am Ruder und steuerst alles. Das kannst Du natürlich schwer aus der Hand geben. Aber Du kannst Zeit sparen, wenn Du eben entsprechend outsourced und natürlich dann dadurch wieder mehr Deals machen, was am Ende in einem höheren Cash-Flow mündet, wenn Du jetzt beispielsweise auf Cash-Flow Immobilien aus bist. So einfach ist das und das hat natürlich am Ende, platt gesagt, mehr Freizeit und mehr passives Einkommen zur Folge.

Stefan: Das ist absolut richtig, was Du sagst. Jetzt haben wir aber das Problem, wenn wir jetzt an die Anfänger denken.Experten sind sehr teuer. Ist es dann vielleicht besser gerade am Anfang doch mehr selber noch zu machen für die Rendite, weil dadurch meine Rendite höher ist oder lohnt sich das nicht nur bei großen Objekten, sondern auch schon bei kleinen, dieser Mehrwert?

Thomas: Nein, das lohnt sich immer, immer, immer für jeden. Weil, wenn Du nicht in der Lage bist Deinen Experten zu bezahlen, dann startest Du einfach zu früh. Im Vergleich zu dem Mehrwert, den ein Experte bringt, sind diese Kosten sehr, sehr gering. Wenn Du das zum Beispiel einem Hausverwalter nicht zahlen kannst aus dem Cash-Flow, aus Deiner Immobilie, dann macht das keinen Sinn und wenn ein Verwalter vielleicht 20, 30 Euro kostet, aber dafür 80 oder 100 Euro mehr aus Deiner Immobilie rausholen kann, dann hast Du irgendwo am Ende 60, 80 Euro mehr an Cash-Flow. Also das macht Sinn da auch einen Verwalter einzusetzen und der schützt Dich auch vor Unwägbarkeiten, die Du vielleicht noch gar nicht kennst.

Ein ganz tolles Beispiel fällt mir da noch ein, das ist der Steuerberater. Jetzt denkst Du: Ein guter Steuerberater, ich meine einen richtig guten, der kostet mal 250 Euro für zwei Stunden, vielleicht sogar 500 Euro und der gibt Dir einen einzigen Tipp, mit dem Du 10.000 Euro sparen kannst. Dann lohnt sich das doch und das ist völlig üblich, wenn ich irgendwelche Deals einfädel, dann setze ich mich doch mit einem Steuerberater zusammen und jede Kleinigkeit, die da irgendwo angepasst wird bei einem großen Deal bringt gleich Zigtausende. Warum sollte man das nicht tun? Dann hast Du einen riesengroßen Hebel. Definitiv entweder im Kleinen Experten einsetzen oder im Großen und im Großen sind das erstmal größere Zahlen 500 Euro oder dergleichen, aber der Spareffekt ist wesentlich größer. Das ist definitiv zu empfehlen.

Stefan:  Es ist gerade Dein Spezialthema, das Outsourcing. Von daher ist es natürlich sehr interessant. Was kann ich bzw.  was sollte ich unbedingt outsourcen?

Thomas: Da kann man viel drüber nachdenken. Ich sehe zum Beispiel, ich hatte es eben schon gesagt, den Steuerberater nicht nur als Berater, sondern er kann auch das Administrative übernehmen. Das muss man eben entscheiden, welchen Part wer übernimmt. Aber ich würde einen Steuerberater so früh wie möglich einschalten, auch schon bei den ersten Investments, weil, wenn man sich da verhaut, dann kann das richtig teuer werden. Dasselbe ist mit der Hausverwaltung. Ich möchte nicht zwingend wegen einem tropfenden Wasserhahn sonntagmorgens um 7 angerufen werden oder weil die Heizung nicht geht, einen Notdienst organisieren müssen am Freitagnachmittag. Wir betreiben eine Hausverwaltung. Das ist sehr lustig dann gerade so Freitagnachmittags. Weil, was machen da Handwerker üblicherweise? Feierabend. Wann gehen Heizung kaputt, wenn es richtig kalt wird? Und da ist dann schon mal Not am Mann angesagt. Aber auch eben diese Kleinigkeiten, die täglichen. Buchhaltung, ich mag Buchhaltung überhaupt nicht. Warum sollte ich es dann auch tun? Und Buchhaltung ist beispielsweise sehr, sehr günstig zu bekommen. Online als auch offline. Das spielt überhaupt keine Rolle. Rechtsberatung ist jetzt wieder eine hochwertige Sache. Das ist natürlich immer mit Kosten verbunden, aber der Effekt, der ist natürlich groß. Würde ich auch immer sehr früh mit dazu nehmen und ggf.,  je nachdem wie fit man ist, mit der Finanzierungssuche eben Finanzierungsvermittler. Ja, nein, das ist immer so ein Thema. Alles, was mit Finanzen zu tun hat. Das sind natürlich so Kann-Dinge. Auch kann ich die Besichtigung outsourcen. Ich habe das letztens gemacht. Das war ein Paket von Wohnungen in Leipzig, von Frankfurt aus doch schon ein ganzes Stück weg und da habe ich einen Dienstleister, den können wir auch in den Shownotes verlinken, für ein schmales Geld da eine Erstbesichtigung machen zu lassen. Das ist jetzt vielleicht nichts für einen Anfänger direkt, weil man muss das auch beurteilen können, eine Wohnung, wenn man eben jetzt noch nicht drin gewesen ist. Aber, wenn man da weiter ist, dann kann man damit arbeiten für die Erstbesichtigung einen Dienstleister zu schicken. Dasselbe ist mit allen möglichen Marketing-Dingen, mit Maklertätigkeiten, praktisch sowas wie Neuvermietung vorzunehmen. Das würde ich doch jemandem in die Hand drücken. Man kann extrem viel machen in diesem Bereich. Und umso größer man wird, desto mehr sollte man natürlich outsourcen, weil das funktioniert nicht, wenn Du alles selbst machst, das funktioniert nicht.

Stefan: Es ist also sehr viel möglich. Gerade weil Du sagst, sogar Besichtigung kann man outsourcen. was dann wirklich in meinen Augen so langsam ein fortgeschrittenen oder ein Profit-Thema sein sollte. Man muss auch selber so ein bisschen reinkommen. Wenn wir jetzt über dieses normale Team-Outsourcing, Steuerberater, Verwalter, die sich darauf spezialisiert haben noch weitergehen, wie source ich dann am besten aus? Soll ich alles auf einmal machen, soll ich mir die Leute alle auf einmal suchen bevor ich überhaupt starte oder wie soll ich da rankommen?

Thomas: Nein, nein definitiv nicht, weil das Suchen von Ressourcen ist natürlich sehr, sehr aufwendig. Das geht nicht von heute auf morgen. Deswegen auf jeden Fall mit der Zeit machen.

Das heißt, fang an Dein Team aufzubauen Schritt für Schritt. Suche Experten, die beispielsweise dasselbe tun, praktisch Investoren, nimm die mit rein in das Team. Da hat man schon mal so einen Spielball. Probiere viel aus, um auch einfach dann gute Partner erkennen zu können. Spare dann einfach nicht an dem falschen Ende. Versuche Dich mit Menschen zu umgeben, die Dir was beibringen, die Dir näher bringen, wie das alles funktioniert und die das auch gemacht haben. Baue dir mit der Zeit das Team um dich herum auf. Das können eben gleichberechtigte Investoren sein, als auch natürlich schon erste Dienstleister. Man kann sich einen Hausmeister teilen oder sonst dergleichen und so schrittweise an das Thema rangehen. Bloß nicht sagen, ich möchte von heute auf morgen meine gesamten Tätigkeiten outsourcen, das wird nicht funktionieren.

Stefan: Ich stimme Dir da auch voll und ganz zu. Ich sehe das auch nicht nötig alles von Anfang an outgesourct zu haben. Gerade auch für die Anfänger, wenn Du selber da draußen jetzt gerade sagst, ich möchte erstmal starten. Jetzt nicht deswegen Angst haben und von wegen “Oh Gott!, wo soll ich die überhaupt alle herkriegen?” Erstmal ins Tun kommen und das Team wächst dann mit einem selber auch weiter. Wie Du schon selber gesagt hast, Thomas, je größer ich werde desto größer wird das Team, weil ich auch die Kontakte immer mehr in der Community knüpfe oder in meinem Ort. Wenn wir mal über den Anfänger und sowas hinausgehen, hättest Du einen besonderen Tipp für Profis in dieser Kategorie?

Thomas:  Wenn man das so richtig machen möchte, dann gibt es eigentlich drei Themen. Das Erste ist: Möchte ich viele Angestellte haben oder nicht? Wenn ich viele Angestellte haben möchte, muss ich natürlich die entsprechenden Strukturen aufbauen. Das ist klar. Wie das eigene Büro bewirtschaften und alles, was es dazu gibt. Und auf der anderen Seite muss ich, wenn ich nicht so über Angestellte gehe, entscheiden, welche Freelancer ich in dem niedrigeren Bereich einsetze. Das klingt ein bisschen böse, aber ich sage mal, ein niedrigerer Lohn ist, was eher so administrativ ist. Da geht es eher darum, die Man oder Frau Power zu finden und die Verlässlichkeit und das akkurate Arbeiten. Es geht nicht so sehr um das Knowhow, natürlich da auch die Leute ihr Knowhow machen können. Eine gute Buchhaltungskraft oder ein guter Hausmeister. Aber das sind jetzt nicht Experten in dem Sinne, das sind dann die anderen.

Wenn ich zum Beispiel einen guten Rechtsanwalt suche oder einen guten Steuerberater, da würde ich versuchen die Besten zu finden, die ich finden kann, die in mein Profil passen, vielleicht in meiner Gegend sind oder sonst dergleichen und da auch einen Schnaps mehr zu bezahlen als sonst üblich oder teilweise sogar viel mehr, um die richtig guten Leute zu haben und die setze ich natürlich dann auch nur punktuell ein, damit ich es mir dann auch leisten kann und so kann ich das dann steuern. Das heißt, einmal der solide arbeitende Backoffice-Bereich und auf der anderen Seite die besten Experten, die ich für mein Profil finden kann. Das wäre mein Tipp. Das heißt, da nicht zu sparen, gerade in der Experten-Gegend, um wirklich die guten Leute zu haben. Weil umso besser die Leute sind, desto mehr, können sie bringen. Ist doch klar.

Stefan: Auf jeden Fall für die Profis. Das, wo man sich dann wirklich nachher die Frage stellt: Mache ich es mit Experten, mache ich es mit eigenen Leuten? Wir hatten auf dem Kongress auch sehr stark das Thema Online Outsourcing, Online Ressourcen. Wie sieht es bei Dir mit Online Outsourcing in der Hinsicht aus? Ich habe selber auch gerade meine erste Seite online gestellt, die sich darum dreht zu schauen, ob man es schafft, den Ankauf ein wenig zu automatisieren beziehungsweise auf die Art und Weise, dass die Deals zu einem kommen. Wie siehst Du das? Vorteil oder Nachteil in dieser konservativen Immobilienwelt, in Bezug auf Online Outsourcing als Spezialthema?

Thomas: Also ich finde das Thema Online und Immobilien, wir hatten es auf dem Kongress auch sehr intensiv in den Diskussionsrunden und in verschiedenen Beiträgen, wahnsinnig spannend derzeit, weil langsam versteht es die Immobilienwirtschaft, dass da doch was geht. Also auch in der Praxis. Natürlich gibt es schon viele, die online unterwegs sind, aber das auch auf das nächste Level zu heben. Aber es gibt immer noch Makler, die überhaupt keine Internetseite haben, das gibt es sogar heute noch, wo ich mich jedes Mal wundere. Es ist ein sehr, sehr spannendes und großes Thema. Da werden wir auch noch öfter darauf eingehen.

Es gibt wahnsinnig viele Startups und App-Entwickler, die gerade entstehen. Da geht noch eine ganze Menge. Für Profis beispielsweise ist ganz spannend, wenn man sich mal mit der Investment-Pyramide befasst. Wir verlinken die auch nochmal hier unter den Shownotes. Sich dann einfach mal klarer zu machen, wo gibt es denn einen Zusatznutzen, den ich vielleicht auch online bringen kann. Beispielsweise, nehmen wir mal diesen Podcast hier und das ist jetzt so eine spontane Idee. Dieser Podcast ist ein Online Medium am Ende. Den gibt es nicht real oder sonst dergleichen, sondern das ist nichts Anderes als eine Mp3-Datei die über eine Plattform runter geladen wird. Was bringt dieser Podcast im Verhältnis zum realen Immobiliengeschäft? Na ja, es melden sich Leute. Es entstehen Diskussionen, es ist am Ende Netzwerkarbeit, die dadurch entsteht und natürlich Wissenstransfer. So kann man das auch über andere Dinge bringen. Da hilft beispielsweise, man kann damit eine Marke aufbauen, mit einer Online Strategie, mit einem Facebook-Auftritt und dergleichen und Du findest Ressourcen und wenn wir wieder zum Kernthema Outsourcing kommen: Du findest Ressourcen über die Online-Medien.

Ehrlich gesagt, wenn ich nicht diese Online-Medien aufgebaut hätte und dann entsprechend Leute erreichen würde, dann würde ich viele Leute nicht kennen. Stefan, wir würden uns nicht kennen. Das wäre alles nicht ohne online. Mit einem Online Medium viel mehr Leute erreichen, dann im zweiten Schritt kannst Du die Leute sogar über online koordinieren. Wenn Du beispielsweise eine Seite erstellst für den Immobilienverkauf, dann hast Du einen Texter, einen Grafiker oder sonst dergleichen. Und die kannst Du alle online koordinieren.

Wir haben letztes Jahr festgestellt, auf dem Kongress, das war eigentlich sehr lustig, ich habe das auch in einem Newsletter geschrieben: Unser Podcast-Team war das erste Mal in der realen Welt komplett zusammen, alle vier. Also Stefan, Jan, Christian und ich. Das ist uns vorher noch gar nicht so bewusst gewesen. Trotzdem kennen wir uns alle natürlich auch persönlich untereinander, aber nicht alle gleichzeitig. Und das macht die Onlinewelt so einzigartig und so vieles möglich.

Stefan: Ich sehe das wie du. Es war auch super klasse wirklich damals da mal zu stehen und zu sagen. Aber Moment, wir haben uns alle noch nie zu viert mal irgendwo getroffen. Das war sehr lustig. Für diejenigen, die es interessiert: Auf Facebook und auch in der Community soweit ich weiß, sind die Fotos davon, wo wir das erste Mal zusammen auf der Bühne stehen, Arm in Arm, das ist ein sehr lustiges Bild. Thomas sticht da so ein bisschen heraus. Also ich finde das super, guckt es Euch einfach an.

Thomas:  Von der Größe meinst du?

Stefan: Ich wollte da jetzt nichts zu sagen, da sollen die Leute gucken. Es ist super. Ich sehe es genauso wie Du. Die Entwicklung ist klar abzusehen. Deswegen sollte man sich in der Hinsicht zumindest mal positionieren und überlegen. Es hat auch ein bisschen was, je nachdem was ich mache, selbst wenn ich sage, ich möchte mich spezialisieren darauf, dass ich irgendwas Bestimmtes immer vermieten möchte oder ich möchte einfach meine Marke positionieren oder sonst was. Dass, wenn ich nicht online bin, was macht Ihr denn da draußen? Ich spreche Dich ganz konkret an, der der gerade zuhört. Was machst Du, wenn Du was über jemanden erfahren möchtest? Du gehst ins Internet, Du googelst nach der Firma, nach der Seite, nach dem, was er anbietet. Und wenn diese Person keine Internetseite hat, dann kriegt man schon ein etwas komisches Gefühl. Ob das noch alles seriös ist oder sowas, weil, warum ist man dann nicht online?

Heutzutage wird alles Informative online-mäßig geteilt, sei es über Social Media oder nur meine Internetseite und diese Internetseite, das kann auch eine reine Landingpage sein. Ich habe es soeben angesprochen, ich habe jetzt auch meine ersten gelauncht. Thomas wird es mir nachhalten, wenn ich die jetzt auch kurz nenne. Also bei mir ist es jetzt immokaeufer.com und das ist einfach nur eine Landingpage, wo man draufkommt, dass man einfach sieht: Aha! Da ist eine reale Person und man hat einfach irgendwo einen Anlaufpunkt, dass man irgendwie in die Interaktion kommt. Von daher sehe ich das auch genauso wie Du, Thomas. Es geht einfach in die Online Welt. Du bist da ganz stark drin vertreten. Deine Facebook-Gruppe inzwischen, das heißt die Immopreneur Community, der Twitter-Account ist inzwischen sehr groß. Ich habe gesehen, Du bist inzwischen auf Instagram. Ich habe mich da gestern das erste Mal angemeldet, ich komme so langsam in der Neuzeit an. Wahrscheinlich sind die meisten schon wieder weg, Snapchat oder sowas. Was da noch mit WhatsApp möglich ist, ich will gar nicht wissen, wo diese, oder eigentlich will ich es schon wissen, aber wo diese Reise noch hingehen wird und wer das verschläft, glaube einfach in fünf bis zehn Jahren unterhalten wir uns nur noch über die Leute, die auch wirklich online da sind. Sei es als Vermieter, sei es als Bauträger, egal ob wir eine konservative Immobilienwirtschaft hier haben, sie muss da genauso hin wie alles andere auch, weil wir es einfach im Internet prüfen und dadurch seriöser wirkt. Das war jetzt mein so gesehen Statement dazu.

Wir hatten heute deswegen jetzt auch wieder sehr viel. Thomas, was hatten wir eigentlich alles? Gib mir mal eine kurze Zusammenfassung von dem, was wir heute überhaupt alles besprochen haben?

Thomas: Das mache ich gerne. Bevor wir dazu kommen, verlinken wir gerne ein paar Seiten in den Shownotes. Die Shownotes findest Du unter immopreneur.de/p26 und da werden wir ein paar Beispielseiten, auch Stefan’s Seite, gerne verlinken. Da siehst Du, was alles machbar ist und vieles kennst Du auch von unserer Plattform schon. Vielleicht packe ich auch nochmal das eine oder andere Portal dazu, wo man Freelancer findet.

Was haben wir heute kurz besprochen? Nochmal als Zusammenfassung: Warum sourcen wir überhaupt aus? Sollten wir uns doch mal überlegen. Sprich, so ein bisschen auch nach dem 80/20 Prinzip. Man sollte vielleicht nochmal reflektieren, dass man nur die wichtigsten Dinge selbst macht. Das klingt jetzt platt, aber das ist so. Man verzettelt sich schnell, man ist so viel im Klein-Klein drin und so weiter. Sortiert natürlich erstmal die Dinge aus, die man sowieso gar nicht mehr braucht und dann die Dinge, die man nicht selbst macht und drückt die jemanden in die Hand. Ein Klassiker bei mir ist jedenfalls immer die Buchhaltung und die Hausverwaltung. Weil ich verwalte nicht gerne, das sind für mich administrative Dinge und ich sitze gerne am Steuer und mache gerne die Strategie. Das Andere source ich gerne aus. Am oberen Ende setze ich gerne punktuell Experten ein, sprich einen Fachberater in der Steuerberatung oder auch einen Finanzierungsberater oder sonst dergleichen, der richtig was bringen kann. Und die Leute können durchaus ein bisschen teurer sein, aber die bucht man auch nicht vier Wochen am Stück, sondern einzelne Stunden beispielsweise. Da lohnt es sich durchaus auch auf die wirklich guten Leute zu gehen, auf die sogenannten Marktführer. Was sollte man outsourcen? Ich hatte es schon gesagt, mehr oder weniger eigentlich alles, was möglich ist. Echte Profis machen quasi nichts mehr selbst, sondern steuern nur noch. Das ist wirklich so.

Wie sourct man am besten aus? Ich würde klein anfangen, das heißt, die ersten kleinen Dinge outsourcen und dann mehr und mehr, bloß nicht alles gleichzeitig. Und das kann auch münden im eigenen Büro, so wie wir das machen, mit ein paar Angestellten. Wir machen es übrigens ganz konkret so. Ich habe nicht für alles Angestellte, sondern je nachdem, was wir betreiben.

Im Backoffice haben wir Angestellte, aber ergänzend dazu dann eben Freelancer. Also wirklich Freelancer, die einfach alleine arbeiten, über Online-Portale teilweise auch akquiriert. Auf der anderen Seite eben auch natürlich Experten beispielsweise oder Steuerberater oder Rechtsanwalt oder dergleichen. Die kommen in diesem Fall, was selbstverständlich auch online sein kann, aber die sind bei uns aus der Offline-Welt, aus der alten Welt sozusagen. Und so hat man eine lustige Mischung, es muss bloß nicht alles online sein. Das macht auch wenig Sinn. Sondern es kommt immer darauf an, welchen Kanal man nutzt. Das ist ganz grob die Zusammenfassung.

Stefan: Okay, hast Du zum Abschluss noch eine Möglichkeit für uns, das alles zu beschleunigen? Da ist egal, ob software-technisch oder auch im Real Life?

Thomas: Ja natürlich. Beispielsweise hatten wir das gerade auf dem Kongress besprochen. Wir hatten sehr, sehr viel Feedback von Sprechern erhalten, was da alles machbar ist. Sprich, einfach mal über das klare Netzwerken zu gehen und dann Verbindungen aufzubauen. Auf dem Kongress zum Beispiel über die Aussteller, die da waren oder sonst dergleichen und der zweite Punkt ist natürlich, bespreche das doch einfach mal auf dem nächsten Stammtisch. Und da kommen super Sachen rüber und beim Stammtisch ist das Schöne, die sind meistens regional. Das heißt, wenn es um das Thema Hausmeistern geht oder Einkaufsquellen oder sonst dergleichen, ja hier in Köln in der Sowieso-Straße habe ich doch in der Nähe auch ein Haus und lass uns doch zusammen tun da gemeinsam mal einen Hausmeister beauftragen. Kann einer machen und der andere macht einen Subauftrag oder was auch immer. Und so die Synergieeffekte einfach zu suchen. Das kann man ziemlich schnell, damit kriegt man eine Beschleunigung rein. Definitiv.

Stefan: Das ist in der Hinsicht super, dass wir dafür auch die ganzen Grundlagen gelegt haben, dass die Stammtische inzwischen fast in jeder Stadt sind. Auf dem Kongress konnte sie sich jetzt nochmal genauer finden. Wie Du schon gesagt hast, da sind alle aus den verschiedenen Branchen. Da sitzt der Makler, da sitzt vielleicht ein Hausverwalter, da sitzt der Bauträger, vielleicht noch ein Rechtsanwalt, der sagt, ich will mich da auch gerade mit auseinandersetzen und auf einmal sitzt so ein Team eventuell sogar schon am Tisch und man trinkt die ganze Zeit noch einen zusammen. Von daher würde ich sagen, kommen wir zu den Action Tipps oder Thomas?

Stefan: Ich habe einfach einen einzigen mitgebracht. Ich glaube das reicht auch in diesem Fall. Einfach mal einen einzigen Tipp und zwar: Suche Dir Deinen ersten Teammitarbeiter. Ob es jetzt der Steuerberater ist oder die Buchhaltung als 450 Euro Aushilfe, was auch immer. oder Deine nächsten, wenn Du schon mit jemanden zusammenarbeitest, einfach, damit es vorwärts geht bei dem Thema Outsourcing. Vielleicht noch ganz kurz zu den Shownotes: Ich hatte es vorhin schon mal zwischendurch erwähnt. Auf www.immopreneur.de/p26 findest Du wieder alles Interessante um diese Folge. Und das wär’s auch schon wieder gewesen. Oder Stefan? Dir lasse ich heute mal gerne den Schluss, nachdem ich heute so viele Fragen beantworten durfte.

Stefan: Das ist, weil wir auch mal wieder viel mehr Deine Stimme hören wollten. In den normalen Folgen momentan hast Du eher viele Interviews gegeben und ich habe gehört, da kommen auch wieder sehr interessante in den nächsten Wochen raus. Ich bin schon extrem gespannt. Ich denke mal als Zuhörer bist Du es auch schon. Thomas, von mir vielen Dank dafür, dass Du uns Dein Spezialthema, das Outsourcing etwas näher gebracht hast. Von daher bleibt mir nichts Weiteres zu sagen als ich da draußen viel Investment-Glück in der nächsten Woche. Setze den Action-Tipp um und dann hören wir uns spätestens nächsten Dienstag wieder. Ich freu mich, wenn Ihr dann dabei seid. Bis dahin sage ich, alles Gute und bis bald. Tschüss!

Thomas: Ciao, Ciao!